Schreiben als Nebenverdienst – als Autor Geld verdienen

Wer gerne schreibt, der kann sich etwas dazu verdienen, denn Texter und Autoren sind gefragt wie nie. Wichtige Infos über die Nebentätigkeit als Texter.

Viele Menschen haben aufgrund ihres Talents, beruflicher Qualifikation oder einfach aus Interesse Spaß am Schreiben. Warum sollte man also nicht versuchen, mit dem Schreiben von Texten Geld zu verdienen?

Texter im Nebenberuf

Unternehmen aus allen Bereichen benötigen heute gut geschriebene Texte. Egal, ob für die unternehmenseigene Website, anstehende Werbekampagnen oder Fortbildungsunterlagen, qualitativ hochwertige Texte werden immer gebraucht. Aber auch Privatpersonen nehmen Texter in Anspruch, sei es für Grußkartentexte, Einladungen oder Ansprachen für Familienfeste. Wer also keine Zeit oder auch Lust hat, einen Text selbst zu verfassen, der nutzt den Service eines Texters.

Notwendige Qualifikationen eines Texters

Damit man als Texter erfolgreich sein kann, ist es notwendig, sich verschiedene Kenntnisse anzueignen. Man kann nämlich nicht einfach drauflos schreiben. Einen guten Texter machen aus:

  • Sichere Beherrschung der verwendeten Sprache
  • Sicherheit bei der Rechtschreibung
  • Grammatikkenntnisse
  • Beherrschung der Interpunktionsregeln
  • Sprachgewandtheit

Neben den grundlegenden Kenntnissen der jeweiligen Sprache sollte aber vor allem die Freude am Schreiben vorhanden sein. Wem das Schreiben und Formulieren von Natur aus schwerfällt oder wer nur aus der Not heraus diese Arbeit tun möchte, der sollte das Schreiben als Nebentätigkeit zugunsten eines anderen Hobbys lieber sein lassen. Der Kunde merkt nämlich sehr schnell, ob ein Texter mit Freude und Engagement bei der Sache ist oder nicht. Es nützt weder dem Kunden noch dem Texter, wenn am Ende beide unzufrieden sind oder es gar zu Streitigkeiten kommt (die auch mal vor einem Richter enden können).

Wie kann man als Texter Geld verdienen?

Wer Texte schreiben und sich als Texter etwas dazu verdienen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Einerseits kann man in Tageszeitungen oder auch im Internet nach entsprechenden Stellenausschreibungen (Rubrik Arbeitsmarkt) oder Anzeigen suchen (Rubrik Kleinanzeigen) und sich bewerben. Andererseits gibt es die Möglichkeit, sich im Internet auf verschiedenen Portalen als Autor anzumelden. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen Anbietern, bei denen man Auftragstexte schreibt (content.de, contentworld.de, textbroker.de) und solchen Portalen, auf denen man seine Texte oder Artikel frei wählen darf (suite101.de, suite101.com).

Festpreis oder Tantiemen

Wer sich bei einem Kunden persönlich bewirbt, der hat natürlich die Möglichkeit, einen Preis für die Erstellung eines Textes auszuhandeln. Meldet man sich bei einem Portal für Auftragstexte an, wird man in der Regel anhand eines einzureichenden Probetextes eingestuft und erhält aufgrund der Einstufung einen festgesetzten Preis pro Wort. Je nach geforderter Wortzahl fällt dann die Bezahlung aus. Auf Portalen, bei denen man frei wählbare Artikel oder Texte einstellen kann, erhält der Texter in der Regel Tantiemen, die durch Werbung generiert werden. Zusätzlich gibt es auf den unterschiedlichen Portalen Bonusaktionen oder Boni, die einem nach dem Erreichen bestimmter Ziele zuteil werden und die Kasse noch ein wenig aufbessern.

Urheberrecht am Wort – auf was Texter achten müssen

Will man als Texter tätig sein, gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Zunächst sollte man sich informieren, was es mit den Urheberrechten auf sich hat. Verfasst man einen Text, so hat man grundsätzlich das Urheberrecht und darf frei entscheiden, wie der Text verwendet wird. Zudem müssen sich dritte Personen eine Erlaubnis vom Verfasser einholen, wenn sie seine Texte verwenden möchten. Texter, die sich bei einem Portal für Auftragstexte anmelden, müssen fast immer damit leben, dass sie die Nutzungsrechte am Text exklusiv an den jeweiligen Auftraggeber abtreten und den Text dadurch nicht mehr selbst verwerten können. Bei Portalen, auf denen man Texte oder Artikel frei veröffentlichen kann, tritt der Texter die Nutzungsrechte zumeist für einen bestimmten Zeitraum an die Portalbetreiber ab. Ist dieser Zeitraum abgelaufen, darf der Verfasser wieder selbst entscheiden, wie sein Text genutzt wird.

Texte müssen selbst verfasst sein

Wer als Texter arbeiten möchte, der sollte sich bewusst sein, dass seine Arbeiten stets selbst verfasst sein müssen. Einen Text einfach zu kopieren und nur ein wenig umzuschreiben ist nicht nur ein Zeichen mangelnder Fähigkeiten, sondern kann auch schnell rechtliche Konsequenzen haben. Plagiate zu erstellen und als seine eigenen Texte auszugeben wird nämlich schon lange nicht mehr als Kavaliersdelikt betrachtet. Inzwischen haben sich viele Rechtsanwälte allein darauf spezialisiert, solche Urheberrechtsverletzungen ausfindig zu machen und zur Anzeige zu bringen.

Christian Schultze, Christian Schultze

Christian Schultze - Geboren wurde ich 1967 in Berlin. Nach dem Realschulabschluss und einer anschließenden Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann ...

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