
- PS 2 Controller - © Markus Hein/Pixelio
Als die Playstation 3 im März 2007 in den Handel kam, lag das Gerät zunächst bleischwer in den Regalen der Elektronikmärkte. Grafik und Rechenleistung sollten den Spielemarkt revolutionieren. Der hohe Preis der Spielkonsole (599 Euro) schreckte jedoch viele Kunden ab. Aus diesem Grund nahm Sony einige Veränderungen an den Leistungsmerkmalen der Playstation 3 vor. Der Preis sollte gesenkt werden, um die Absatzmöglichkeiten zu erhöhen. Die jeweiligen Konsolengenerationen haben jedoch verschiedene Eigenschaften, die man vor dem Kauf kennen sollte.
Erkennungsmerkmal: Festplattengröße
Das einfachste Merkmal, an dem sich festmachen lässt, welche Konsolengeneration man besitzt oder in Aussicht hat, ist die Größe der Festplatte. Die Playstation 3 wurde in Europa mit 40, 60, 80 und 160 GB Festplatte auf den Markt gebracht. Die 60-GB-Version stellt dabei die erste Version der Playstation 3 dar, welche grundlegend den größten Funktionsumfang hat. Bei der Variante mit 40 GB, die recht kurz nach Marktstart der Konsole auf den Markt gebracht wurde, wurden einige Features eingespart, um die Produktionskosten zu senken. So ist es seit ausschließlich mit der 60-GB-Version möglich, ältere Playstation 2 Titel zu spielen. Ebenfalls sind zwei USB-Anschlüsse und der Kartenleser (und mit ihm die Kompatibilität zum Memory Stick) weggefallen. Alle Modelle, die seit Oktober 2007 produziert wurden, haben identische Eigenschaften und unterscheiden sich seither nur noch in der Größe der Festplatte.
Neu oder gebraucht kaufen?
Wer nun vor der Entscheidung steht, ob er sich eine Playstation drei kaufen möchte oder nicht, der sollte sich zunächst fragen, welche Funktionen er auf keinen Fall vermissen möchte. Werden vier USB-Anschlüsse benötigt oder reichen auch zwei aus? Muss die Konsole zwingend abwärts kompatibel zu älteren Spielen sein? Will man unbedingt ein anderes Betriebssystem auf dem Gerät installieren?
Wirklich alle Funktionen bietet nur die 60-GB-Version. Diese wird allerdings schon länger nicht mehr hergestellt und ist höchstens noch gebraucht zu beziehen. Bei Onlineauktionshäusern oder im entsprechenden Versandhandel kann man hier allerdings auch ohne Probleme noch fündig werden.
Abgespeckte Playstation 3 lassen sich mit Zubehör erweitern
Die aktuell erhältlichen Versionen der Konsole sind ohne Probleme mit ein wenig Zubehör erweiterungsfähig. Um die lediglich zwei USB-Anschlüsse zu erweitern, ist es z. B. möglich, einen Hub anzuschließen. So lassen sich schnell mehr Anschlüsse verfügbar machen. Ebenfalls lässt sich ein Kartenleser über USB anschließen, damit die fehlende Memorystick-Kompatibilität wiederhergestellt ist. Dies sollte keine Probleme machen (ist allerdings ungetestet), immerhin ist die Software auf allen Konsolenversionen identisch. Einzig die Abwärtskompatibilität mit Playstation 2 Spielen lässt sich für die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte nicht durch Zubehör erweitern.
Energiesparen beim Spielen
Als Nachteil der ersten Konsolengeneration lässt sich der hohe Energiebedarf anrechnen. Dieser liegt bei immerhin bei 183,1 W bei voller Auslastung. Die neuste Generation, die PS3 Slim, benötigt hier nur 99,8 W und ist damit zumindest was die Energiekosten betrifft effizienter. Hier ist dann die Entscheidung zwischen einem neuen Gerät mit weniger Funktionen und geringem Energiebedarf und einem gebrauchten mit mehr Funktionen, dafür aber höherem Energieverbrauch zu fällen. Es liegt also im Auge des Betrachters und an den persönlichen Vorlieben, welches Gerät man sich anschafft.
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