Paidmailer

Mit bezahlten Werbemails Geld verdienen

Die Zahl der Paidmailer wächst rasant. Doch nicht alle halten, was sie versprechen.

Sogenannte Paidmailer schießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden. Jeden Tag gibt es neue Anbieter, die einem hohe Verdienste Versprechen. Leider halten nicht alle, was sie in ihrer Werbung versprechen.

Was sind Paidmailer?

Bei Paidmailer handelt es sich um Dienstleister, die an registrierte User jeden Tag mehrere Werbe E-Mails verschicken. Diese Mails müssen dann innerhalb einer bestimmten Frist bestätigt werden. Das heißt, dass der Link, der sich in der Werbemail befindet angeklickt wird. Dadurch gelangt man in der Regel auf eine Internetseite, die man dann ein paar Sekunden lang ansehen muss. Danach gibt es eine Vergütung vom Paidmailanbieter. Diese Vergütung beträgt aber meistens nur ein Bruchteil eines Cents. Es gibt aber nicht nur diese reinen Klick-Mails, sondern auch noch andere Varianten. Bei den sogenannten Question-Mails, muss der User eine Frage beantworten, die mit dem Betrachten der Webseite zu tun hat. Dadurch geht der Anbieter sicher, dass die Seite aufmerksam durchgelesen wurde. Eine andere Form sind die Action-Mails. Bei diesen Mails hat der Nutzer die Möglichkeit, an Gewinnspielen oder dergleichen teilzunehmen. Dafür bezahlt der Anbieter dann einen kleinen Bonus. Man muss schon sehr viele Mails bestätigen, bevor man etwas Geld verdient. Sobald man einen gewissen Betrag erreicht hat, kann man sich das Geld auf das eigene Bankkonto überweisen lassen.

Was haben die Paidmailanbieter davon?

Jeder, der eine Internetseite hat oder einen Onlineshop betreibt, ist bestrebt, möglichst viele Besucher auf seine Seite zu bekommen. Deshalb bieten die meisten Hoster von Webseiten sogenannte Besucherpakete an. Der Betreiber des Shops bezahlt dafür monatlich eine Gebühr an den Web-Hoster. Dieser wiederum beauftragt einen Paidmailanbieter mit dem Versenden von Werbemails. Dadurch profitieren sowohl der Shop-Betreiber, der Web-Hoster, der Paidmailanbieter und der User, der die Mails bestätigt. Wenn sehr viele User die beworbenen Webseiten aufrufen, hat es zusätzlich den Vorteil für den Shop-Betreiber, dass er bei den Suchmaschinen immer höher in die Suchergebnisliste aufsteigt. Die meisten Suchmaschinen sortieren die Ergebnisliste nämlich nach der sogenannten Klickrate der aufgerufenen Seiten. Je öfter eine Seite aufgerufen wird, desto höher steht sie in der Liste. Das ist zumindest die Aussage der meisten Suchmaschinenbetreiber. Ob es wirklich so ist, sei dahingestellt.

Vorsicht vor schwarzen Schafen in der Paidmailer-Branche

Paidmails sind insofern interessant, weil man mit Werbung versorgt wird, die unter Umständen sogar recht interessant sein kann. Nebenbei besteht die Möglichkeit, etwas Geld für das Betrachten von Webseiten zu verdienen. Als Nebeneinkommen sind Paidmailer aber keinesfalls geeignet, weil der Verdienst nur sehr gering ist. Bei den besten Paidmailern bekommt man höchstens 1 bis 2 Euro pro Monat. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass es durch den Hype der Paidmailer inzwischen auch viele schwarze Schafe gibt. Sie versprechen dem User sehr hohe Vergütungen, die dann aber mit irgendwelchen fadenscheinigen Begründungen niemals ausgezahlt werden. Deshalb ist es ratsam sich nur bei solchen Diensten anzumelden, die schon länger existieren.

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Martin Lembke - Mein Name ist Martin Lembke. Ich bin 1960 geboren. Nachdem ich die Schulzeit beendet hatte, habe ich eine Ausbildung zum ...

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