Burger selber grillen ist einfacher, als es für viele klingt - und vor allem Kids freuen sich über diesen "frischen Einfall"!

Aber nicht nur kleine Gourmets werden ihre Freude daran haben - wer seine Burger wenigstens hin und wieder selber macht, weiss auf jeden Fall, was drin ist. Und kann deshalb diese ursprünglich amerikanische "Fastfood-Sünde" guten Gewissens genießen!

Denn gesunde Zutaten und ein Weniger an fetten Saucen und anderen rein chemischen Zusatzprodukten garantieren, dass Sie Ihre Lieben bedenkenlos auch einmal mit Hamburgers und „French Fries“ verwöhnen können… Wirklich „schnelles Essen“ ist es so dann zwar nicht mehr, im Gegenteil, der Geschmacksgenuss für alle entschädigt aber doch gewaltig für den betriebenen Aufwand.

Frisches Rindfleisch, biologische Zutaten

Sparen Sie beim Einkauf nicht: Lieber etwas weniger kaufen, aber dafür auf wirklich beste Qualität und biologische Herkunft achten, statt billig und mit ungeklärter Herkunft. „Rein biologisch“ ist auf Grund der Umwelt in der wir leben, zwar trotzdem nicht ganz so „rein“ und natürlich wie noch vor wenigen Jahrzehnten - aber es ist immer noch qualitativ und auch geschmacklich die beste Wahl!

Langfristig ist es sinnvoller, auf eine gesunde Ernährung zu achten - der Gesundheit zuliebe, und nicht zuletzt auch für den Genuß. Qualität sieht und schmeckt man.

Frisches Rindfleisch lieber beim Metzger oder an der Theke im Supermarkt kaufen und zu Hackfleisch verarbeiten lassen, eventuell über die Anschaffung eines eigenen Fleischwolfs nachdenken. Dies zahlt sich aber nur für Familien aus, in denen wirklich jeden Tag frisch gekocht wird, und die einen Fleischwolf für verschiedene Gerichte (relativ häufig) verwenden können.

Fertige Brötchen ("Buns") für Burger aller Art (Hamburger, Cheeseburger, Veggieburger) kann man im Supermarkt kaufen. Größere Mengen lassen sich problemlos tiefkühlen. Bei Bedarf kann man die Brötchen einfach herausnehmen, wenn gewünscht mit etwas Butter bestreichen und kurz grillen.

Wichtig sind natürlich auch frische Zwiebeln, Knoblauch, Eier, etwas Käse und Ketchup.

"Tune up your Burgers!"

Für das Formen des Burgers nehmen Sie das frische Hackfleisch, das Sie zuvor auch noch mit anderen Zutaten vermengen können: beispielsweise mit etwas ausgepresstem Knoblauch, gekochtem Ei (zerhackt zu Würfelchen unter die Masse mischen), und Zwiebelwürfelchen.

Salz und Pfeffer ebenfalls hinzufügen. Für die Größe des Patty (so nennt man das Burger-Hackfleisch im Amerikanischen) müssen Sie sich an dem Brötchen orientieren. Denken Sie daran, dass der Patty beim Grillen unter Umständen etwas einläuft - also immer eher etwas größer formen! Sonst verschwindet der Patty in dem Brötchen…

Ideale Beilagen für den Genuss von Hamburgern und allen übrigen Burger-Arten

Die Wahl liegt hier ganz bei Ihnen… Gut sind die klassischen Pommes, aber auch „Chips“ (ganz dünne, frittierte Kartoffelscheiben), sowie natürlich auch verschiedene frische Salate.

Gegrillte Ananas, Mais oder Ofenkartoffeln sind ebenfalls sehr beliebt. Und auch gegrillte Gemüsesorten kommen immer sehr gut an! Eine leckere Idee sind gegrillte Gemüsepäckchen - dazu einfach Gemüse nach Wahl in Würfel schneiden (zum Beispiel Tomaten, Auberginen, Zucchini...), salzen, pfeffern und mit einer Marinade aus etwas Olivenöl und gepresstem Knoblauch beträufeln, ziehen lassen und in Alufolie gewickelt grillen.

Verschiedene Saucen gehören ebenfalls zum Grillgenuß.

Nicht nur Ihre Kinder werden sich freuen! Und ganz sicher nicht mehr so bald zu „Onkel Donald“ zum Essen gehen wollen…