Schokoweihnachtsmann mal anders

Was tun mit übrig gebliebenen Weihnachtssüßigkeiten?

Weihnachten ist vorbei, trotzdem stapeln sich die Weihnachtssüßigkeiten im Schrank. Hier gibt es Tipps, wie Sie sie weiterverwerten können.

Die Weihnachtsfeiertage sind seit einigen Wochen offiziell vorbei - oder doch nicht? Ein Blick in diverse Schränke zeigt den vergessenen Schokoladenweihnachtsmann von der Oma, ein verschlossenes Paket Spekulatius, ganze zwei Tüten mit Lebkuchen sowie diverse Schokokugeln mit Nugatfüllung. Nach den Süßigkeitenorgien vor und während der Weihnachtszeit hält sich die Lust auf diese Leckereien in Grenzen. Sie einfach zu entsorgen wäre aber viel zu schade. Eine Typveränderung muss her!

Drei neue Stylings für den Schokoweihnachtsmann

Schokoladenweihnachtsmänner - und natürlich auch Osterhasen, wenn ihre Zeit gekommen ist - sind ausgesprochen dankbare Objekte für ein Umstyling, denn Schokolade isst jeder gern, und sie lässt sich vielseitig verarbeiten. Der einfachste, wenn auch grausamste Weg der Weiterverwertung von Schokoweihnachtsmännern ist das Einschmelzen. Einmal geschmolzen sind sie eine leckere Glasur für zum Beispiel einen Mamorkuchen. Ein wenig Vanillezucker oder Zimt geben der Glasur geschmacklich eine besondere Note. Untergemengter Krokant ist etwas fürs Auge und den Gaumen.

Ähnlich simpel ist das Zerbrechen des Schokoladenweihnachtsmanns in kleine Stücke. Die Stücke machen aus einem einfachen Sandkuchen im Handumdrehen einen leckeren Schokoflocken-Kuchen. Größere Stücke sind die ideale Zutat für knusprige Schokoladen-Cookies.

Glücklich sind alle Besitzer einer Eismaschine. Sie können den Schokoweihnachtsmann schmelzen, mit Sahne vermengen und mithilfe der Eismaschine in cremiges Schokoladeneis verwandeln. Zerbröselte Plätzchenreste machen aus dem einfachen Schokoladeneis ein köstliches Schoko-Keks-Eis, das nicht nur Kinder lieben.

Spekulatius mal anders

Schokolade isst man immer, die Lust auf Spekulatius lässt nach Weihnachten leider rapide nach. Zu intensiv ist das stark an Weihnachten erinnernde Gewürzaroma. Die perfekte Verwandlung von Spekulatius ist deswegen von einer Kombination mit anderen Lebensmitteln abhängig. Sehr lecker und überhaupt nicht weihnachtlich ist ein saftiger Käsekuchen mit Spekulatiusboden. Dafür werden die Plätzchen in einem Gefrierbeutel zerbröselt, dann auf dem Boden der Kuchenform gleichmäßig verteilt und mit der Käsekuchenmasse bedeckt. Im Ofen backen und genießen. Obstfans ergänzen die Käsekuchenmasse mit ein paar Cranberries oder Kirschen.

Lebkuchen, Printen & Co.

Wie Spekulatius sind Lebkuchenspezialitäten sehr intensiv im Geschmack, den auch ein Umstyling nicht ganz verbergen kann. Im neuen Gewand macht das aber gar nichts aus. Schokoladenlebkuchen ohne Oblaten lassen sich besonders gut zu einer cremigen Mousse verarbeiten. Die Lebkuchen werden dafür in Stücke geschnitten und mit Milch aufgekocht, bis sie sich vollständig aufgelöst haben. Nach dem Erkalten werden geschlagene Sahne und ein wenig Schokoladensauce unter die Mousse gehoben und alles zu einer cremigen Masse verrührt. Am besten schmeckt das Dessert mit heißen Kirschen.

Gefüllte Lebkuchenherzen sind die ideale Grundlage für feine Rumkugeln. Für das Rezept die Herzen sehr fein hacken. Schokolade schmelzen, zusammen mit Rum über die zerkleinerten Lebkuchenherzen geben, gut vermischen und aus der Masse mit den Händen Kugeln formen. Zum Schluss werden die Kugeln ganz klassisch in Schokostreuseln gewälzt.

Die etwas würzigeren Printen verleihen zum Beispiel einem Apfelkuchen ein besonderes Aroma. Dafür werden sie zuerst mit Punsch oder, wenn Kinder mitessen, Apfelsaft begossen und müssen dann etwa 1 Stunde ruhen. In dieser Zeit werden die Äpfel geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. Damit sie durch den Luftsauerstoff nicht bräunen, sollten sie mit ein wenig Zitronensaft beträufelt werden. Aus Mehl, Butter, Zucker, Backpulver und Eiern einen Rührteig zubereiten. Die Apfelstücke vorsichtig unterheben. Die eingeweichten Printen in kleine Stücke zerteilen und ebenfalls untermengen. Alles in eine runde Kuchenform geben und backen. Noch ein wenig warm schmeckt der Apfelkuchen am besten mit einer Kugel Vanilleeis.

Nugatkugel-Surprise

Für eine echte Überraschung sorgen kleine Nugatkugeln, wenn sie als schokoladiger Kern in saftigen Muffins versteckt werden. Dafür einfach den Teig für Nussmuffins zubereiten, diesen in Muffinförmchen füllen, in die Mitte eine Nugatkugel setzen und vorsichtig hineindrücken, sodass sie nicht mehr zu sehen ist. Wie gewohnt backen und sich freuen, wenn die Gäste in der Mitte den schokoladigen Kern entdecken.

Diane Buckstegge, Diane Buckstegge

Diane Buckstegge - "Was hast Du studiert?" ist ohne Frage die häufigste Reaktion, wenn ich von meinem Studium erzähle. Oecotrophologie, oder ...

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