Sauerkraut-Gulasch - ein tolles Gericht

Szegediner-Gulasch ist ein typisches Mahl aus der ungarischen Küche. Der Eintopf ist schmackhaft und einfach zuzubereiten.

Gulasch-Gerichte sind typisch für die ungarische Küche, ob als Gulaschsuppe, Paprika- oder Szegediner-Gulasch. Sie werden als Eintöpfe zubereitet - gerne auch in größeren Mengen - und pikant bis scharf gewürzt. Das Sauerkraut-Gulasch erhielt seinen Namen nach der ungarischen Stadt Szeged.

Es ist ein Rezept für alle Jahreszeiten, da die Zutaten ganzjährig erhältlich sind. Das Sauerkraut, ob aus der Dose, eingeschweißt aus der Kühlung oder aus dem Fass (von der Metzgerei, empfehlenswert), ist sehr vitaminreich und daher auch ein ideales Wintergemüse.

Welche Zutaten werden für das Sauerkraut-Gulasch benötigt? (4 Personen)

  • 400 gr. Rindergulasch (am besten vom Metzger des Vertrauens)
  • 3-4 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 500 gr. Sauerkraut
  • 3 Esslöffel Öl (Oliven- oder Sonnenblumenöl)
  • ein viertel Liter Gemüsebrühe
  • ein halbes Kilo Tomaten, alternativ Tomatenpüree oder -mark
  • ein halber Becher saure Sahne
  • Gewürze: Salz, süßes und scharfes Paprikapulver, bunter Pfeffer (aus der Mühle, er schmeckt würziger und intensiver als Pulver), zwei Lorbeerblätter, getrockneter Thymian

Was gibt es zum Gulasch?

Als Beilagen bieten sich zum Beispiel Salzkartoffeln oder Kartoffelklöße an. Das Gericht kann aber auch mit Weißbrot serviert werden.

Szegediner Gulasch, die Zubereitung

  • Die Fleischstücke sollten etwa die gleiche Größe aufweisen, evtl. entsprechend zurecht schneiden.
  • Das Öl erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten, nach einigen Minuten die Hitze reduzieren, die klein geschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch hinzufügen, das Ganze eine gute Stunde schmoren lassen.
  • Danach mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Tomaten oder das Tomatenpüree oder -mark hinzufügen, mit den Gewürzen abschmecken.
  • Das zerpflückte Sauerkraut zugeben und etwa 20 Minuten ziehen lassen.
  • Als Letztes die saure Sahne unterrühren und noch einmal abschmecken.

Das Gulasch nicht zu sparsam würzen

Das Gericht verträgt ein kräftiges Aroma. So wird es traditionell in der ungarischen Küche zubereitet. Wer es mag, sollte also nicht an den Gewürzen sparen, bei der Zugabe von Salz aber zurückhaltend sein. Das Sauerkraut ist vergoren und enthält bereits Salz durch seine Herstellung. Ein versalzenes Gericht ist der schlimmste anzunehmende Unfall beim Kochen.

Nun kann es losgehen. Die Köstlichkeit direkt aus dem Topf auf die Teller verteilen und die Beilage dazu geben. Lassen wir es uns schmecken. Ein weiterer Vorteil bei Gulasch-Töpfen: Es fällt wenig Abwasch an, nur der Schmortopf, die Teller und das Besteck.

Wer vorausschauend einkauft und kocht, bereitet eine größere Menge zu. Dann ist am nächsten Tag noch etwas da - einfach aufwärmen. Alternativ kann der Rest eingefroren werden. Den gibt es dann, wenn es mal schnell gehen, aber trotzdem gut sein soll.

Wolfgang Reuter - Textkontor - Texte, die gelesen werden Wolfgang Reuter ist studierter Sozialwissenschaftler und Historiker. Nach 15 Jahren in der ...

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