San Francisco und New England gewinnen die Divisional Playoffs

Referees diskutieren eine Entscheidung - B.Jaeger
Referees diskutieren eine Entscheidung - B.Jaeger
Keine "Tebow-Magic" gegen die Patriots, 49ers gewinnen nach furioser Endphase.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die ersten beiden Spiele der Divisional Playoffs in der amerikanischen Football-Liga entschieden. Nach zwei sehr interessanten Spielen in ausverkauften Stadien konnten sich die San Francisco 49ers im Westen und die New England Patriots im Osten für die nächste Runde qualifizieren.

Touchdown in letzter Sekunde sichert San Francisco den Sieg

Mit 14 Sekunden verbleibender Spielzeit konnte der Receiver Vernon Davis sein Team aus San Francisco mit dem entscheidenden Touchdown den Sieg sichern.

Am Anfang sah es noch nach einer relativ einfachen Aufgabe für die 49ers aus. Nach nur 3 Minuten Spielzeit stand es schon 14:0 für die Heimmannschaft und Kicker David Akers konnte kurze Zeit später sogar auf 17:0 erhöhen. Bis Quarterback Drew Brees im zweiten Viertel endlich seinen Rythmus fand konnten die New Orleans Saints keinen Zugang zum Spiel finden und verzeichneten zu viele Fumbles. Zwei Touchdownpässe später hatte New Orleans den Rückstand auf nur 3 Punkte reduziert. Das Spiel blieb sehr spannend, da kein Team die Überhand gewinnen konnte. Ein 41-Yard Field Goal für San Francisco waren die einzigen Punkte die im dritten Drittel verzeichnet wurden. Nach weiteren Field Goals der beiden Mannschaften im letzten Viertel und einem Touchdown vom Runningback der Saints erreichte das Spiel seine kritische Phase. Trotz des alles andere als perfekten Anfangs hatten sich die Saints eine knappe Führung erkämpft, die es nun gegen die starke Offensive aus San Francisco zu verteidigen galt. Nach einem Touchdown von San Francisco brachte Drew Brees die Saints mit einem perfekten 66 Yard Pass zu Jimmy Graham wieder in Führung. Das NFC Finale schien mit nur noch 1:37 zu spielen greifbar nah, doch Vernon Davis schockte New Orleans mit seinem Last-Minute Touchdown.

Keine "Tebow-Magic" - New England deklassiert die Broncos

Im zweiten Spiel des Abends trafen die New England Patriots mit Quarterback Tom Brady auf die Denver Broncos und Tim Tebow, der sowohl in den amerikanischen, als auch in den internationalen Medien einen wahren Hype um seine Person ausgelöst hat. Mehrmals hatte er sein Team mit späten Aufholjagden und spektakulären Pässen den Sieg und schlussendlich auch ein Ticket für die Playoffs gesichert. Gegen die starke Abwehr der Patriots, die ihn konstant unter Druck setzte, hatte Tebow jedoch keine Chance. Ohne seine brillianten Spielzüge blieb die Offensive der Broncos ideenlos. Nur 9 seiner 26 Pässe fanden einen Receiver und ihm gelang im ganzen Spiel kein einziger Touchdown Pass. Einige Male konnte Runningback Willis McGahee eine Lücke in der Abwehrreihe der Patriots finden, aber insgesamt war das Überraschungsteam aus Denver ihrem Gegner nicht gewachsen. Die gut geölte Offensivmaschine um Quarterback Tom Brady hatte keine Probleme mit der Defensive der Broncos und konnte am Ende des Spiels sogar einige Rekorde verzeichnen. Brady selbst stellte mit 363 Yards und 6 Touchdown Pässen einen persönlichen Rekord auf. Am Ende lösen die Patriots mit einem 45:10 Sieg ihr Ticket zum AFC Finale.