
- Mišel Maticevic - Agentur Hoestermann / Mathias Bothor
Seine Ausbildung absolvierte der im Jahr 1970 geborene Berliner Schauspieler Mišel Maticevic von 1994 bis 1998 an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Von 1996 bis 1999 war Mišel Maticevic auf den Bühnen des Berliner Ensembles, am Deutschen Theater Berlin und am Kleist-Theater in Frankfurt an der Oder zu erleben.
Die ersten Schritte des Schauspielers Mišel Maticevic
Carsten Fiebeler schrieb das Drehbuch und führte Regie beim Kurzfilm "Straßensperre“, dem ersten Eintrag in der Filmografie von Mišel Maticevic. Auf dieses Debüt im Jahre 1998 folgte das Mitspielen in einer Episode der einst sehr erfolgreichen Fernsehserie "Wolffs Revier“ wie auch in der Serie "Lisa Falk – Eine Frau für alle Fälle“ und einem "Tatort“ des SFB (Berlin). 1999 spielte Mišel Maticevic im Kinokurzfilm "Der Rächer der Entwurzelten“ und einen Randalierer im Thriller "Wege in die Nacht“.
Dito Tsintsadze war Drehbuchautor und Regisseur der Dramedy "Lost Killers“, in der Mišel Maticevic 2000 neben Nicole Seelig die Hauptrolle besetzte. Mit diesem Engagement gewann Maticevic 2000 beim Internationalen Filmfestival Thessaloniki den Best Actor Award. Im gleichen Jahr wirkte der Berliner in dem Film aus der Reihe "Schimanski“ mit: "Tödliche Liebe“.
Die Jahre 2001 bis 2003 waren geprägt vom Spiel in zahlreichen Nebenrollen
Die Komödie "Ob sie wollen oder nicht“, "Sängerknaben“, eine Episode der "Helicops – Einsatz über Berlin“ sowie zwei Folgen "Die Cleveren“ standen 2001 auf dem Drehplan von Mišel Maticevic. In der Fantasykomödie "Detective Lovelorn und die Rache des Pharao“ arbeitete Mišel Maticevic 2002 nach der Regie von Thomas Frick an der Seite der Kollegen Eva Haßmann, Rainer Schöne ("Fünf Sterne“) und Horst Buchholz. Ebenso in 2002 verkörperte Mišel Maticevic den Charakter Benno Polenz in zwei Folgen der Krimireihe "Das Duo“ für das ZDF und gab ein Gastspiel in der "Operation Rubikon“ auf ProSieben.
Sandra Speichert und Helmut Zierl spielten 2003 die Hauptrollen in dem Drama "Rotlicht – Im Dickicht der Großstadt“, bei dem Mišel Maticevic unter der Regie von Sigi Rothemund mitwirkte. Auch für die Fernsehkomödie "Die Eltern der Braut“, dem Kurzfilm "Lassie“ und einer Folge von "Doppelter Einsatz“ stand Mišel Maticevic 2003 vor der Kamera.
Die Arbeit im Kinofilm "Hotte im Paradies“ brachte Mišel Maticevic den Durchbruch
Dominik Graf engagierte den Berliner Schauspieler für seine Studie des Berliner Kiezes, in der Maticevic den Zuhälter Hotte spielte. Eine nicht sehr erfolgreiche Ausgabe dieser Spezies, denn Hotte hatte nur zwei Anschafferinnen zu bieten und beneidete seine Berufskollegen um deren goldene Uhren und Cabriolets. Eine dritte Frau bringt ihn vorübergehend seinen Träumen zumindest auf Pump einen Schritt näher, doch das Leben meinte es nicht gut mit Hotte. Nadeshda Brennicke, Stefanie Stappenbeck, Birge Schade, Oliver Stritzel und Isabell Gerschke wirkten in dem bemerkenswert gut gelungenen Streifen mit, für den Mišel Maticevic eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis 2004 erhielt und der ihn richtig bekannt machte.
