
- ... und daraus ein Rosengelee - Hannelore Dittmar-Ilgen
Rosengelee ist neben Rosenbowle eine gelungene Möglichkeit, den Duft feiner Sommerrosen in einem Glas einzufangen.
Das Rosengelee können Sie dann gleich auf einem frischen Butterbrötchen zum Frühstück zu genießen oder ein sommerliches Dessert damit herstellen – Anregungen dazu gibt es genug!
Das benötigen Sie für das Rosengelee
- Blütenblätter von 15 unbehandelten Duftrosen
- 500 ml Rotwein
- 500 ml Wasser
- Saft von 2 Zitronen
- 500 g Gelierzucker 1 : 2 (oder 1 kg Gelierzucker 1 : 1, wenn Sie das Rosengelee süßer mögen)
- kleine Gläser für das Gelee (am besten mit Schraubdeckel)
So kochen Sie das Rosengelee
- Achten Sie unbedingt darauf, dass die Rosen unbehandelt sind und schön duften. Die Farbe ist egal, rote oder rosa Rosen sind natürlich besonders geeignet.
- Nehmen Sie für dieses besondere Gelee keinen billigen Rotwein. Dieser kann, je nach Vorlieben, ruhig lieblich sein, jedoch geschmacklich gehaltvoll.
- Lösen Sie zunächst von den Duftrosen die Blütenblätter und spülen Sie sie kurz ab.
- Lassen Sie das Wasser gut abtropfen.
- Lassen Sie dann die Blütenblätter mit dem Rotwein und dem Wasser über Nacht ziehen.
- Erhitzen Sie die Rosenmischung kurz, dann seihen Sie die Blätter ab.
- Wenn Sie möchten, können Sie einen (kleinen) Teil der Blätter sehr fein hacken und zum Gelee geben.
- Nun erhitzen Sie die Flüssigkeit zusammen mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker.
- Lassen Sie das Rosengelee 4 Minuten (oder länger) sprudelnd kochen.
- Machen Sie auf einem Tellerchen mit 1 Esslöffel Rosengelee unbedingt eine Gelierprobe. Wenn das Gelee nicht fest wird, sollte es noch einige Minuten kochen.
- Dann füllen Sie das Rosengelee noch heiß in saubere Gläser und verschließen sie.
Rosengelee mit Himbeeren und Eis – ein sommerlicher Nachtisch
Natürlich können Sie das Rosengelee, noch warm, auf ein frisches Butterbrötchen schmieren und dies sofort genießen. Oder Sie stellen dieses himmlische Dessert mit dem Rosengelee her, das Sie je nach Belieben noch abwandeln können.
Zunächst überstäuben Sie einige Himbeeren mit etwas Puderzucker und lassen Sie kurz stehen. Alternativ können Sie auch etwas Himbeergeist oder Orangenlikör mit Himbeersirup vermischen und die Früchte in der Flüssigkeit einige Zeit durchziehen lassen.
Geben Sie pro Person nun zwei Esslöffel Rosengelee auf einen Dessertteller; besonders gut gelingt das mit einem Eiskugelformer. Daneben legen Sie eine Kugel Vanille- oder Sahneeis. Über das Dessert geben Sie etwas von der Himbeermischung, die leicht erwärmt werden kann. Zuletzt verzieren Sie das Dessert mit Sprühsahne. Gehaltvoller wird die Süßspeise, wenn Sie das Rosengelee und Eiskugel auf eine (warme) Vanillewaffel legen.
Diesen Nachtisch kann man auch im Winter genießen und dabei den Duft des Sommers auf den Teller bringen: Nehmen Sie eingefrorene Himbeeren oder auch Erdbeeren dafür.
Quelle und weiterführende Literatur:
- Rezept und Dessertidee stammen aus der Sammlung der Autorin.
- Den Sommer kann man auch mit Lavendelblüten oder Pfirsiche in Orangensauce einfangen. Viel Spaß beim Ausproberien.
Bildnachweis: © Hannelore Dittmar-Ilgen
