Outdoor-Kamera Canon PowerShot D10

Strapazierfähig, wasserdicht und stoßfest

Die Outdoor-Kamera PowerShot D10 - Canon Deutschland
Die Outdoor-Kamera PowerShot D10 - Canon Deutschland
Beim Klettern, Schnorcheln oder anderen Aktivitäten macht die PowerShot D10 immer eine gute Figur. Auch hohe oder tiefe Temperaturen machen ihr wenig aus.

Obwohl andere Hersteller wie Lumix oder Olympus schon etwas länger knallharte Outdoor-Kameras im Angebot haben, braucht sich die PowerShot D10 von Canon vor der Konkurrenz nicht verstecken. Die Tough-Kamera kann Wassertiefen bis 10 Meter aushalten (die meisten wasserdichten Kameras schaffen nur 3 m) und ist stoßfest. Draufsetzen und Fallenlassen richten meistens keine Schäden an. Aber auch die Bildqualität kommt erfreulicherweise nicht zu kurz.

Taucher im Schutzanzug

Angesichts der bereits genannten Survival-Eigenschaften kommt die PowerShot D10 etwas harmlos daher. Trotz des etwas klobigen Designs sieht die Kamera irgendwie niedlich aus, wie ein Taucher in seinem Schutzanzug. Dieser Schutzanzug macht die Kamera nicht nur relativ unempfindlich gegen Stoß und Schmutz, damit hält sie auch Wassertiefen bis zu 10 m und große Temperaturunterschiede aus. Somit ist die D10 bestens gerüstet für den Einsatz im Sand, Wasser oder Schnee.

Abseits vom Wasser oder Piste wirkt die Kamera ein wenig deplatziert. Der abgerundete Körper ist nicht so bequem zu greifen und sicher zu groß, um in eine Hosentasche passen. Mit den Gurthalterungen an allen Ecken hat man die D10 aber an der Hand. Unter Wasser bereitet das Design dagegen keine Probleme. Wer Lust hat, kann sich eine paar Wechselschalen kaufen, die dem Gehäuse ein neues Gesicht geben. Die Bedienungselemente sind groß und etwas erhöht, auf diese Weise lassen sie sich auch mit dicken Handschuhen bedienen.

Automatik oder Profi-Modus

Zur Wahl der Aufnahmemodi gibt es natürlich einige Optionen. Wer aber beim fotografieren nicht viel an die Einstellungen denken möchte, kann es ruhig der Automatik überlassen. Der Canon Smart-Auto-Modus erzielt sehr gute Ergebnisse. Profis haben die Wahl zwischen einigen speziellen Aufnahmemodi, von denen der Unterwasser-Modus sicher der interessanteste ist. Ein bisschen mehr Kontrolle bietet der Programm-Modus. Hier lassen sich ISO, Weißabgleich, Fokus, Lichtmessung und Farbeffekte einstellen. Im Movie-Modus produziert die Kamera im Normalfall Videos mit 640x480 Pixel Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde. Während der Video-Aufnahme funktioniert der optische Zoom nicht.

Die D10 ist nicht besonders schnell, aber immer noch schneller als die meisten Kameras in dieser Kategorie. Vom Einschalten bis zur ersten Aufnahme dauert nur 1,2 Sekunden. Die Shot-to-Shot-Zeit beträgt 2 Sekunden ohne Blitz und 3,9 Sekunden bei Verwendung des Blitzes. Leider hat die D10 keinen Burst-Modus, bietet dafür aber eine kontinuierliche Aufnahmegeschwindigkeit von 1 Bild pro Sekunde. Der Selbstauslöser bietet eine Verzögerungszeit von 10 oder 2 Sekunden an.

Kaum Bildrauschen, gute Farben

Bei niedrigen ISO-Werten arbeitet die D10 sehr gut. Störendes Bildrauschen macht sich erst bei Aufnahmen mit einer ISO-Empfindlichkeit von über 1600 bemerkbar. Details und Schärfe sind deutlich besser als bei anderen Kameras in dieser Klasse. Auch in der Farbdarstellung ist die Kamera im Allgemeinen sehr gut, ebenso beim Weißabgleich. Bei schwieriger Beleuchtung neigt die D10 zur Unterbelichtung, was sich aber leicht zu korrigieren lässt.

Zum Tauchen, in der Wüste oder beim Skifahren, ist die Canon PowerShot D10 für eine robuste Schnappschuss-Kamera wahrscheinlich die beste Option. Für alle anderen Situationen ist die Kamera vom Design her nicht ganz so gut geeignet.

Technische Daten der D10:

Wasserdicht, staubdicht, stoßfest und temperaturbeständig, Gewicht etwa 190 g, Auflösung: 12,1 Megapixel, Objektiv mit 3,0fach optischem Zoom und optischem Bildstabilisator, Scene-Detection-Technologie für perfekte Aufnahmen, ISO 100 bis 3200, DIGIC 4-Prozessor für gute Bild- und Farbqualität, 6,4-cm- (2,5-Zoll)-PureColor-LCD II-Display, Motion-Detection-Technologie gegen verwackelte Bilder, Face-Detection-Technologie für schöne, natürlich wirkende Personenaufnahmen, zahlreiche Aufnahmemodi, Digital-Video-Format : H.264, Standbildformat: JPEG, Zoomobjektiv - 6.2 mm - 18.6 mm – f/2.8-4.9, eingebauter Blitz, Unterstützter Flash-Speicher: MultiMediaCard, SD Memory Card, SDHC-Speicherkarte, MultiMediaCardplus, Trageriemen und Frontgehäuseabdeckungen sind optional erhältlich. Der Straßenpreis liegt derzeit bei etwa 300 Euro. Austauschbare Canon FC-DC1 Frontschalen (Wechselschalen) gibt es für die D10 als 3er-Set in den Farben Orange, Antrazit und Tarnfarben.

Die 12,1-Megapixel-Bilder mit maximal 4000 × 3000 Pixel lassen sich auf eine Bildgröße von etwa 34 × 25cm vergrößern. Die Video-Qualität ist dagegen eher mäßig: nur 640 × 480 oder 320 × 240 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Natürlich sollte man für diesen Preis keine HD-Qualität erwarten.

Peter Klau - Autor, Peter Klau

Peter Klau - Von Beruf bin ich Programmierer, Netzwerkverwalter und Internet-Fachmann. Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich als freiberuflicher ...

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