Sergej Lukianenko, der russische Bestsellerautor

Sergej Lukianenko - Heyne Verlag
Sergej Lukianenko - Heyne Verlag
Wächter der Nacht ist Sergej Lukianenkos populärster Roman. Was er außerdem veröffentlicht hat und welchen Beruf er ursprünglich erlernt hat lesen sie hier.

Dreißig Bücher, drei Filme, drei Spiele und kein Ende in Sicht. Der Autor der Wächter-Reihe ist schon lange nicht nur in Russland Bestsellerautor. Seiner Leserschaft wächst und hat auch schon die deutschen Fantasy- und SF-Liebhaber ergriffen.

Sergej Lukianenko: Steckbrief

Am 11. April 1968 in Karatau, im heutigen Kasachstan, wurde Lukianenko geboren.

Später zog er in die damalige Hauptstadt Alma-Ata und studierte dort Medizin.

1986 begann er dann im Alma-Ata State Medical Institute als Therapeut zu praktizieren.

1990 lernte er seine heutige Frau Sonja kennen und heiratete sie noch im selben Jahr.

Das Schreiben begann er bereits als Student, doch erst 1992 wurde dies dann auch finanziell für ihn einträglich. Während dieser Zeit war er aktives Mitglied in der russischen Fangemeinschaft und reiste durch die ganze Sowjet Union um an Conventions und Seminaren teilzunehmen.

1996 zog Lukianenko dann nach Moskau, wo er bis heute mit seiner Frau und den Yorkshire Terriern Busya und Varya lebt.

Sergej Lukianenko: Bibliographie

Seine bekannteste Reihe ist zweifelsohne die Wächter-Tetralogie, die ihm mit Wächter der Nacht auch den Durchbruch verschaffte und er somit auch vom Mainstream gelesen wurde und ins Interesse der allgemeinen Unterhaltungsliteratur geriet.

In Deutschland erschienen die Bücher in folgenden Jahren:

  • Wächter der Nacht: 2005
  • Wächter des Tages: 2006
  • Wächter des Zwielichts: 2006
  • Wächter der Ewigkeit: 2007

Basierend auf den beiden ersten Bänden wurde auch zwei Kinofilme gedreht, die die schläfrige Filmindustrie des Landes aus ihrem Tiefschlaf weckte und in Russland einen Einspielrekord von 15 Millionen US-Dollar erreichte.

Weitere Bücher, die sich eher mit dem Genre des Science Fiction auseinander setzen sind die Dilogien:

Und

Neben diesen mehrbändigen Romanen erschien in Deutschland auch noch drei Einzelbände.

  • Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel: 2010
  • Das Labyrinth der Spiegel: 2010
  • Der Herr der Finsternis: 2010
  • Das Schlangenschwert: 2009
  • Die Ritter der vierzig Inseln: 2009
  • Drachenpfade: 2009
  • Spektrum: 2007

In seiner russischen Heimat hat Lukianenko noch erheblich mehr geschrieben, die bei seiner wachsenden Fangemeinde sicher auch nicht lange auf eine Übersetzung ins Deutsche warten lassen dürften.

Bevor seine die Filme produziert wurden, war Lukianenko nur in Länder übersetzt worden, die schon durch ihre Tradition eine enge Verbindung zur russischen Literatur hatten, wie die baltischen Staaten, Bulgarien und Polen. Erst die Filme verhalfen ihn dann zum Durchbruch in europäischen, asiatischen und englischsprachigen Ländern.

Sergej Lukianenko: Auszeichnungen und Awards

Neben über 15 Auszeichnungen seit 1993 bis 2008, wurde er unter anderem auch als jüngster Preisträger mit „Aelita“ ausgezeichnet. Dieser alte, russische Literaturpreis wird für Leistungen auf dem Gebiet der fantastischen Literatur verliehen und ist nach dem SF-Roman von Alexej Tolstoi, der 1923 erschienen ist, benannt.

Sergej Lukianenko über sich selbst

Lukianenko sagt, das seine Werke stark von Robert A. Heinlein, den Strugatsky Brüdern und Vladislav Krapivin beeinflusst werden. Er hofft auch, dass er als literarischer Nachfolger der Strugatsky Brüder im Gedächtnis bleibt. Er persönlich würde das Genre in dem er schreibt als „Action-Fantasy“ oder als „Phantastik des Weges“ bezeichnen.

Hannah Baumbach, Hannah Baumbach

Hannah Baumbach - 1987 in Nürnberg geboren hat sie als älteste von drei Kindern 2006 ihre Gymnasialkarriere erfolgreich abgeschlossen und ...

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