Das Mobilfunkunternehmen T-Mobile hat sein UMTS-Netz für den Datenverkehr aufgerüstet. Flächendeckend wurde es mit der High Speed Uplink Packet Acces HSUPA-Technik ausgestattet. Damit können Daten mit bis zu 1,4 Megabit je Sekunde versandt werden. Bisher wurde für die Übertragung das Verfahren HSDPA genutzt. Und die neue Technik soll noch in diesem Jahr weiter aufgerüstet werden.
UMTS gibt es nicht flächendeckend
Allerdings kommt T-Mobile nicht darum zuzugeben, dass das UMTS-Netz nur die Ballungsräume und Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern umfasst. An 250 Standorten mit hohem Datenaufkommen sind Bandbreiten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich. Das UMTS-Netz soll weiter ausgebaut werden Daneben hat T-Mobile das deutsche GSM-Netz mit der EDGE-Technik ausgestattet, die es ermöglicht, Daten mit bis zu vierfacher ISDN-Geschwingkeit ui übertragen. Auch das WLAN-Angebot HotSpot werde erweitert. Inzwischen gibt es dafür 20 000 Standorte.
Im letzten Juni stattete ein Pilotversuch der Minifunkzelle Ferntocell. Damit soll der Kunde im Haus oder Büro ein eigenes Kleinst-UMTS-Netz einrichten können. Der Versuch läuft im Raum Köln/ Bonn. Die Funkversorgung soll so verbessert werden.
Mobiles Chatten
Ab Oktober will T-Mobile das Angebot Instant Messaging als Chat-Service für das Handy einführen. Damit sollen die auf dem PC angelegten „Messaging-Dienste“ wie Buddy-Listen, Smileys und die Anzeige des Online-Status auf das Mobilfunkgerät übertragen. Zur Einführung wird der Dienst einen Monat kostenlos angeboten. Eingehende Nachrichten werden angezeigt, und auch während des Chattens ist es möglich, Mobilfunkgespräche anzunehmen oder zu führen. Allerdings bedarf es dafür neuer Geräte.
Ab 15. August bietet das Unternehmen für UMTS-Kunden die Übertragung aller Spiele der 1. und 2. Fußballbundesliga auf das Mobiltelefon. Der Dienst ist im ersten Monat kostenlos. Mit einem Konferenzkanal werden Schaltungen zwischen parallel stattfindenden Spielen vermittelt. Außerdem werden auf Wunsch die Kunden per SMS an die Anpfiff-Zeiten erinnert. Der Spaß kostet fünf Euro im Monat.
Neue Datentarife
Neue Datentarife gibt es für das Notebook. Die dazu erforderlichen Geräte werden gleich mit angeboten Auch hier gibt es Probemonate und kostenlose Einführungsangebote.
Neu auf den Markt kommen soll das BlackBeryyBold Smartphone des kanadischen Anbieter RIM Das Gerät hat ein großes Display mit über 65.000 Farben und neuer Technologie, wobei Datenübertragung und Telefonieren gleichzeitig möglich ist. Außerdem hat das Gerät eine 2-Megapixel-Kamera mit Blitzlicht und 5-fach-Digitalzoom. Musik kann man damit auch hören, und die Daten können mit dem PC verwaltet und getauscht werden. Und das Gerät kann zur Navigation genutzt werden. Das überaus leistungsfähige Telefon unterdrückt Hintergrundgeräusche, bietet die Möglichkeit zur Sprachwahl und Rufweiterleitung. Auf dem heimischen Computer eingehende Emails werden auf das Gerät weitergeleitet und angezeigt.
