
- Prüfungen planen - Rembert König
In der Schule müssen sich Schüler ständig in verschiedensten Formen prüfen lassen. Tests, Vokabeltests, Hausaufgabenkontrollen, Klassenarbeiten und Klausuren stehen regelmäßig auf der Tagesordnung. Dazu kommen mitunter noch mündliche Prüfungen. Wer im Unterricht gut mitarbeitet und regelmäßig lernt, verbessert damit nicht nur die mündliche Note, sondern profitiert auch bei schriftlichen Arbeiten davon. Von großer Wichtigkeit ist zudem eine gezielte Planung und Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen. Je besser die Planung und die Vorbereitung sind, desto besser ist in der Regel auch das Ergebnis.
Wie kann man Lernen planen?
Zunächst gilt es herauszufinden, wann überhaupt Prüfungen anstehen. In der Regel geben Lehrer mit Ausnahme von Überraschungstests stets im Voraus Termine für Prüfungen bekannt. Diese Termine werden dann in einen Lernkalender geschrieben. Zu diesem Lernkalender ist dann ein Arbeitsplan zu erstellen, der genau festlegt, was für welches Fach zu bearbeiten und zu lernen ist. Dabei ist es sehr hilfreich, die Unterrichtsmaterialien genau zu sichten, damit bekannt ist, welcher Stoff durchgenommen wurde. Sind die Mappen und Hefte schludrig geführt und die Hausaufgaben nie gemacht, gibt es Probleme. Deshalb sind eine ordentliche Mappenführung und stets erledigte Hausaufgaben Grundvoraussetzungen.
Wie arbeitet und lernt man mit einem Arbeitsplan?
Während der Lernkalender Auskunft darüber gibt, wann die Prüfungen anstehen, wird im Arbeitsplan festgehalten, was wann zu lernen ist. Je aufwändiger eine Prüfung ist, desto früher sollte mit dem Lernen angefangen werden. Im Arbeitsplan wird genau festgehalten, welcher Stoff zu lernen ist. Schon beim Aufschreiben merkt der Schüler meist, welche Themenbereiche ihm besonders leicht fallen und welche eventuell Schwierigkeiten bereiten könnten. Es ist sinnvoll, die Problemthemen möglichst früh anzugehen und die leichteren Themen ans Ende zu legen. Eine Lernkartei oder andere Lernhilfen sind oftmals eine sinnvolle Ergänzung.
Anleitung für einen Arbeitsplan zum Lernen
- Zunächst wird die Anzahl der Lerntage bestimmt und das Datum und die Uhrzeit für die einzelnen Lerntage festgelegt. Auch Wiederholungstage sollten eingeplant werden.
- Jedem Lerntag werden dann die Lerneinheiten (die einzelnen Themenblöcke, die gelernt werden sollen) zugeordnet.
- Die bereits gelernten Lerneinheiten werden abgehakt. Ergeben sich noch Fragen oder kann nicht alles gelernt werden, dann kommen die entsprechenden Lerneinheiten auf einen der Wiederholungstage und werden erneut bearbeitet.
Nützliche Tipps und Tricks für erfolgreiche Prüfungsvorbereitung
- Für eine bessere Übersicht empfiehlt es sich, den Arbeitsplan auf einem großen Blatt Papier oder Poster zu gestalten.
- Offene Fragen am besten sofort klären. Mitschüler, Eltern, Lehrer oder Nachhilfe sind dabei oft hilfreich.
- Es hilft, das Gelernte von den Eltern oder Freunden abfragen zu lassen. Alternativ kann man es sich auch selbst laut vorsagen.
- In einigen Fällen kann das Lernen in kleinen Lerngruppen Sinn machen. Dabei ist jedoch wichtig, dass auch wirklich gelernt und sich nicht nur unterhalten wird.
