"The place we ran from": R.E.M. und Snow Patrol sind Tired Pony

Tired Pony, The place we ran from, CD-Cover - Amazon
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Musiker und Sänger von den Bands Snow Patrol, R.E.M., Belle & Sebastian und den Editors formierten sich Anfang des Jahres 2010 als neue Band Tired Pony.

Snow Patrols („Chasing cars“, „Shut your eyes“) Frontmann Gary Lightbody und R.E.M.-Gitarrist Peter Buck gründeten Tired Pony mit der Aussage „Wir sind nur eine Gruppe von Musikern, die eine CD zum Spaß aufnehmen“ mit und verschiedenen Gastmusikern aus ihrem gemeinsamen Freundeskreis: Editors-Sänger Tom Smith, Troy Stewart und Ian Archer von Snow Patrol, Belle-&-Sebastian-Drummer Richard Colburn, Zooey Deschanel und M. Ward von She & Him und R.E.M.-Aushilfsmusiker Scott McCaughey.

Tired Pony nahmen Debüt-Album in nur acht Tagen auf

Das Debüt-Album „The place we ran from“ wurde in nur acht Tagen (!) im Portland's Type Foundry Studio aufgenommen und von GRAMMY-Award-Gewinner Garret „Jacknife“ Lee (U2, Run-DMC, Pink, Blur, Radiohead, Eminem, Christina Aguilera, Kraftwerk) produziert. Gary Lightbody schrieb alle 10 Tired-Pony-Lieder, die größtenteils aus Balladen bestehen, während der letzten Snow-Patrol-Tournee. Er wollte ein sehr amerikanisches Album aufnehmen, das von Bands wie Lampchop, Wilco, Calexico, Palace und Smog inspiriert ist und auf die dunkle Seite Amerikas blickt.

Tired Ponys Album „The places we ran from“ inspiriert von Country

„Northwestern skies“ besteht aus einem musikalischen Marsch-Mix verschiedenster Instrumente, wird aber durch Lightbodys Stimme und der R.E.M.-Gitarre beherrscht. „There's a beauty in slamming doors“... Zooey Deschanel, Sängerin der Indie-Folkband She and Him (und Schauspielerin in zahlreichen US-Filmen und -TV-Serien wie „Bones – Die Knochenjägerin“, „500 days of summer“) begleitet Gary Lightbody als Duett-Partnerin auf dem Liebeslied „Get on the road“, das verstörend endet, wie man es von den Smashing Pumpkins („Today“, „Disarm“) bestens kennt. Die Songs „Point me at lost islands“, „Dead american writers“ (hätte auch von Tom Petty sein können), „I am a landslide“ sind tatsächlich der Country-Musik sehr ähnlich.

Ohne Schnitt: Musikvideo zu Dead american writers

„Dead american writers“ ist die erste Single-Auskopplung von Tired Pony. Der englische Schauspieler Joseph Gilgun („This is england“) zeigt sich emotional bis unfreiwillig komisch im offiziellen Musikvideo, das gänzlich ohne Schnitt auskommt (One-Cut-Video).

Editors-Sänger Tom Smith ist spezielles Highlight der Tired-Pony-CD

„The places we ran from“ enthält supertraurige Balladen wie „Held in the arms of your words“, „That silver necklace“ und das Radiohead-ähnliche „The deepest ocean there is“. Ein ganz besonderes Highlight dieser CD ist das von Editors-Sänger Tom Smith („Papillon“) sehr melancholisch interpretierte „The good book“. Dieses handelt von einer verlorenen Liebe und dem daraus resultierenden unüberwindbaren Schmerz.

Absolut unglaublich, dass dieses Stress-Killer-Album, das mit dem siebenminütigen „Pieces“ etwas lauter als die restlichen Songs endet, innerhalb nur einer Woche eingespielt wurde!

Die CD „The places we ran from“ von Tired Pony erschien am 23. Juli 2010 bei Cooperative Music (Universal)

Döringer, Martin, copyright Marlonski

Martin Döringer - Martin produzierte neben Online-Reviews auch TV-Report-Clips, diente ...

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