Rezept für aromatischen Rotweinkuchen

Ganz einfach einen leckeren Gewürzkuchen backen

Rotweinkuchen - S.Arif
Rotweinkuchen - S.Arif
Ob nun zu Weihnachten oder zu herbstlichen Temperaturen, der aromatisch-zimtige Rührkuchen mit dem zarten Geschmack nach Rotwein ist etwas ganz Besonderes.

Rotweinkuchen - allein der Name lässt die Nase genießerisch zucken und das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Verführerisch-weihnachtlicher Gewürzkuchen

Ein etwas ausgefallener Kuchen, kommt er doch ganz ohne Milch im Teig zurecht. Rezepttechnisch passt dieser Gewürzkuchen wunderbar auf die weihnachtliche Festtafel im Kreis der Familie oder zu Kaffeetafel im Advent. Aber nicht nur zu Weihnachten, sondern auch durch das ganze Jahr hindurch kommen die Aromen dieses Rührkuchens gut zur Geltung - die Zahl der genusssüchtigen Anhänger des Rotweinkuchens wächst mit jedem, der ihn mal probiert hat.

Zutaten für Rotweinkuchen

250 g weiche Butter

250 g Mehl

250 g Zucker

250 ml Rotwein

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

150 g dunkle Schokolade

1 EL echter Kakao

1 TL Zimt

1 Päckchen Orangenschale

Für die Rotwein-Glasur

Puderzucker

Rotwein

Zubereitung des Rotwein-Rührkuchens

Die Butter in eine große Schüssel geben, mit dem Rührgerät schaumig rühren und dann die Eier und den Zucker hinzugeben. Nachdem daraus eine cremige Masse geworden ist, den Zimt, Vanillezucker, Orangenschale und den echten Kakao hineingeben und verrühren. Das Backpulver in einer extra Schüssel mit dem Mehl vermischen und diese Mischung abwechselnd mit dem Rotwein in den Teig geben. Die Schokolade mit einem großen Küchenmesser grob hacken und unter den fertigen Teig heben.

Tipp: Als Alternative zum Hacken der Schokolade kann man auch gekaufte Schokoladentröpfchen oder zur Not Schokostreusel nutzen.

Nun eine Rodon-Form (Form für Gugelhupf / Rührkuchen /Napfkuchen) oder eine Springform mit Kranzeinsatz mit Butter oder Margarine ausfetten, ausmehlen und den Teig mit einem Teigschaber vorsichtig in die Form befördern.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180° ca. 50 Minuten backen. Gegen Ende die Garprobe mit einem Holzstäbchen machen. Klebt noch flüssiger Teig am Stäbchen, muss der Kuchen noch etwas backen.

Tipp: Wird er oben schon zu dunkel, die Form einfach mit etwas Alu-Folie abdecken.

Wer den Kuchen zusätzlich noch glasieren möchte, muss nun noch etwas Fingerspitzengefühl beweisen. Nach dem Backen den Kuchen noch heiß vorsichtig aus der Form lösen und stürzen. Die Glasur (gemischt aus etwas Rotwein und einigen Löffeln Puderzucker) nun mit einem Esslöffel über den warmen Kuchen geben und ihn damit tränken. Durch die Hitze zieht sie schön in das Innere ein und bildet außen nur eine dünne und leicht knusprige Schicht. Das schenkt dem Rotweinkuchen mehr Feuchtigkeit und ein unvergleichliches Aroma. Den Kuchen noch warm den hungrigen Kaffeegästen servieren. Am nächsten Tag ist er durch die eingesunkene Glasur fester, aber fast noch leckerer.

Wer das nicht mag, kann den Kuchen nach dem Erkalten aus der Form lösen und ihn erst dann komplett mit der leckeren Zuckermasse überziehen. Durch die dicke Schicht hält er sich dann auch ein paar Tage.

Shermin Arif, Fotografin: T. Seifert

Shermin Arif - Shermin: eine deutsch-kurdische Mischung, in Leipzig geboren, aufgewachsen im tiefsten Ruhrgebiet und nach abgeschlossenem Studium ...

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