Science-Fiction-Western "Cowboys & Aliens" mit Daniel Craig

Cowboys & Aliens - Paramount Pictures
Cowboys & Aliens - Paramount Pictures
Dass Science-Fiction und Western irgendwie doch zusammenpassen beweist Cowboys & Aliens ganz deutlich. Die Schlacht beginnt am 25.08.2011.

Der Titel „Cowboys & Aliens“ erklärt eigentlich schon, um was es genau in dem Film geht. In dem Action-Abenteuer von Jon Favreau kämpfen Cowboys gegen Aliens. Und das ist schon alles, was in dem Blockbuster passiert. Eine große Handlung ist bei „Cowboys & Aliens“ nicht wirklich vorhanden. Der Film startet am 25. August 2011 in den deutschen Kinos.

Die Handlung von „Cowboys & Aliens“

Ein einsamer Cowboy erwacht mitten in der Wüste und kann sich an nichts mehr erinnern, nicht einmal an seinen eigenen Namen. Ein merkwürdiger metallener Apparat befindet sich an seinem Arm, von dem er auch nicht weiß, wie dieser da hinkommt oder welche Funktion er hat. In der Wüstenstadt Silver City stößt der fremde Cowboy auf Sheriff Taggart, der ihm erzählt, dass sein Name Jake Lonergan ist und dass wegen eines Postkutschenraubes ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt ist. Noch bevor Sheriff Taggart seinen Gefangenen an die Bundesbehörde übergeben kann, wird die Stadt von Außerirdischen angegriffen, die Einwohner als Geiseln nehmen. Erst am nächsten Morgen schaffen es Sheriff Taggart, Jake Lonergan und der mächtige Rinderbaron Woodrow Dolarhyde den Angreifern hinterher zu reiten, um die Gefangenen zu befreien und die unwillkommenen Gäste in die Flucht zu schlagen.

Gute Schauspieler für „Cowboys & Aliens“

Für die Rolle des Jake Lonergan war ursprünglich Robert Downey Jr. („Iron Man“) vorgesehen, der dem Film vielleicht etwas mehr Ironie verliehen hätte. Doch die Entscheidung Daniel Craig („Casino Royal“) für diese Rolle zu verpflichten war die richtige. Mit seiner unterkühlten rauen Art bringt er eine gewisse Ernsthaftigkeit in den Film, die man schon bei seinen James-Bond-Filmen schätzen und lieben gelernt hat. Auch Harrison Ford („Indiana Jones“) verleiht seinem Charakter Woodrow Dolarhyde wieder diese störrisch grummelige Art, die man von seinen bisherigen Rollen kennt. Und dies scheint ihm dieses Mal wieder richtig Spaß gemacht zu haben.

Leider sind die Nebendarsteller bei „Cowboys & Aliens“ nicht so überzeugend wie die Hauptdarsteller. Sam Rockwell („Moon“), der den Saloon Besitzer Doc spielt, ist eigentlich eine unbedeutende Nebenfigur, die aber überraschend lange auf der Leinwand zu sehen ist. Hier fragt man sich, warum ausgerechnet diese Figur so viel Aufmerksamkeit bekommt. Das einzige Highlight hat diese Figur erst am Ende des Films, als er einem Alien den Kopf wegschießt. Auch der Charakter von Olivia Wilde („Dr. House“) scheint nicht so recht in den Film hinein zu passen. Sie spielt die geheimnisvolle Schönheit Ella Swenson, die nach der Hälfte des Films eine überraschende Wendung durchlebt.

„Cowboys & Aliens“: ein gut inszenierter Film

Auch wenn „Cowboys & Aliens“ keine große Handlung besitzt und die Darsteller teilweise nur mittelmäßig sind, ist der Film trotzdem von Anfang bis Ende gut inszeniert. Vor allem die atmosphärische Wildwest-Optik ist besonders gut gelungen und man wünscht sich, der gesamte Film wäre nur ein normaler Western ohne Aliens. Trotzdem wurden die Aliens ebenfalls gut inszeniert, obwohl deren Actionszenen nicht mit einigen anderen Blockbustern der heutigen Zeit mithalten können. Dass es den Actionszenen an Spannung mangelt, liegt vor allem daran, dass der Autor Scott Mitchell Rosenberg in seinem dem Film zugrunde liegenden Graphic Novel diese Spannung nicht vorgesehen hatte. Jake Lonergan besitzt schon zu Beginn des Films eine Alienwaffe, mit der nur er gegen die Aliens kämpfen kann. Ein Konflikt zwischen Aliens und Cowboys ist damit nicht gegeben und sein Kampf wird zu einem Alleingang. Die restlichen Cowboys wirken, als wären sie Statisten. Der Film „Cowboys & Aliens“ kommt am 25.08.2011 in die deutschen Kinos.

Quellen:

Filmstarts.de

Paramount Pictures Germany

Offizielle Seite von Cowboys & Aliens