PADI Open Water Diver – Der Tauchkurs für Anfänger

Der Tauchlehrer ist immer dabei! - Angelica Hagen
Der Tauchlehrer ist immer dabei! - Angelica Hagen
Der Open Water Kurs des Tauchsportverbandes PADI ist der ideale Einstieg in die Welt des Gerätetauchens.

Gerätetauchen ist eine Sportart, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Tauchen ist aber nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch eine Extremsportart. Um also die Unterwasserwelt sicher erkunden zu können, ist eine solide Tauchausbildung zwingend erforderlich.

Der internationale Tauchsportverband PADI („Professional Association of Diving Instructors“) bietet daher den Anfängerkurs Open Water Diver an, kurz OWD-Kurs genannt. In diesem Kurs erlernen die Tauchschüler alle praktischen Grundfertigkeiten und das notwendige theoretische Wissen, um im Freiwasser sicher tauchen zu können.

Voraussetzungen für die Teilnahme am PADI OWD-Kurs

  • Um an einem OWD-Kurs teilzunehmen, sind keine Vorkenntnisse des Tauchsports erforderlich. Eine solide körperliche Gesundheit und ein gewisses Maß an Fitness sind jedoch Voraussetzung. Außerdem müssen alle Teilnehmer vorweisen, dass sie schwimmen können.
  • Die Teilnehmer müssen mindestens 15 Jahre alt sein, um den OWD-Kurs zu absolvieren. Für Kinder ab 10 gibt es den Junior Open Water Diver Kurs.

Der Kursaufbau

Der PADI OWD-Kurs ist modulartig aufgebaut. Genau das macht diesen Tauchkurs für Anfänger so flexibel – es besteht die Möglichkeit, die theoretischen und praktischen Module örtlich und zeitlich voneinander getrennt zu absolvieren. Der Kurs beinhaltet fünf Theorielektionen, fünf Tauchgänge im Schwimmbad oder im begrenzten Freiwasser und vier Tauchgänge im Freiwasser.

Der theoretische Teil des ODW-Kurses

In den Theorielektionen erwerben die Tauchschüler wichtige und interessante Kenntnisse unter anderem über die Unterwasserwelt, die Tauchausrüstung, die Planung von Tauchgängen, die Navigation unter Wasser, das Vorbeugen und Erkennen von Problemen und die gebräuchlichen Tauchzeichen. Im theoretischen Unterricht werden außerdem auch Themen aus den Bereichen Tauchphysik, Biologie und Gesundheit behandelt. Und es werden natürlich auch alle praktischen Übungen erklärt, die auf die Tauchschüler im Praxisteil zukommen werden. Um den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten, wird das theoretische Wissen mittels Videos, dem PADI OWD-Buch und durch die direkte Erklärung seitens eines qualifizierten Tauchlehrers vermittelt.

Der praktische Teil des ODW-Kurses

Im Praxisteil müssen die Tauchschüler nun die im Theorieunterricht erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Übungen werden zunächst im Schwimmbad oder im begrenzten Freiwasser vom Tauchlehrer vorgeführt und müssen dann von jedem Schüler einzeln wiederholt werden. Zu den praktischen Übungen zählen unter anderem:

  • Zusammenbauen der Tauchausrüstung
  • Richtiges Ab- und Auftauchen
  • Lungenautomat wiedererlangen und ausblasen
  • Maske ausblasen
  • Verschiedene Notaufstiege
  • Tarierungsübungen

Wenn alle Tauchschüler die praktischen Übungen zur Zufriedenheit des Tauchlehrers durchgeführt haben, dann werden einige dieser Übungen auch im Freiwasser im Rahmen der vier Trainingstauchgänge wiederholt.

Brevetierung – das Open Water Diver Zertifikat

Haben die Tauchschüler alle Module des OWD-Kurses erfolgreich gemeistert, gilt es noch eine Abschlussprüfung zu absolvieren. Erst dann können sie von ihrem Tauchlehrer brevetiert werden und erhalten ihren Tauchschein. Dieses PADI-Brevet ist lebenslänglich gültig erlaubt den frischgebackenen Tauchern nun, bis zu einer Tiefe von 18 Metern abzutauchen, in jedem Gewässer und weltweit.

Quellenangaben:

El Gouna, Angelica Hagen

Angelica Hagen - The Hagenz, das sind Angelica & Daniel Hagen. Angelica ist diplomierte Übersetzerin für Italienisch, Deutsch und Englisch mit ...

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