
- Rcihtig bewerben - berwis
Beim ersten Kennenlernen zwischen Arbeitgeber und Bewerber werden nicht aufgrund mangelnder Zeugnisnoten bereits Vorurteile erhoben. Ist das Vorstellungsgespräch vereinbart, entscheiden keine Noten über die mögliche Anstellung. Das erste Aufeinandertreffen – der erste Eindruck – spielt die entscheidende Rolle. Vor dem Gespräch kann man sich Gedanken über gern gestellte Fragen machen. Ist ein grober Plan entworfen, sind Regeln in Sachen Pünktlichkeit, Kleidungsstil und Etikette zu beachten.
Pünktlichkeit beim Bewerbungsgespräch
Zu-spät-Kommen oder faule Ausreden – die Straßenbahn wurde von einer Gruppe wilder Elefanten gerammt – sind unglaubwürdig und unerheblich. Es gibt keine Entschuldigung die ein unpünktliches Verhalten rechtfertigen. Bei starkem Verkehr sollte man sich überlegen an diesem Tag etwas früher aus dem Haus zu gehen. Es gibt sicherlich kleine Parkanlagen in der Nähe der Firma, in denen man spazieren kann und zur Ruhe kommt. Fehlerhaft ist es sich in dieser Zeit ablenken zu lassen oder mit Freunden auf den Termin zu warten, da nur unnötiger Druck und Stress entstehen kann.
Die richtige Kleidung für das Vorstellungsgespräch
Die Wahl des Kleidungsstils muss mit der umworbenen Stelle übereinstimmen. Anpassungsfähigkeit wird ganz groß geschrieben. Sie tun gut daran sich in blau, grau oder schwarz zu kleiden. Männer sollten Rot-, Lila- oder Brauntöne vermeiden. Wird eine Anstellung als Unternehmensmitarbeiter angestrebt, so ist ein Anzug ein Muss. Neben dem Anzug sind schwarze Socken empfehlenswert – keine Tennissocken. Die Socken und das Hosenbein verdecken immer das ganze nackte Bein. Auf nette Figuren auf der Krawatte verzichtet man. Vielleicht sollte man sich auch ein paar Stunden vor dem Gespräch überlegen, die körperliche Pflege etwas in den Vordergrund zu ziehen. Fettige Haare und ungepflegte Fingernägel kann man dadurch vermeiden. Bei handwerklichen Tätigkeitsfeldern und Berufen ohne direkten Kontakt zu Kunden kann man sich auch leger kleiden. Eine feine schwarze Hose ist dennoch immer ratsam. Dazu passt ein dünnes Oberteil in den Farben Grau oder einem dünkleren Blau.
Stil und Etikette – Verhalten im Vorstellungsgespräch
Ist der Termin auf einen gesonderten Raum festgelegt, so klopft man an die Tür und wartet auf ein Zeichen. Auf keinen Fall stürmt man hinein. Es kommt nicht selten vor, dass der Verantwortliche die Tür persönlich öffnen will. Danach ist darauf zu warten, dass der Vorgesetzte die Hand reicht. Es gilt immer: Der Ranghöhere gibt dem Rangniederen die Hand. In Sachen Händedruck kursieren zahlreiche Mythen. Ein starker Händedruck zeugt von körperlicher Präsenz, ein schwacher von Schüchternheit. Also ist das genaue Mittelmaß perfekt. Dabei nennt man seinen vollständigen Namen und setzt sich erst mit der Anweisung des Gesprächsleiters. Aktives Zuhören und gezielte Antworten sind im Gespräch von Vorteil. Es gibt keinen größeren Fauxpas als ungewollt falsch auf etwas zu antworten. Erwidern sie den Augenkontakt – das ist ein Zeichen für ein gestärktes Selbstbewusstsein – und zeigen sie gegebenenfalls ein natürliches Lächeln. Viele Vorgesetzte sind keineswegs darüber erfreut während des Bewerbungsgesprächs unterbrochen zu werden, daher gilt immer: erst ausreden lassen und dann gezielt darauf antworten.
Neben diesen Richtlinien gehört die richtige Vorbereitung – wie das Sammeln von Informationen über das Berufsfeld oder über den Betrieb – zu einer Pflichtaufgabe.
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