Softair-Duelle ein attraktiver Freizeitsport

European Airsoft Association - European Airsoft Association
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Wer ein ausgefallenes Hobby oder ein sportliches Wochenende in freier Natur sucht, für den gehören Softair-Kämpfe sicher zur ersten Wahl.

Während früher Paintball-Schlachten für lustigen Freizeitspaß sorgten, finden nun taktische Softair-Duelle in Gelände immer mehr Anhänger. Doch bevor man sich mit einem Team ins Getümmel stürzt, noch ein paar Worte zu Waffen und Taktik.

Softair hat seinen Ursprung in Japan

Seinen Ursprung hat der Softair-Sport in den 1970er-Jahren in Japan. Wie in vielen Ländern sind dort echte Waffen für den normalen Bürger verboten, dennoch entstand bei vielen Japanern der Wunsch nach einer Waffe, mit der man auch auf Personen schießen konnte, ohne jemanden dabei zu verletzen. Ein paar Hersteller erkannten dieses Bedürfnis und fertigten die ersten Softair-Pistolen. Im Laufe der Jahre wurden diese Waffen immer weiter standardisiert und in Japan und anderen asiatischen Ländern zu einem beliebten Freizeitsport. Nach weiteren Verbesserungen der Waffentechnik gelang der Sprung auf die andere Seite des Ozeans: Immer mehr US-Amerikaner wurden in ihrer Freizeit zu Softair-Kriegern. Über die USA kamen Sport und Spiel schließlich nach Europa. Seit 2004 sind die Waffen in Deutschland im Spielzeug- und Waffenhandel erhältlich. Die Softair-Waffen stammen meistens aus Fernost sind häufig Nachbauten von Kriegswaffen und oft von den Originalen kaum zu unterscheiden. Unterschieden wird zwischen elektrisch betriebenen Softair-Waffen (Automatic Electric Gun, AEG) sowie gasbetriebene Pistolen oder Gewehre. Verschossen werden Kunststoffkugeln mit einem Durchmesser von 6 mm.

So funktionieren Softair-Duelle

Bei Softair-Spielen existieren eine Vielzahl von Kämpfen und Wettbewerben. Mit zahlreichem Zubehör und der richtigen Kleidung ziehen die Teams in die Schlacht. Verwendet werden Softair-Waffen in einem Spiel, bei dem es darum geht ein anderes, ebenfalls bewaffnetes Team auszuschalten. Im Wesentlichen gleicht der Kampf einem Ego-Shooter am PC, nur ist das Spiel „real-life“. In der Regel wird das Spiel in abgelegenen Gegenden in Wäldern oder auf Bauernhöfen etc. gespielt, ohne das Unbeteiligte oder Nichtspieler belästigt werden. Grundsätzlich unterliegen Softair-Spiele einer Reihe von gesetzlichen Vorschriften, die unbedingt beachtet werden sollten.

Unterschieden wird zwischen kurzen Spielen (Quickgames) und längeren Veranstaltungen (Operations). Gekämpft wird meistens im Team, Einzelkämpfer kommen hier nicht weit. Ausgerüstet mit Softair-Waffen geht es darum, den Gegner niederzuringen oder eine Flagge zu erobern. Nicht selten werden bestimmte militärische Situationen taktisch nachgespielt.

Auch wenn die Scharmützel ohne Verletzungen abgehen, ist ein Schutz der empfindlichen Körperteile unbedingt zu beachten. Ausreichende Schutzbekleidung sorgt deshalb nicht nur für die wichtige Tarnung sondern schützt auch Augen, Ohren oder Gelenke. Ganz gleich, welche Art von Wettbewerb ausgetragen wird, hinterlassen Softair-Waffen bei einem Treffer keine Spuren auf der Schutzkleidung. Deshalb muss der Getroffene den Treffer (Hit) selbst anzeigen. Aus Gründen der Fairness beobachtet oft ein neutraler Richter das Kampfgeschehen.

Weitere Informationen gibt es bei der European Airsoft Association.

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Peter Klau - Autor, Peter Klau

Peter Klau - Von Beruf bin ich Programmierer, Netzwerkverwalter und Internet-Fachmann. Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich als freiberuflicher ...

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