Sightseeing Tour Guadalest – ein Bergdorf dicht bei Benidorm

Glockenturm Guadalest - Karin Hansen
Glockenturm Guadalest - Karin Hansen
Guadalest liegt circa 20 km landeinwärts (von Benidorm) und ist eine Touristenattraktion. Die Burgruine und der Glockenturm sind sehr begehrte Fotomotive.

Das Bergdorf Guadalest wurde von den Mauren gebaut und im 13. Jahrhundert von den Christen erobert. Der Glockenturm ist das weit sichtbare Zeichen dieses Sieges. Der Ort wurde 1974 zum historischen Kulturdenkmal erklärt.

Altstadt und Burgviertel - schnell zu erreichen von Benidorm und Calpe

Guadalest hat 240 Einwohner und ist ein Touristenmagnet, über zwei Millionen Besucher sind es jährlich. Besonders von den Touristenorten Benidorm und Calpe kommen viele Ausflügler in diese schöne Berggegend. Von der Costa Blanca fährt man 20 km landeinwärts und sieht bei der Anfahrt die Burgruine und den freistehenden Glockenturm auf einer bizarren Felsformation in 586 m Höhe.

Gleich hinter dem Ortseingangsschild befindet sich ein großer Parkplatz und von dort sind es nur wenige Schritte bis zur Altstadt „Casco Antiguo“. Viele nette Restaurants bieten eine Vielzahl an Gerichten aus der spanischen Küche. Aber auch einfache Gerichte wie Pommes und Würstchen findet man auf den Speisekarten. Durch einen natürlichen Tunnel im Felsen erreicht man das Burgviertel der Altstadt. Die kleine Himmelfahrtskirche “Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción” kann man kostenlos besichtigen. Sie ist im Barockstil errichtet (1740), ursprünglich stand an dieser Stelle ein kleiner maurischer Tempel.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Museen in Guadalest

In den Souvenirläden findet man kunsthandwerkliche Arbeiten, wie Keramiken, Stickereien, Glasarbeiten und vieles mehr. In fast jedem Haus ist ein Souvenirladen oder ein Museum. Da wären zum Beispiel:

• Ethnologische Museum

• Geschichts- und Foltermuseum

• Mikrominiatur Museum

• Mikrogigantisches Museum

• Krippenmuseum

• Städtisches Museum „Casa Orduna“

Besonders sehenswert ist das städtische Museum „Casa Orduna“, es ist das möblierte Wohnhaus der Familie Sarriá. Das Haus wurde gebaut im 17. Jahrhundert. Das Oberhaupt der Familie war ein hoher Angestellter des Burgherrn. Ursprünglich stammte die Familie aus dem Baskenland, aus dem Ort Orduna, daher der Name des Hauses. Die Besichtigung des Hauses und der Zugang zum Castillo de San José kosten 4,00 Euro (2011) pro Person. Das Eintrittsgeld lohnt sich, da man nur durch dieses Haus auf den oberen Teil der Burganlage San José kommt. In der Altstadt sind alle Wege mit Steinen gepflastert, auf festes Schuhwerk sollte man achten. Im alten Rathaus von Guadalest kann man ein altes Gefängnis aus dem 12. Jahrhundert besichtigen, es ist im Untergeschoss des Rathauses untergebracht.

Kostenlose Aussicht von Burg San José auf den Stausee und die Berge

Unbezahlbar ist die Aussicht auf die umliegenden Berge Sierra de Aixortá , Sierra de Bernia und den wunderbar blau/türkis leuchtenden Stausee Embalse de Guadalest (89 Hektar). Am Stausee (Parkplatz) entlang verläuft eine schöne Wanderroute von 9,5 km.

Erdbeben und der Spanische Erbfolgekrieg zerstörten viele Teile der Burganlagen. Von der Burg La Alcozaiba ist nur noch der Turm erhalten, er kann nicht besichtigt werden. Der Wachturm mit dem Glockenturm auf dem Felsen „Peñon de La Alcalá“ ist das Wahrzeichen von Guadalest. Oft wird er fotografiert und entlang der Costa Blanca findet man den Glockenturm auf zahlreichen Postkarten.. Die Burg San José liegt auf der höchsten Stelle des Dorfes und besteht aus zwei Teilen, der eine Teil ist bis heute noch der Friedhof des Bergdorfes. Der andere Teil diente der Verteidigung und dem Schutz der Bevölkerung.

Quellen:

Eigene Erfahrung von Reisen in den Jahren 2011, 2010 und 2009

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Karin Hansen - Bürokauffrau im Ruhestand, mit viel Zeit zum Reisen nach Spanien, Frankreich und Dänemark. Ab und an auch mal eine Fernreise ...

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