Es folgten Gastrollen in "Alarm für Cobra 11“, "Kommissar Rex“ (beide 2003), "Heimkehr“ und dem Drama "Baal“ neben Matthias Schweighöfer (beide 2004). Mišel Maticevic erlebte ebenfalls 2004 einen "Kalter Frühling“ unter der Regie von Dominik Graf und spielte in der Romanze "Sehnsucht“ mit. Auf die Hauptrolle in "Das Zimmermädchen und der Millionär“ folgten im gleichen Jahr Episodenauftritte in "Soko Leipzig“ und in 2005 bei "Abschnitt 40“ und "K3 – Kripo Hamburg“.
Der Film "Stürmisch verliebt“ von Josh Broecker wird den Genres SciFi, Romanze und Komödie zugerechnet
Mišel Maticevic war darin 2005 mit Jana Pallaske, Roman Knizka, Jürgen Tarrach, Jan-Henrik Stahlberg und Florentine Lahme zu sehen. Gabriela Sperl schrieb mit an den Drehbüchern zu den Fernsehfilmen "Emilia – Die zweite Chance“ sowie "Emilia – Familienbande“, in denen Senta Berger, Peter Sattmann und Mišel Maticevic im Jahr 2005 die Hauptrollen spielten. In "Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei“ wirkte Mišel Maticevic 2005 ebenso mit, wie in 2006 wiederum unter der Regie von Dominik Graf im Thriller "Eine Stadt wird erpreßt“ und dem Spielfilm "Dornröschen erwacht“ neben Ulrich Tukur, Nadja Uhl und Marie-Lou Sellem ("Notruf Hafenkante").
Dem Krimigenre bleibt Mišel Maticevic auch danach treu
"Blackout – Die Erinnerung ist tödlich“ (2006), "Tatort – Bienzle und die große Liebe“ (Stuttgart, 2007), der US-Miniserie "The Company“, dem Thriller "Zodiak – Der Horoskop Mörder“ mit Alexandra Neldel sowie "Die Todesautomatik“ über den DDR-Regimegegner Michael Gartenschläger und dem Drama "Das Gelübde“ in der Inszenierung von Regisseur Dominik Graf (alle 2007).
Das Jahr 2008 stand unter dem Zeichen der Serie "Im Angesicht des Verbrechens“
Auch in dieser von der Typhoon-Film produzierten Serie für den WDR ist Dominik Graf für die Regie zuständig. Zum fünften Mal setzte er auf Mišel Maticevic. Mit dabei sind auch Marie Bäumer und Max Riemelt. Leider musste die renommierte Produktionsfirma des früheren RTL-Programmchefs Marc Conrad wegen der Serie und unerwartet höherer Kosten in die Insolvenz gehen.
Für Mišel Maticevic blieb 2008 noch Zeit, die Dreharbeiten für den Thriller "Die dunkle Seite“ mit Melika Foroutan ("KDD“), Rike Schmid, Janek Rieke und Hilmi Sözer sowie für das Filmkunstwerk "Effi Briest“ von Regisseurin Hermine Huntgeburth (Produktion Günther Rohrbach, mit Julia Jentsch, Sebastian Koch und Barbara Auer) in seinen Terminkalender mit aufzunehmen. 2008 drehte er auch unter Caroline Link "Ein Winter im Jahr“ mit Karoline Herfurth und Joseph Bierbichler.
Premiere am 15. Oktober 2009 im Kino: "Hangtime"
Mišel Maticevic, Veit Stübner, Ralph Kretschmar ("Die Küstenwache“) und Mirjam Weichselbraun drehten für Sönke Wortmanns Produktionsfirma Shark Entertainment unter der Regie von Wolfgang Groos das Drama "Hangtime“, für das die Düsseldorferin Sabine Schwedhelm das Casting durchgeführt hat. Im Juli 2009 steht Mišel Maticevic für das TV-Drama "Bergwehen / Die Hebamme“ vor der Kamera.
Im Jahr 2008 wurde Mišel Maticevic mit dem Deutschen Fernsehpreis 2008 in der Kategorie "Bester Schauspieler" ausgezeichnet. Er spricht fließend Englisch, Kroatisch und Russisch und beherrscht das Berlinerische. Bariton ist seine Singstimme. Die Sportarten Basketball, Boxen, Fechten, Handball und Kampfsport liegen Mišel Maticevic am besten. Seit 2003 ist Mišel Maticevic mit der Schauspielerin Miranda Leonhardt liiert, die ganz intime Seiten von sich im Playboy der Ausgabe August 2009 präsentiert.
