
- Bäume im Stanley Park - Morguefile / abundantc
Nur wenige Schritte von Downtown Vancouver liegt der größte Park der Stadt: der Stanley Park. Hierher kommen Bewohner und Besucher Vancouvers sehr gerne - die einen zum Joggen, spazieren gehen oder zu einem Picknick im Park, die anderen zum Sightseeing. Von der Straße, die um den Park herumführt, eröffnen sich sehr schöne Ausblicke auf die Innenstadt von Vancouver, Vancouver Harbour, die nördlichen Vororte und auf die vorgelagerte Inselwelt.
Geschichte des Stanley Park in Vancouver
Die Region des Stanley Parks wurde bereits 1792 vom britischen Entdecker Kapitän George Vancouver entdeckt, nach dem die heutige Metropole am Burrard Inlet benannt ist. Nur zwei Jahre nach der Gründung der Stadt - am 27. September 1888 - wurde der Park eröffnet und nach dem damaligen Generalgouverneur Kanadas benannt, nach Frederick Arthur Stanley. 100 Jahre später wurde der Park als National Historic Site unter Denkmalschutz gestellt.
Freizeitparadies der Einwohner und Besucher von Vancouver
Auf einer Fläche von fast 405 Hektar gibt es große Rasenflächen, die bei den Stadtbewohnern von Vancouver sehr gerne für ein Sonntagspicknick oder ein Baseball- oder Cricket-Match genutzt werden. Beliebt ist auch der Seawall, ein geteerter Weg, der um den gesamten Park führt. Hier treffen sich die Jogger, Spaziergänger und Radfahrer zu einer Tour um den Park.
Touristen finden im Park eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten: die berühmten Totempfähle der Nordwestküstenindianer, die an das indianische Erbe der Region erinnern. Von der Uferlinie aus bietet sich ein wundervoller Ausblick auf Canada Place und die Innenstadt von Vancouver. Kleinere Entdeckungen sind die 12 o'clock gun, die 12-Uhr Kanone, die jeden Tag zur Mittagszeit abgefeuert wird, Gallionsfiguren historischer Schiffe, die entlang der Seawall zu sehen sind, oder das Girl in a Wet Suit, das Mädchen im Badeanzug, das frappierende Ähnlichkeit mit der kleinen Seejungfrau in Kopenhagen hat.
Schöne Ausblicke vom Stanley Park auf Vancouver Harbour und die umliegenden Vororte
Eine Rundfahrt um den Park lohnt sich wegen der zahlreichen landschaftlich schönen Ausblicke auf die Hafenregion und die Innenstadt von Vancouver, die Lions Gate Bridge, die den Stanley Park mit North Vancouver verbindet oder die Hafeneinfahrt durch das Burrard Inlet, die Meeresbucht, an deren anderer Seite Vancouver Island zu erkennen ist. Hinter North Vancouver ragt der Hausberg der Pazifikmetropole, der Grouse Mountain, auf, von dessen Gipfel man einen guten Blick auf die Innenstadt von Vancouver hat.
Aquarium im Stanley Park - einen Besuch wert
Wer etwas längere Zeit einplant für seinen Aufenthalt in Vancouver, sollte sich das Aquarium im Stanley Park vormerken - eine Sehenswürdigkeit, die vor allem für Naturfreunde interessant ist. Hier kann man sich gut informieren über die Tierwelt, die an der Nordwestküste Amerikas lebt - von Orcas über Stellersche Seelöwen bis zu Seehunden, Belugas und Seeottern finden sich alle Arten in diesem Aquarium.
Pflanzenwelt der kanadischen Nordwestküste
Und auch die Flora der Region lässt sich auf dem Parkgelände gut kennen lernen: hier findet man die Riesenbäume des gemäßigten Regenwaldes, darunter die typische Rotzeder, aber auch den Erdbeerbaum mit seiner auffallend roten Rinde, der hier seine nördlichsten Vorkommen hat. Ein Spaziergang durch die bewaldeten Zonen des Park lässt Besucher die typischen Küstenlandschaften British Columbias erleben - vor allem, wenn aus den Tiefen des Waldes die Rufe der Raben ertönen, ein Laut, der unverwechselbar zur Westküste British Columbias gehört.
Informationen über den Stanley Park
Umfangreiche Informationen über den Stanley Park und seine Einrichtungen gibt es online auf der Website des Parks.
