
- Wohnmobilstellplatz mit Aussicht - Volker Innig - Pixelio
Für alle, die gerne auf Entdeckertour gehen und unabhängig sein wollen, ist die Reise mit dem Wohnmobil ideal. Geplant oder frei aus dem Bauch heraus, es gibt viele Möglichkeiten, seine Reise zu gestalten. Man kann Wohnmobile bei vielen Anbietern mieten. Falls man bereits ein Wohnmobil besitzt, hat man schon viele Erfahrungen gesammelt und es ist ein befreiendes Gefühl, selbst zu entscheiden, wie man seinen Urlaub gestaltet. Der Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt und man kann eine Menge Geld sparen und zudem enorm Spaß haben.
Vorteile, mit dem Wohnmobil zu reisen
Wohnmobile werden überwiegend zum Urlaub zum Camping oder bei wechselnden Standorten benutzt. Durch das flexible Wohnmobil kann man fahren wann und wohin man will. Man kann es als Schlafplatz verwenden, zum Kochen, Duschen, für den entspannten Aufenthalt und um von einem Ort zum anderen zu fahren. So hat man es immer und überall dabei. Vor allem eignet sich das Wohnmobil für die ganze Familie und für Haustiere. Ob Sie Frühaufsteher oder Langschläfer sind, hier gelten Ihre Regeln. Sie können Ihren Kaffee zubereiten, wann Sie wollen. Und Sie können auf Ihre eigene Toilette gehen.
Der Weg ist das Ziel - Reiserouten mit dem Wohnmobil
Reiserouten mit dem Wohnmobil sind schnell geplant. Ob Sie nur an einem Ort bleiben oder eine Rundreise machen wollen, es gibt einige hilfreiche Tipps zu beachten. Überlegen Sie sich am Besten, wo Sie hinfahren wollen und schauen Sie im Internet nach Stell- und Campingplätzen. Sie können einen Campingurlaub gestalten oder eine Entdeckertour auf den Pfaden der Geschichte unternehmen.
Versorgung - ohne Mängel im Wohnmobil wohnen
Zwischen 100- 150 Liter Frischwasser sind schnell verbraucht. Man bekommt meist umsonst Frischwasser an Tankstellen, Campingplätze, Häfen und öffentlichen Einrichtungen. Der Abwassertank ist ungefähr so groß wie der Frischwassertank. Man kann den Behäter an Camping- und Stellplätzen leeren. Das Gas wird in meistens in Elf-Kilogramm-Behältern gelagert und reicht für vier Köpfe zum Kochen, für den Kühlschrank und den Warmwasserboiler. Strom ist eine etwas kompliziertere Sache, aber auch zu schaffen. Im Sommer verbraucht man durch die längere Tageshelligkeit weniger Strom als im Winter. Laden Sie die Batterie regelmäßig auf. Je nach dem, ob man mit dem eigenen oder einem gemieteten Wohnmobil fährt, man braucht trotzdem Ausrüstung. Die meisten Wohnmobilvermieter rüsten Ihr Wohnmobil schon wohlwissend aus. Die Besitzer wissen schon durch Erfahrung, was gebraucht wird.
Dinge, die wichtig sind für Wohnmobilreisen
Ein wichtiger Punkt sind die Ladung und das Gewicht des Wohnmobils. Man unterschätzt leicht das Gewicht der Zuladung, wie Gebäck, Ausrüstung und auch das Gewicht der Reisenden. Deswegen überprüfen Sie die zulässige Gesamtlast, das Leergewicht und überfüllen Sie das Wohnmobil nicht. Ansonsten kann es ein Sicherheitsrisiko darstellen, und das Wohnmobil wird überlastet. Informieren Sie sich über Campingplätze auf Ihrer Route. Das erspart Zeit. Die meisten Navigationsgeräte haben Campingplätze in Ihrem System, wenn Sie mal ins Blaue fahren. Bis zu 3,5 Tonnen darf man noch mit Führerscheinklasse B (BE mit Anhänger) fahren, darüber hinaus ist C (CE) erforderlich. Wer den "Dreier"-Führerschein besitzt, darf sogar bis zu 7,5 Tonnen fahren.
Fahrsicherheit beim Wohnmobil
Wohnmobile fahren sich wie PKW, dennoch haben sie wegen ihres Gewichtes das Fahrverhalten eines Klein-LKWs. Bei Seitenwind und in den Kurvern reagiert das Wohnmobil empfindlicher. Der Brems- und Beschleunigungsweg ist länger, dementsprechend auch die Überholvorgänge. Deshalb fahren Sie mit angemessener Geschwindigkeit. Ab 3,5 Tonnen sind Wohnmobile seit 2005 auf 100 Stundenkilometer auf Autobahnen (außerorts 80 Stundenkilometer) auf Deutschlands Straßen begrenzt worden. Vergessen Sie das nicht. Man muss sich wie im PKW bei der Fahrt anschnallen (Kindersitz wie im PKW benutzen). Betrachten Sie bei den Verkehrsschildern, dass Ihr Wohnmobil ab 3,5 Tonnen als LKW gezählt wird.
