Sommer, Sonne, Hitze - wer kann da nachts schon schlafen? Damit Sie nicht von wärmebedingter Schlaflosigkeit gequält werden, hier einige Tipps, mit denen Sie cool bleiben
Stunde um Stunde liegen Sie jetzt schon wach, Sie hören die Kirchturmuhr schlagen, den Hund des Nachbarn bellen und den Zeiger des Weckers erbarmungslos vorwärts ticken. Nur zu gerne würden Sie endlich in Morpheus Arme sinken, aber die Hitze lässt Sie einfach nicht zur Ruhe kommen. Damit Sie die wärmebedingte Schlaflosigkeit nicht zum Wahnsinn treibt, hilft Ihnen jetzt nur noch eines: Ganz cool bleiben und für die Nachtruhe in die kalte Trickkiste greifen.
- Weg mit der warmen Zudecke - ob Daunendecke oder Decke aus Seide oder Synthetik. Greifen Sie besser nach einem kühlen Baumwoll-Laken.
- Gönnen Sie sich eine kurze, aber warme Dusche. Das öffnet die Poren, die Hitze kann ausströmen. Auch wenn es Ihnen noch so sehr nach einem kühlen Guss gelüstet – verkneifen Sie sich das besser. Denn kaltes Wasser fördert die Durchblutung und Ihnen ist anschließend nicht herrlich kühl, sondern wieder entsetzlich warm.
- Ist Ihnen eine Dusche am späten Abend oder in der Nacht zu aufwendig, dann kann auch eine Abwaschung mit einem in warmes Wasser getauchten Waschlappen schnell für Abkühlung sorgen.
- Um sich so richtig kühl zu fühlen, reiben Sie sich mit einem Körperöl, das einen Hauch Minze enthält, ein.
Sperren Sie die Hitze für die Nacht aus
Der nächtlichen Hitzeschlacht können Sie aber auch sehr wirkungsvoll mit ein paar Maßnahmen vorbeugen:
- Lüften Sie Ihr Schlafgemach nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.
- Tagsüber heißt es an heißen Tagen: „Schotten dicht“. Schließen Sie nach dem morgendlichen Lüften das Fenster und lassen Sie die Rollläden hinunter. Verwenden Sie zum Aussperren der Hitze besser außen liegende Jalousien, statt innen liegende Jalousien. Denn die Wärmestrahlung dringt durch das Fenster, bevor sie innen von den Rollos abgefangen wird.
- Verzichten Sie auf das Anschalten Wärme abstrahlender Geräte im Schlafzimmer. Jeder Computer, Monitor, Fernseher – ja sogar eingeschaltete Glühbirnen - geben Wärme ab und heizen den Raum auf.
Interessantes zum Schlaf
- Auch der Schlaf unterliegt einem Jahreszeiten-Rhythmus: Im Winter schlafen wir länger und im Sommer kürzer.
- Frauen schlafen in der Regel etwas länger als Männer.
- Die Menschen, die mittags regelmäßig schlafen, erreichen ein höheres Lebensalter. Der Mittagsschlaf sollte aber nicht länger als 30 Minuten dauern.
Schlafbedürfnis in jedem Lebensalter
- Ein Säugling schläft ungefähr 16 Stunden.
- Kleinkinder benötigen elf bis 13 Stunden.
- Jugendliche kommen mit rund neun Stunden aus.
- Erwachsene verbringen ungefähr 8 Stunden in Morpheus Armen.
- Nach dem 50. Lebensjahr nimmt das Schlafbedürfnis ab. Ab diesem Alter benötigen die meisten Menschen unter 6 Stunden Schlaf.
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