Nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 geht es bereits in Richtung der 14. Europameisterschaft, die vom 9. Juni bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine stattfinden wird. Für die Endrunde sind lediglich 14 freie Plätze zu vergeben, weil Polen und die Ukraine als Gastgeber automatisch dabei sind. In sechs Gruppen mit jeweils sechs Teams und drei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften kämpfen 51 Länder um die freien Plätze. Daraus ergibt sich die Regelung, dass sich nur die Gruppensieger und der beste Zweite aller Gruppen direkt für das Turnier qualifizieren. Die weiteren acht Zweitplatzierten spielen gegeneinander die letzten vier freien Plätze aus. Allein diese Regelung spricht schon für sehr viel Spannung während der Qualifikation, da jedes Spiel fast ein Endspiel ist, vor allem in Gruppen, wo mehr als nur ein Favorit vertreten ist, aber nur einer direkt weiterkommen kann.
Deutschland im direkten Duell gegen die Türkei
Besonders in der Gruppe A kann man dies besonders beobachten. Sowohl Deutschland als natürlich auch die Türkei machen sich aufgrund der spielerischen Stärke große Hoffnungen auf die Europameisterschaft. Deutschland nicht zuletzt aufgrund der letzten drei großen und sehr erfolgreichen großen Turniere 2006, 2008 und 2010. Aber auch hier gilt es, dass lediglich der Erste direkt weiterkommt und der Zweite zittern muss. Besonders brisant werden dann natürlich die direkten Duelle, aber auch die Spiele gegen die übrigen GruppengegnerBelgien, Österreich, Aserbaidschan und Kasachstan versprechen interessante Spiele, weil eventuell auch die Tordifferenz am Ende entscheidend sein kann.
Östliche Überlegenheit in Gruppe B
In der zweiten Gruppe haben die Teams aus Osteuropa ein kleines Übergewicht. Russland, Mazedonien, Slowakeiund Armenien kämpfen zusammen mir Irland und Andorra um das Weiterkommen. Russland dürfte da vom Papier her der große Favorit auf die Tabellenspitze sein.
Wiedergutmachung der Italiener in Gruppe C
Italien hat nach der schlechten Vorstellung bei der WM 2010 Wiedergutmachung angekündigt und will seiner Favoritenrolle gerecht werden. Die Gegner sind dabei Serbien, Nordirland, Estland, Slovenien und die Färöer Inseln.
Hat Frankreich die peinlichen Auftritte in Südafrika verdaut?
In Gruppe D ist auch das Thema Wiedergutmachung angesagt im Team vom Frankreich. Als großer Favorit geht es gegen Albanien, Weißrussland, Frankreich, Bosnien-Herzegowina, RumänienundLuxemburg.
In Gruppe E wollen die Niederländer ihre Klasse beweisen
In dieser Gruppe steht auch ein absoluter Favorit mit den Niederlanden.Aber die Spiele gegen die Gruppengegner ausSchweden, Ungarn, Moldawien, FinnlandundSan Marino dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden, um keine Überraschung zu erleben.
Gruppe F ist ein wenig ausgeglichener
Kroatien ist in dieser Gruppe sicher starl einzuschätzen, aber insgesamt sieht die Gruppe auf den ersten Blick ausgeglichener und vielleicht spannender aus als die überigen Gruppen, so dass sich jede der Mannschaften aus Israel, Lettland, Griechenland, Georgien und vielleicht sogar Malta eine kleine Chance ausmalen können.
Britisches Aufeinandertreffen in Gruppe G
England und Wales vertreten die britischen Fahnen in dieser Gruppe, wobei die Engländer sicher der Favorit auf den sicheren Endrundenplatz sind. Neben den britischen Teams kämpfen Montenegro, Schweiz undBulgarien um die nötigen Punkte.
Auftritt der Nordlichter in Gruppe H
Norwegen, Dänemarkund Island bilden die nördliche Fraktion in dieser Gruppe. Daneben spielen noch Zypern und der Favorit aus Portugal ums Weiterkommen.
Der Titelverteidiger als großer Favorit nicht nur in Gruppe I
In der letzten Gruppe ist man gespannt auf den amtierenden Welt- und Europameister aus Spanien, der nicht nur für diese Gruppe als großer Favorit gilt. Republik. Allerdings treten Schottland, Litauen, die Tschechische Republik und Liechtenstein nicht an, um es den Iberern zu einfach zu machen.
Bei allen Partien kann man also gespannt sein, wie auch die Favoriten mit dem Wissen umgehen, dass sich nur der Gruppenerste sicher für die EM 2012 in Polen und der Ukraine qualifiziert und jeder Ausrutscher das Aus bedeuten kann.
