
- Frühstücksraum in der Villa Frogner, Oslo - Sigrid Stephenson
In einer ruhigen Villengegend liegt die "Villa Frogner". Sie ist nur wenige Gehminuten vom Haupteingang des Vigeland-Parks entfernt.
Ein guter Tipp: nach Zimmerausstattung und dem Schlüsselcode in der Villa Frogner fragen
Es empfiehlt sich, sich vor Buchung zu erkundigen, welches der Zimmer zur Verfügung gestellt werden kann. Die Räume unterscheiden sich in Ausstattung und Größe. Zimmer 2 beispielsweise liegt in der ersten Etage. Man geht eine hübsche, mit rotem Läufer belegte Treppe hinauf, und öffnet die Tür mit einem Sicherheitsschlüssel. Um überhaupt ins Haus zu gelangen, hilft dieser Schlüssel allerdings nicht. Man benötigt einen vierstelligen Zahlencode für die Außentür. Der wird manchmal per Mail im Voraus zugeschickt. Da es vorkommen kann, dass niemand vom Personal zu erreichen ist, wenn man ankommt, ist der Code wichtig, um ins Haus zu gelangen. Der Zimmerschlüssel liegt dann in einem Umschlag auf der alten Truhe im Hausflur - man achte also auf die vorherige Information.
Kabel-TV und kostenlosen Internet-Zugang in der "Villa Frogner" in Oslo
Die "2" ist ein sehr geräumiges Zimmer, ausgestattet mit vielen weiß lackierten Einbauschränken. Es gibt einen Schreibtisch plus Stuhl und insgesamt vier schmalen Betten. Zwei davon stehen, als Einzelbetten nebeneinander gestellt, in der dafür vorgesehenen Schranknische. In den Kleiderschränken hängen Bügel in ausreichender Zahl. Vor dem Bett liegt ein großer Teppich im orientalischen Stil auf lackiertem Parkett. Einer der beiden Sessel wirkt schmuddelig. Das Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit Dusche, WC und zwei rosafarbenen Waschbecken. Die Tür ist von hinten verspiegelt. Auch im Schlafraum gibt es einen sehr großen Spiegel. Auf dem Schreibtisch steht ein kleiner Fernseher. Es gibt Kabel-TV und einen kostenlosen Internetzugang über WLAN. Der Code steht auf einem Zettel, der auf den Schreibtisch aufgeklebt wurde.
Nur wenige Handtücher und kein Zimmerservice, dafür ein eigener Kühlschrank fürs Zimmer
Die beiden Handtücher, eines pro Person, die auf dem Schreibtisch für zwei Gäste bereit liegen, sind dünn. Das Zimmer ist zunächst sauber, wird aber auch bei mehreren Übernachtungen nicht erneut gesäubert. Es gibt keine frischen Handtücher und auch die Betten werden nicht gerichtet. Die beiden "Pensionsväter" sind freundlich. Sie sprechen Norwegisch, Englisch und auch Deutsch. Auf die Frage, ob man ein paar Sachen in einem Kühlschrank unterbringen dürfe, verspricht man, einen kleinen Kühlschrank hinauf tragen zu lassen. Der steht am Abend auch tatsächlich da und erfüllt seinen Zweck.
Das Highlight: ein schöner Frühstücksraum mit Stuckdecke, Kristalllüster und roten Tapeten
Der Frühstücksraum ist das Highlight der Pension. Zwischen weiß lackierten Vertäfelungen prangt eine rote Stofftapete. Auf dem riesigen Tisch, der einem kleinen Rittergelage Ehre machen würde, steht ein Strauß mit schön arrangierten künstlichen Feldblumen. Von der Stuckdecke hängt ein Kristalllüster herab. Mehrere kleine Tische füllen die Zimmerecken aus. Wer hungrig nach unten kommt, entdeckt zunächst nur drei mit Müsli und Cornflakes gefüllte große Holzschüsseln. In der kleinen Teeküche nebenan gibt es Selfmade-Frühstück. Auf einem kleinen Tisch findet man Gurken- und Tomatenscheiben, Marmelade, Wurst und Käse, darunter den für Norwegen typischen, süß schmeckenden Brun Ost. Es gibt gekochte Eier und Brot, aber keine Brötchen. Auch auf Filterkaffee hofft man vergebens; man gießt sich Tee oder einen Schnellkaffee auf. In einer Kühlbox befindet sich Milch für Müsli und Kaffee.
Vom Haupteingang des Vigeland-Parks aus mit günstigen Tickets in die City fahren
Am Haupteingang des Vigeland-Parks gibt es natürlich auch eine Straßenbahnstation und damit eine schnelle Verbindung zur Innenstadt. An der Station lassen sich in einem Automaten verschiedene Fahrkarten ziehen, darunter die relativ günstigen 8er-Karten. - Das Auto sollte man möglichst an der Villa stehen lassen, ein kostenloser Parkplatz wird zur Verfügung gestellt.
