Nach der Geburt eines Babys ist nichts mehr so wie es mal war. Wie die tiefgreifenden Änderungen, die das "Eltern sein" für das tägliche Leben bedeuten, empfunden werden, das liegt natürlich größtenteils am Einzelnen und daran, was daraus gemacht wird. Ein paar einfache Grundregeln helfen, die häufigsten Frustrationen zu überstehen. Den Vater einfach mit einbeziehen, das hilft nicht nur der Mutter, sondern auch dem Vater. Damit fühlt er sich einfach nicht ausgeschlossen.
Das bisschen Haushalt: eine Menge Aufgaben warten auf die frischgebackene Mutter
Vor allem die junge Mutter steht urplötzlich einem Gebirge neuer Aufgaben gegenüber, deren Bewältigung ihre ganze Energie und Kraft kostet. Stillen oder Füttern, Wickeln, Spielen, Kinderarzt, Krabbelgruppe. Der neue Erdenbürger hat einfach das Recht 24 Stunden am Tag Aufmerksamkeit zu fordern. Noch immer sind es zu über 90 Prozent die Mütter, die diese ungewohnten Belastungen auf sich nehmen. Da sich der "normale" Haushalt mit Kochen und Waschen und so weiter deswegen nicht von selbst erledigt, wachsen die täglichen Arbeiten für die Frau ins nahezu Unschaffbare. Eine große Erleichterung ist, wenn der frisch gebackene Vater tatkräftig mit anpackt.
Kraft tanken mit dem Baby
Das bisher geführte Leben mit allen ausgelebten Wünschen und Träumen, mit gemeinsamen Erlebnissen und Hobbys wird durch die Geburt eines Kindes nicht einfach durch ein anderes ersetzt. Es ändert sich nur lediglich etwas. Man wird auch kein anderer Mensch, man muss sich nur besser organisieren. Auch wenn das Baby jetzt Mittelpunkt des Lebens ist, braucht man trotzdem Zeit zur Entspannung. Vielleicht bei einem romantischen Abendessen oder einfach bei einem langen Spaziergang. Jeder hat dann etwas davon. Das Kind, dem man wieder entspannt seine Liebe entgegen bringen kann, und auch die Partnerschaft.
"Nun lass das mal den Papa machen!"
Ist ein Baby geboren, dann wächst auch im Vater die Verantwortung um ein Vielfaches. Der Mann gerät als bislang umschmeichelter in Gefahr, seine neue Rolle als "zweite Geige" zu definieren. Das sollte allerdings nicht sein. Auf Dauer kann so eine Situation erhebliche Probleme innerhalb der Partnerschaft zur Folge haben. Die beste Lösung ist hierbei die Beteiligung des Vaters an der Entwicklung des Kindes. Ob nächtliches Aufstehen, Kinderarzttermine oder Spielen, somit wird der Vater hautnah in die Familie integriert. Dabei gewinnt der Mann an Verständnis für alle Veränderungen seiner bisherigen Lebensweise. Es ist einfach nicht mehr so, dass der Vater auf die Jagd geht und das Essen nach Hause bringt. Die Mutter derweil das Kind an der Brust groß zieht. Im Gegenteil Gleichberechtigung bei der Erziehung von Kindern ist schon wichtig und auch richtig.
