Die Salzburger Nudelsuppe wird gerne von – wer hätte das gedacht – Salzburgern am Heiligabend gegessen. Hintergrund ist wohl auch, dass die Suppe gut vorbereitet werden kann, damit die Hausfrau am 24. Dezember genug Zeit für andere schöne Dinge hat, wie zum Beispiel die Familie.
3 gute Gründe, eine Salzburger Nudelsuppe nicht nur am Heiligen Abend zu genießen
- Sie ist einfach zubereitet, sogar nach einem gemütlichem Bier, das gerade zu Kopf steigt oder wenn man sich eigentlich als „Kochbanause“ bezeichnet
- Wer Fleischtiger bekocht oder selber einer ist, kann von ihr sogar beim Kochen nicht genug kriegen.
- Sie wärmt an kalten Tagen und ist ausgiebig.
Einkaufsliste – die Zutaten (für ca. 4 Personen)
2 Markknochen
1 mittelgroßes Stück Beinfleisch oder mehr
1 Bund Suppengrün
2-3 Suppenwürfel
1 Zwiebel (braune Schale)
1 Knoblauchzehe
2 Paar Frankfurter
Frische Petersilie, sofern nicht beim Suppengrün dabei
Suppennudeln, soviel man mag oder Backerbsen
Zubereitung
Suppengrün waschen, dann Sellerie einmal durchschneiden, die Karotten schälen und je nach Geschmack in die Form schneiden, in der man sie gerne isst.
Den Zwiebel und die Knoblauchzehe einmal halbieren, beide werden nicht geschält! Sodann legt man sie mit der angeschnittenen Fläche in den Topf. Hinzu gibt man die Markknochen und schaltet den Herd ein, bis alle drei Zutaten etwas brutzeln und am Topfboden sich bräunliche Abdrücke von ihnen bilden. Das ist wichtig für die gute dunkle Farbe der Suppe.
Das Ganze mit 1,5 Liter Wasser aufgießen, das Beinfleisch dazu legen (Wichtig: Beinfleisch nicht vorher anbraten, sonst schließen sich die Poren, aber wir wollen ja, dass das Fleisch seinen ganzen Geschmack in die Suppe gibt!), Suppenwürfel und Sellerie ebenfalls.
Köcheln lassen mit offenem Deckel für am besten eine Stunde.
In den letzten 15 Minuten (je nachdem, wie bissfest man die Karotten oder Gelbwurz haben möchte) gibt man das restliche Suppengemüse dazu.
Genusstipps für Fleischtiger
Beinfleisch und Markknochen kommen vor dem Servieren aus der Suppe. Man kann das Beinfleisch wahlweise sofort in der Küche als Kochbelohnung naschen, man kann es kleinscheiden und wieder in den Topf geben oder es am nächsten Tag essen. Das Mark der Knochen schmeckt ausgezeichnet auf einer dünnen Scheibe getoastetem Schwarzbrot mit etwas Salz dazu.
Am Schluss schneidet man die Frankfurter in schmale Scheibchen, nicht zu groß ist besser. Die letzten 5 Minuten gibt man sie in den Topf dazu, setzt den Deckel drauf, schaltet den Herd ab und lässt die Suppe ziehen.
Das schmeckt gut dazu
Die klassische Suppeneinlage sind natürlich Fadennudeln, aber viele mögen auch gerne Backerbsen. Frisch gehackte Petersilie kann man großzügig auch noch über jeden angerichteten Teller streuen, dann ist die Suppe wirklich perfekt.
Guten Appetit!
