Pac-Man - Das berühmte Videospiel wird am 22. Mai 2010 schon 30

Pac-Man ist das Kult-Spiel seit 30 Jahren - Christine Konkel
Pac-Man ist das Kult-Spiel seit 30 Jahren - Christine Konkel
"Pac-Man" wurde 1980 vom japanischen Spieledesigner Toru Iwatani veröffentlicht. Der geisterfressende gelbe Kreis erlangte innerhalb kurzer Zeit Weltruhm.

Dass gerade die Japaner die absoluten Weltmeister sind, wenn es um die Erfindung von Computerspielen geht, wissen wir nicht erst seit Nintendo. Auch das weltberühmte Spiel “Pac-Man”, das seit 1980 die Herzen der Spielfreunde erobert und auch heute noch unter den Jugendlichen bekannt ist, kommt aus dem Land der aufgehenden Sonne. Am 22. Mai 1980 veröffentlichte der damals 25-jährige Japaner Toru Iwatani das Spiel noch unter dem Namen “Puck-Man”.

Herleitung des Namens: Aus “Puck-Man” wird “Pac-Man”

Der Name “Pac-Man” leitet sich aus der Sprache des Erfinders ab. In Japan bedeutet paku so etwas wie bei uns “happa-happa machen”. Aus dem paku wurde dann zunächst “Puck-Man”, was auch der Form der gelben Spielhauptfigur geschuldet ist, die aussieht wie ein Puck beim Eishockey.

1981 wurde das Spiel in den USA veröffentlicht und kam zu seinem heutigen Namen “Pac-Man”. Der Grund dafür ist leicht nachzuvollziehen, denn der Name “Puck-Man” wurde häufig mit “Fuck-Man” verwechselt, so dass die Namensänderung in “Pac-Man” nötig wurde.

Das Pac-Man-Spielprinzip: Punkte fressen und Kirschen als Extras

Das Prinzip des Spiels ist einfach und auch der Grund des Erfolgs: Die Hauptfigur “Pac-Man”, die man als Spieler steuert, befindet sich in einem Labyrinth und ist von vier Geistern umgeben, die ihn durch das Labyrinth jagen. Berühren die Geister “Pac-Man”, also den Spieler, verliert er eines seiner Leben. Aufgabe von “Pac-Man” ist es, alle sich ebenfalls im Labyrinth befindenden Punkte zu fressen, ohne von den Geistern berührt zu werden. Um diese Aufgabe zu lösen, gibt es Extras, die “Pac-Man” bei dieser Aufgabe helfen. So existiert beispielsweise eine so genannte “Kraftpille.” Frisst “Pac-Man” diese, färben sich die Gespenster für eine kurze Zeit blau und “Pac-Man” kann unbeschadet über sie hinweg gehen. Sie verschwinden sogar, doch kurze Zeit später taucht wieder ein neuer Geist auf. Es gibt weitere Extras, zum Beispiel eine Kirsche. Sammelt “Pac-Man” diese ein, bekommt er Extrapunkte. Das jeweilige Level ist beendet, wenn “Pac-Man” alles aufgefressen hat.

Auch die Geister haben Namen

Die vier Geister, die “Pac-Man” in jedem Level versuchen zu fressen, haben alle eine andere Farbe, einen Namen und unterschiedliche Charaktereigenschaften. Der rote Geist heiß Blinky und ist der aggressivste unter den Gespenstern. Pinky ist, wie der Name schon sagt, der pinkfarbene Geist und hinterlistig. Der orangene Clyde ist eher scheu und nimmt häufig nicht den direkten Weg, um “Pac-Man” zu töten, während der temperamentvolle hellblaue Inky sich eher gegenteilig verhält.

Nach 256 Pac-Man-Levels ist Schluss

Eigentlich wurde “Pac-Man” so konzipiert, dass es unendlich viele Level geben soll. Doch aus technischen Gründen ist nach dem 256. Level Schluss – es ist unlösbar, denn dem Spieler werden gar nicht so viele Punkte zum Sammeln zur Verfügung gestellt, wie er zum Schaffen des Levels fressen müsste.

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Christine Konkel, Christine Konkel

Christine Konkel - Christine Konkel ist seit 2007 neben ihrem Studium der Germanistik und Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum journalistisch ...

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