"Paranormal Activity" – Gruselfeeling der Extraklasse

Paranormal Activity - http://www.paranormalactivity-film.de/
Paranormal Activity - http://www.paranormalactivity-film.de/
Am 30. April 2010 ist es soweit: Der Gruselsensationsschocker "Paranormal Activity" erobert die Verkaufsregale. Horrorfeeling ist hier garantiert!

Fans des Grusel-Gänsehaut-Genres dürfen sich freuen: Am 30. April 2010 kommt der 2007 auf dem Screamfest Horror Film Festival präsentierte Gruselschocker "Paranormal Activity" offiziell in die Verkaufsregale – pünktlich zur Walpurgisnacht. Ein passenderer Verkaufsstart hätte gar nicht gefunden werden können, denn nicht nur Hexen und Geistern tummeln sich in dieser Nacht, sondern auch der Dämon aus "Paranormal Activity".

"Paranormal Activity" – das Spiel mit der Angst

Dass der Low-Budget-Film "Paranormal Activity" bereits am Startwochenende 19,6 Millionen US-Dollar einspielte, ist nicht verwunderlich. Der Gruselschocker hält, was er verspricht: "Bleib wach", steht auf dem Cover – und wach bleibt man allemal. Selten schafft es ein Film, mit den ureigensten Ängsten der Menschen derart zu spielen, dass die Grenzen zwischen Film und Realität zu verschwimmen scheinen. Selbst Steven Spielberg unterbrach den Streifen, um sich diesen bei Tageslicht fertig anzusehen. Er soll den Film in einer Plastiktüte verpackt und mit den Worten "der Film ist verflucht" zurück ins Büro gebracht haben.

"Paranormal Activity" – ein Pendant zum "Blair Witch Project"

"Blair Witch" hat es vorgemacht: Die Wackelkameraoptik wird schnell zum Katalysator menschlicher Ängste – und das scheint ein Erfolgsrezept in Sachen Horror zu sein. Wie "Blair Witch" spielt der Horrorstreifen "Paranormal Activity" fast ausschließlich mit der Fantasie der Zuschauer. Der Dokumentationscharakter macht es möglich, die Panikschwelle bei selbst hartgesottenen Gruselfanatikern langsam, dafür umso kontinuierlicher ansteigen zu lassen. Und das fast ohne Blutvergießen, Special Effects und Sounduntermalungen. Das Gruselrezept der Low-Budget-Produktionen funktioniert derart gut, dass die Kinoklassen gar nicht mehr aufhörten zu klingeln. Bis zum 21. Januar 2010 spielte "Paranormal Activity" ganze 184 Millionen US-Dollar ein – und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

"Paranormal Activity" – Handlung, Kinoende und alternative Enden

Schauplatz des Dokugrauens ist das Haus des jungen Pärchens Micah und Katie. 21 Nächte lang spielt sich dort Unfassbares ab. Die beiden werden von unsichtbaren Mächten drangsaliert. Loswerden kann Katie „ihren“ Dämon nicht. Nur besänftigen: Das ginge – zumindest, wenn man sich an die Regeln hielte. Doch um dämonische Regeln einhalten zu können, dafür müsste man erst einmal an Dämonen glauben …

Die Handlung von "Paranormal Activity" ist derart packend, dass Zuschauer bei einer Testvorführung aus Angst den Kinosaal verließen. Die Kombination aus Machart, schauspielerischem Können und Hintergrundstory ergibt hier ein schaurig-spannendes Filmvergnügen. Besonderer Film-Bonus: das alternative Ende.

"Paranormal Activity" – Filmdaten

Deutscher Titel: Paranormal Activity – Original Titel: Paranormal Activity – Produktionsland: USA – Originalsprache: Englisch – Erscheinungsjahr: 2007 – Länge: 87 Filmminuten – Altersfreigabe: 16 –Regie, Drehbuch und Schnitt: Ohren Peli – Produktion: Ohren Peli und Jason Blum – Besetzung: Katie Featherston, Micah Sloat, Michael Bayouth, Amber Armstrong, Mark Fredrichs, Randy McDowell, Ashley Palmer, Tim Piper

Simone Meier, Simone Meier

Simone Meier - Simone Meier publiziert als freie Journalistin, Lektorin und Texterin für unterschiedliche Medien. In der Nähe von ...

rss