
- Scream 4 - Dimension-Films
Zehn Jahre sind vergangen seit der letzten schlimmen Mordserie in Woodsboro. Das Leben in der kleinen Stadt läuft wieder in geregelten Bahnen ab. Zum Jahrestag der Morde kommt Cindy Prescott (Neve Campbell), die frühere Heldin, wieder in die Stadt, um ihr Buch vorzustellen. Doch nicht nur Cindy ist zurück, auch ein neuer Ghostface-Killer ist in der Stadt. Und der mordet blutiger und schneller als je zuvor. In dessen Fadenkreuz stehen neben verschiedenen Highschool-Schülern und Polizisten natürlich auch Cindy und deren Familie, als da wären Tante Kate (Mary McDonall) und Cousine Jill (Emma Roberts). Auch in diesem Teil haben Dwight (David Arquette), mittlerweile Sheriff, und die Reporterin Gale (Courtney Cox), mittlerweile mit dem Sheriff verheiratet, allerhand zu tun.
Der Film hält die Spannung zwar nicht hoch – aber er hält die Spannung
Craven lässt uns sehr lange im Unklaren, wer denn nun dieses Mal der Killer ist, und mit der Auflösung gelingt Craven eine Überraschung. Viel mehr Spannung gibt es allerdings nicht, da sich Teenager, früher wie heute, immer noch gerne abschlachten lassen, ohne viel dagegen zu unternehmen, und Polizisten nun mal immer ein paar Minuten zu spät am Geschehen auftauchen.
Aber Wes Craven legt es dieses Mal auch gar nicht darauf an, den Horrorfilm neu zu erfinden. Der Film besitzt ein hohes Maß an Selbstironie, so wird im Film zum Beispiel gesagt, dass man von Filmen kein Remake machen darf, da sie nie an das Original heran reichen. Schön ist auch die Symbiose der alten Darsteller mit den neuen Gesichtern. Hayden Panettiere, Rory Culkin und Emma Roberts sind alle drei Jungdarsteller, denen noch eine große Zukunft blüht.
Wissenswertes
Angedacht für die Rolle der Jill war eigentlich Ashley Greene, bekannt aus der Twilight-Trilogie, letztendlich hatte man sich aber dann doch für Emma Roberts, die Nichte von Julia Roberts entschieden. Wes Craven selbst hatte eigentlich einen Cameo-Auftritt im Film, welcher bei der Postproduktion dann allerdings der Schere zum Opfer gefallen ist. Das Messer, mit welchem Ghostface mordet, wurde dieses Mal mittels CGI animiert. In den ersten drei Teilen bestand es entweder aus Karton oder Gummi.
Mit Anlehnung an Teil 1
Der Film rollt das Horrorgenre nicht neu auf und zeigt vor allem Slasher-Fans viel, das sie schon kennen, aber dafür in einer Kombination mit Witz und Ironie, die es so zuvor noch nicht zu sehen gab. Craven gelingt mit Scream 4 ein reflektierendes Sequel zum ersten Teil, welches sich lohnt gesehen zu werden.
Quelle und weitere Informationen:
Offizielle Homepage von Scream-4
