Senftenberg - Stadt im Lausitzer Seenland

Urlaub und Erholung für Tagestouristen von Berlin bis Dresden

Senftenberg fasziniert mit einer Mischung aus Kultur, Natur und Industrie. Restaurierte Bürgerhäuser kennzeichnen die Innenstadt. Im Somer laden Cafés zum Eis essen ein.

Die Stadt Senftenberg liegt direkt am See und ist ein Urlaubs- und Erholungsparadies für Tagestouristen aus der Lausitz und den angrenzenden Regionen. Urlauber aus Hamburg, Berlin oder München sind im Sommer immer wieder Gäste in der Stadt. Ob zu einem Segeltörn oder einem Ausflug zum Lausitzring nach Klettwitz, die Stadt Senftenberg bietet Raum für jeden, der einfach mal entspannen will. Mit dem neuen Lausitzer Seenland wandelt sich die vom Braunkohletagebau geschundene Region derzeit zum Natur-, Kultur- und Erholungsgebiet. Senftenberg selbst wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Seine Wurzeln liegen in einer slawischen Wehranlage. Heute zählt die Stadt rund 27.000 Einwohner. Der Ort beherbergt mit der Neuen Bühne Senftenberger ein eigenes Theater. Die Innenstadt ist von liebevoll restaurierten Bürgerhäusern gekennzeichnet. Dort befindet sich auch die Sankt-Peter-und-Paul-Kirche, eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Senftenberg liegt im Zentrum der Lausitz

Senftenberg ist die Kreisstadt im Landkreis Oberspreewad-Lausitz und befindet sich inmitten der größten Landschaftsbaustelle Europas – dem Lausitzer Seenland. Der Ort liegt etwa 40 Kilometer südwestlich von Cottbus und rund 60 Kilometer nördlich von Dresden. Nachdem in Südbrandenburg die Braunkohleförderung nahezu komplett eingestellt wurde, hatte die Stadt ihre bisherige Bedeutung als Tagebau-Mittelpunkt verloren. Senftenberg musste sich wie die ganze Region nach der Wende einem großen Strukturwandel stellen. Die Stadt entwickelt sich derzeit an den Ufern des 1300 Hektar großen gleichnamigen Sees zum touristischen Zentrum der Niederlausitz.

Gartenstadt Marga

Im Senftenberger Stadtteil Brieske befindet sich die Gartenstadt Marga. Die denkmalgeschützte Gartenstadt wurde zwischen 1907 und 1914 im Jugendstil nach einem Entwurf des Dresdner Architekten Georg Heinsius von Mayenburg als Arbeiterkolonie der Ilse Bergbau-AG errichtet. Sie umfasst 78 Gebäude, die aus 15 verschiedenen Haustypen bestehen. Die älteste Gartenstadt Deutschlands ist ein großer Anziehungspunkt für Touristen. Sie gehört außerdem zu den 25 Projekten der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land. Jährlich besuchen rund 5000 Gäste die Siedlung. Darunter sind auch viele Fachgruppen und Architekturstudenten aus ganz Europa. Marga ist ein wichtiger Baustein für die touristische Entwicklung. Von Marga aus starten auch zahlreiche Radwege in die Region. Eine der beliebtesten Touren ist die "Energie-Route Lausitzer Industriekultur".

FH Lausitz - Zentrum der Wissenschaft

Mit modernen Studiengängen hat sich die FH Lausitz in der Provinz etabliert. In Senftenberg werden Studiengänge angeboten, die von der Verbindung zwischen naturwissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen gekennzeichnet sind. Es können beispielsweise Abschlüsse in Biotechnologie, Chemieingenieurwesen oder Medizinischer Technik abgelegt werden. Die Fachhochschule Lausitz wurde 1991 gegründet und seitdem mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Am Standort Senftenberg lernen rund 300 Auslandsstudenten aus 40 Ländern. Die Bedingungen sind ideal. Die Professoren sind gut erreichbar und nehmen sich für die Betreuung viel Zeit. Zudem sind alle Unterrichts- und Praxisräume auf einem Gelände zusammengefasst.

Lars Hartfelder - Lars Hartfelder, M.A. Geboren 1977 in Finsterwalde (Brandenburg). Arbeitet seit 2005 als freier Journalist in Cottbus, unter anderem ...

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