
- Digitalkamera-Test: Panasonic Lumix DMC-FS33 - Panasonic Deutschland
Zwei Panasonic-Modelle positionierten sich im Digitalkamera-Test des Oktobers 2010 auf Platz zwei, die Panasonic Lumix DMC-FS30 landete auf Platz drei. Doch einige Kamera-Tests findet man bei Stiftung Warentest nur online im Produktfinder Digitalkameras mit momentan 776 Digitalkamera-Tests; hier wurden der heimliche Testsieger Panasonic Lumix DMC-TZ8 und das Schwester-Modell der DMC-FS30, die Lumix DMC-FS33 getestet. Die DMC-FS33 erreichte das gleiche Test-Qualitätsurteil wie die DMC-FS30, auch die DMC-FS33 wäre nach den Testsiegern Canon Digital Ixus 300 HS und Nikon Coolpix L110 auf Platz drei gelandet.
Vario-Zoom von Weitwinkel- bis Tele-Objektiv
Panasonic verbaut sowohl in der Lumix DMC-FS30 als auch in der DMC-FS33 einen CCD-Bildsensor mit der maximalen Auflösung von 14,1 Megapixeln (CCD: Charge Coupled Device). Beide DMC-FS-Modelle besitzen ein DC-Vario-Weitwinkel-Zoom mit 8-fachen optischen Zoom. Das Objektiv ist aus neun Glaslinsen in sieben Linsen-Gruppen aufgebaut, darunter reduzieren so genannte asphärische Linsen die Abbildungsfehler des Objektivs. Der Blendenbereich beider DMC-FS-Modelle beginnt mit der Anfangsblende 3,3 und endet bei 5,9, der Brennweitenbereich liegt zwischen 5 und 44 Millimetern. In das Kleinbild-Format umgerechnet entspricht die Brennweite der beiden Digitalkameras einem normalen Weitwinkel-Objektiv von 28 Millimetern für die Landschafts- oder Architekturphotographie, bis zu einem Tele-Objektiv mit bis zu 224 Millimeter Brennweite für die Porträt- oder Naturphotographie. Auch kleinere Details oder Blumen können im Makro-Bereich mit befriedigenden Nah-Aufnahmen photographisch festgehalten werden.
Die Venus Engine IV der DMC-FS33 sorgt für einen guten Verwacklungsschutz
Die DMC-FS33 ist mit etwas über 160 Gramm Gewicht nur zwei Gramm schwerer als die DMC-FS30, in beiden Panasonic-Modellen verarbeitet der Bildprozessor Venus Engine IV die Bilddaten des CCD-Bildsensors, in beiden Digitalkameras arbeitet der Power-OIS-Bildstabilisator gut gegen verwackelte Bilder (OIS: Optical Image Stabilization). Wie mit der DMC-FS30 kann man zum Beispiel unverwackelte Wackeldackel- und Dackelbilder mit der größtmöglichen Auflösung von 4.320 x 3.240 Pixel im 4:3-Format photographieren. Auch die Bildformate von 3:2 und 16:9 sind möglich, allerdings mit einer geringfügig geringeren Auflösung, die aber trotzdem noch für Posterformate mit 60 x 40 Zentimetern bei Online-Fotodiensten ausreicht. Die Bildqualität beider Panasonic-Modelle erreichte Spitzenplätze im Testfeld des Oktober-Tests.
Touchscreen-Trendsetter Lumix DMC-FS33 hat ein berührungsempfindliches Display
Sowohl die DMC-FS33 als auch die DMC-FS30 belichten im Automatik-Modus den CCD-Sensor mit Verschlusszeiten von 1/1.600 bis 8 Sekunden, wobei mit einem zusätzlichen Motivprogramm die Belichtungszeit auf bis zu 60 Sekunden ausgeweitet werden kann. Beide FS-Modelle besitzen einen manuellen Weißabgleich und arbeiten mit ISO-Automatik im ISO-Bereich zwischen ISO 80 und 1.600. Bei schlechten Lichtbedingungen kann die ISO-Empfindlichkeit auf ISO 6.400 erhöht werden, oder der gute Blitz mit Korrektur gegen rote Augen eingeschaltet werden. Gegenüber der DMC-FS30 weist die DMC-FS33 einen TFT-LCD-Touchscreen-Monitor mit einer Display-Diagonale von 7,6 Zentimetern auf (3 Zoll, siehe Video-Clip). Dieser bietet 230.000 Bildpunkte und eine automatische Helligkeitsregulierung, über den Touchscreen kann man zusammen mit den vier Hauptfunktionstasten die DMC-FS33 bei der Bildaufnahme oder -wiedergabe mit den Fingern bedienen. Damit sind auch Aufnahmen über Kopf möglich.
Serienaufnahmen und HD-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde
Videos von Dackeln oder Wackeldackeln können im HDV-Modus bis zu 15 Minuten lang mit 30 FPS und 1280 x 720 Pixel Auflösung in befriedigender Video-Qualität aufgenommen werden (HDV: High Definition Video; FPS: Frames per Second, Aufnahmen pro Sekunde). Schnelle Wackeldackelkopf-Bewegungen können bei Serienaufnahmen mit einer Bildgeschwindigkeit von 1,5 FPS bei voller CCD-Sensor-Auflösung festgehalten werden. Für ultraschnelle Wackeldackelkopfwackler schaltet man auf den Highspeed-Modus mit 10 FPS um, allerdings werden hier die Wackeldackelkopfverwacklungen nur mit einer reduzierten Auflösung von 3 Megapixel unverwackelt festgehalten.
Die intelligente Automatik der Lumix DMC-FS33 hilft bei der Bildkompostion
In beiden Panasonic-Modellen stellt die Venus Engine IV die Rechenleistung für die intelligente Automatik (iA) zu Verfügung. Aus über 20 geeigneten Motiv- und Belichtungsprogrammen wählt die Kamera mehr oder weniger selbstständig die Motiv-Situation aus: Sieht die Kamera einen Dackel, wählt sie wohl das Motivprogramm Haustier, bei Wackeldackeln ist hingegen Baby1 oder Highspeed anzuwenden. Damit optimiert die DMC-FS33 automatisch die Einstellungen für Bildkontrast und ISO-Empfindlichkeit.
Panasonic Lumix DMC-FS33 – Preis und Zubehör
Die Panasonic Lumix DMC-FS33 ist in den drei Farben Rot, Silber und Schwarz erhältlich, als Zubehör gibt es Ledertaschen. Ihre unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249 Euro, am 3. Dezember 2010 kostet die Digitalkamera in Online-Märkten zwischen 190 und 240 Euro ohne Versand. Der interne Speicher ist 15 Mega-Byte groß, kann aber mit externen SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten erweitert werden.
Weitere Informationen
Den Produktfinder Digitalkameras mit dem Test der Panasonic Lumix DMC-FS33 finden Sie nur online auf der Homepage der Stiftung Warentest. Hier können Sie gezielt nach Testberichten und Vergleichstests einzelner Digitalkameras suchen und die Testergebnisse gegen eine Gebühr als pdf-Datei herunter laden. Mehr über die Bedienung des Touchscreens der DMC-FS33 erfahren Sie auf YouTube im knapp 4-minütigen Video-Clip "Panasonic Lumix FS33 mit Touchscreen" bei Panasonic.
