"Schlechter Sex", ein Buch voller Kurzgeschichten von Mia Ming

In diesem Buch erzählen 33 Frauen über ihre lustigsten, skurrilsten oder seltsamsten Sex-Erlebnisse.

Mia Ming ging auf Recherche und befragte Frauen über ihre übelsten Sex-Erlebnisse. Heraus kam dieses Buch, dass ein Spiegel-Bestseller wurde und aufgrund des Erfolgs auch fortgesetzt wird.

Der zweite Band der Reihe beschreibt die Sicht aus der männlichen Perspektive, widmet sich doch Band 1 den Frauen und ihren Sexgeschichten. Weiters ist ein dritter Band in Vorbereitung, in diesem kommen abermals die Frauen zu Wort.

Insgesamt sind es 33 Kurzgeschichten, die von den unterschiedlichsten Themen handeln, alle drehen sich jedoch um Sex und den Katastrophen, die dabei passiert sind. Die einzelnen Geschichten werden als Todsünden des Sex bezeichnet und danach steht immer die jeweilige Todsünde. So bekommt man auch gleich einen Vorgeschmack, um was es in der entsprechenden Geschichte geht. Doch nicht jede Episode handelt von schlechtem Sex, es geht vielmehr auch um das Gesamtpaket, die gröbsten Fehler, die Männer machen können, sei es nun wirklich beim Sex oder auch in der Ehe oder einer anderen Art von schlechter Behandlung auf der zwischenmenschlichen Ebene.

Einzelne Kurzgeschichten aus dem Buch „Schlechter Sex“

Die 8. Todsünde des Sex: Anspruchslosigkeit

Don´t expect me to move

Es geht um eine Stewardess, die in einem Berliner Club einen Franzosen kennenlernt und bei ihm übernachtet, auch aus dem Grund sich ein Hotelzimmer zu ersparen. Zuerst sieht es so aus, als ob der Fremde keinen Sex möchte, doch er weckt die Erzählerin mitten in der Nacht auf, um mit ihr zu schlafen. Sie ist jedoch zu müde für Sex und teilt ihm das auch mit. Da er sich jedoch nicht wirklich abwimmeln lässt und sie einfach weiterschlafen will, sagt sie ihm, dass er mit ihr schlafen kann, er von ihr aber nicht erwarten kann, dass sie sich dabei auch bewegt.

Die 13. Todsünde des Sex: Vergeistigung

Belesen wie Brad Pitt

In dieser Geschichte geht es eigentlich nicht um schlechten Sex sondern um gar keinen. Die Schreiberin der Episode schildert ihr Verhältnis zu einem Akademiker, mit dem sie zwar sehr viel unternehmen kann und generell viel Spaß hat, der jedoch bei den Themen Sex und Erotik total abblockt und somit die Beziehung der beiden zerstört.

Die 14. Todsünde des Sex: Untreue

Die Tüte auf dem Balkon

Diese Geschichte handelt von Untreue und ist somit im Prinzip auch kein eindeutiges Beispiel für schlechten Sex. Die Erzählerin bezeichnet deswegen den Sex als schlecht, weil er zwischen ihrem Freund und ihrer besten Freundin passiert.

Die Autorin Mia Ming

Die unter dem Pseudonym Mia Ming schreibenden Autorin wurde 1977 im Rheinland geboren und studierte Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte. Sie arbeitete fünf Jahre als Lektorin beim Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, bis sie selbst eine Idee zu einem Buch hatte und auch im selbigen Verlag veröffentlichte.

Außer der Bandreihe „Schlechter Sex“ veröffentlichte Ming auch ein Buch mit Namen „Seitensprünge“, ebenfalls mit 33 Kurzgeschichten zu den Themen Affären, Eskapaden und sonstige gefährliche und auch aufregende Arten von Seitensprüngen.

Mia Ming, Schlechter Sex, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag 2009, ISBN 978-3-89602-814-3, € (D) 9,90, € (A) 10,20

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Victoria Hanser - Ich bin 22 Jahre alt und schreibe eigentlich schon ziemlich lange, unter anderem habe ich eine Kurzgeschichte in dem Buch "Drachenfeen und ...

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