
- Die besten Tipps bei Sommer, Sonne, Hitze. - L. Richter, pixelio.de
Auf jeden Fall trocken und warm sollte der Sommer 2011 werden, geht es nach den Berechnungen des Wetterexperten Horst Nöbl. Der im Salzburger Pinzgau beheimatete Wetterforscher richtet sich bei seinen Prognosen am Verhalten der Tiere wie etwa der Bienenvölker und an Beobachtungen in der Natur. Ein Verfahren mit hoher Treffsicherheit. So hat Nöbl den Verlauf des vergangenen Winters erstaunlich exakt vorhergesagt.
Wir dürfen uns also auf einen angenehmen Sommer freuen, denn die Zeichen für Sonne stehen gut. Was die einen freut, ist für viele eine belastende Zeit. Wer wetterempfindlich ist, schon älter oder gesundheitlich angeschlagen, sollte in dieser Zeit besonders aufpassen und sich vor Hitzeschäden schützen.
Am wichtigsten ist es, sich in einer möglichst kühlen Umgebung aufzuhalten. Wer zu Hause ist und keine Klimaanlage hat, sollte die Fenster nur während der Nachtstunden öffnen und tagsüber alles tun, um die Hitze draußen zu halten (also besonders im Schlafzimmer Jalousien oder Vorhänge schließen, Türen und Fenster nicht längere Zeit aufmachen).
Jetzt braucht der Körper Salze und Mineralien
Natürlich ist auch ausreichendes Trinken von mindestens 2,5 Litern pro Tag wichtig. Am gesündesten ist Mineralwasser oder Apfelschorle. Auf Alkohol oder viel Kaffee sollte man in Hitzeperioden besser verzichten. Auch eiskalte Getränke mit viel Eiswürfeln sind nicht ideal. Sie können dazu führen, dass man selbst bei großer Hitze eine Erkältung bekommt. Salz und Mineralien sind jetzt besonders gut für den Körper. Also öfter mal ein Salzgebäck knabbern oder einen frischen Salat essen!
Die Kleidung sollte möglichst bequem und luftdurchlässig sein. Baumwolle eignet sich besonders gut, wenn die Anzeige auf dem Thermometer in die Höhe klettert. Um den Körper beim Kampf gegen die Hitze zu unterstützen, kann man Füße und Unterarme mit kaltem Wasser übergießen oder kalt duschen, ohne sich anschließend abzutrocknen.
So kommen Senioren gesund durch den Sommer
Schwindelgefühle sind gerade für Senioren oft ein Problem in Hitzeperioden. Sie sollten sich jetzt besonders schonen und alle ungewohnten Belastungen vermeiden. Und sich, wann immer es geht, in einer gut klimatisierten Umgebung aufhalten – etwa in Tageszentren oder ähnlichen Einrichtungen.
Ab in den Schatten
Beachten Sie jetzt auch beim Reisen die starke Kraft der Sonne. Reisemediziner raten, die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr möglichst völlig zu meiden. Wer sich im eigenen Garten aufhält, sollte daher an eine ordentliche Beschattung etwa durch eine Markise oder einen Sonnenschirm denken.
Neben Schatten ist besonders für hellhäutige und empfindliche Menschen Sonnenschutz durch richtige Kleidung, die keine UV-Strahlung durchlässt, wichtig. Das können Sie prüfen, indem Sie zum Beispiel das T-Shirt gegen das Licht halten. Wenn das Kleidungsstück kein Licht durchlässt, kommt auch keine UV-Strahlung durch die Textilien. Auch an einen breitkrempigen Hut sollten Sie denken, wenn es im Sommer 2010 so richtig heiß wird.
Ein guter Tipp im Urlaub ist, einfach zu beobachten, wie Einheimische mit der Sonne umgehen. Sieht man, dass Siesta oder Sonnenhüte zum Alltag zählen, sollte man diesen Brauch ganz einfach nachmachen.
Bild: www.pixelio.de (c) L. Richter
