Rezept für Berliner (Krapfen) – einfach und schnell selber backen

Berliner (Krapfen) – auch gerne zum Selbermachen - Butaris
Berliner (Krapfen) – auch gerne zum Selbermachen - Butaris
Berliner (Krapfen) einfach und schnell nach einem leicht verständlichen Rezept backen. Das Gelingen steht außer Frage.

Vor allem zur Faschingszeit erfreut sich der Berliner (Krapfen) wieder einer wachsenden Beliebtheit. Natürlich kann er das ganze Jahr über gebacken werden, aber gerade wenn sich Harlekine und Narren zur fünften Jahreszeit verkleiden, sollte der Berliner als obligatorisches Backwerk nicht fehlen. Damit Sie in diesem Jahr nicht auf das langweilige Fertigprodukt zurückgreifen müssen, erfahren Sie hier, wie Sie Berliner schnell und einfach auch mal selber backen können.

Zutaten für das Berliner-Rezept

  • 500 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Zucker
  • ein Viertel Liter Milch
  • etwa 30 Gramm Hefe
  • 100 Gramm Butter
  • 3 Eigelbe
  • Konfitüre (zum Beispiel Erdbeere, Aprikose, Kirsche) und eine Krapfentülle
  • je nach Geschmack Zeste von Zitrone oder Orange
  • höchstens 1 Liter Fett (Schmalz oder Pflanzenöl) zum Backen
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • geeignete Ausstechform

Berliner schnell und einfach backen: die genaue Zubereitung für den Hefeteig

  1. Der Berliner (Krapfen) besteht aus einem Hefeteig. Dafür wird zunächst die Hefe grob zerbröckelt und die Milch bei schwacher Hitze in einem Topf auf dem Herd erwärmt. Schmelzen Sie gleichzeitig dazu in einem separaten Topf langsam bei geringer Hitze die Butter – Vorsicht: Die Butter sollte nicht zu lange auf dem Herd stehen, da sie sich sonst zu stark bräunt. Bei lauwarmer Temperatur ist die Milch von der Herdplatte zu ziehen.
  2. In einer Rührschüssel wird das gesiebte Mehl mit dem Zucker und der Hefe vermischt. Je nach Belieben kann man jetzt auch die Zitruszeste in den Berliner-Teig einarbeiten. Dabei sollten man aber sparsam sein, da zu viel Aroma den typischen Krapfengeschmack verderben kann. Schöpfen Sie wenige Löffel der lauwarmen Milch ab und geben Sie sie zur Teigmischung. Sind alle Zutaten miteinander vermengt, sollte der Teig an einem warmen Ort – am besten auf der Fensterbank – eine Viertel Stunde ziehen.
  3. Nach der Ruhepause wird die restliche Milch mit den drei Eigelben und der Butter zum Hefeteig gegeben. Rühren Sie so lange, bis der Teig elastisch ist. Idealerweise glänzt die Berliner-Teigmischung schön glatt und lässt sich ohne Gegenwehr aus der Rührschüssel abziehen. Der Teig muss nun nochmals für eine halbe Stunde ruhen. Nach der Ruhezeit ist er sichtbar voluminöser geworden. Mehlieren Sie zur weiteren Verarbeitung eine Arbeitsfläche und rollen Sie den Berliner-Teig darauf fingerdick aus.

Die Berliner ausstechen und im heißen Fett beidseitig goldgelb backen

Mit einer Ausstechform werden Berliner-Rohlinge aus dem Teig ausgestochen und daraufhin für kurze Zeit mit einem Küchentuch bedeckt. Vor dem Ausbacken sollten Sie die Berliner abpinseln, da so das erhitzte Fett nicht durch unnötigen Mehlkontakt zu schäumen beginnt. Die Berliner werden in einem hohen Topf, im Ölbad von beiden Seiten goldgelb ausgebacken. Tropfen Sie nach dem Backvorgang überschüssiges Fett mit einem Küchenpapier ab.

Mit Konfitüre und Puderzucker den Berliner geschmacklich perfekt abrunden

Füllen Sie zu guter Letzt die Krapfentülle und spritzen Sie die Konfitüre in die Mitte der Berliner. Dies bedarf zwar etwas Übung, aber nach ein paar ersten Fehlspritzern sollte das Einspritzen problemlos gelingen. Es empfiehlt sich die Berliner erst nach dem Auskühlen zu bestäuben, da so der Puderzucker nicht mehr karamellisiert.

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Peter Renkewitz - Hier finden Sie meine bisher veröffentlichten Artikel. Ich würde mich über Anregungen, Fragen, etc. freuen. Wenden Sie sich ...

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