Spanisch lernen als Austauschschüler in Südamerika

Austauschschüler leben im Haus der Gastfamilie - Klaus Brüheim / pixelio.de
Austauschschüler leben im Haus der Gastfamilie - Klaus Brüheim / pixelio.de
Wer sein Spanisch verbessern möchte, hat die Möglichkeit einen Schüleraustausch in Südamerika zu verbringen. Doch ein paar Dinge gilt es zu berücksichtigen.

Um seine Kenntnisse in Spanisch zu verbessern, verbringen viele junge Deutsche ein Auslandsjahr in Spanien. Dabei gibt es in Südamerika noch andere schöne Länder, die sich ebenso für einen Auslandsaufenthalt eignen. Dazu gehören Chile, Argentinien, Ecuador und Costa Rica. Da die meisten Familien in Südamerika bereits ein Haus- und Kindermädchen angestellt haben, ist es einfacher als Austauschschüler eine Familie zu finden als als Au-Pair. Wer den Mut hat, die lange Reise auf sich zu nehmen, sollte sich gut über die Länder informieren, bevor er sich entscheidet.

Viele deutsche Schulen in Südamerika

In den meisten südamerikanischen Ländern gibt es deutsche Schulen, die in der Regel für die Kinder der deutschen Auswanderer im 19. Jahrhundert errichtet wurden. Vor allem im Süden Chiles ist die Kultur stark durch die Deutschen geprägt, da die Auswanderer dort ein heimisches Klima fanden und sich bevorzugt dort ansiedelten. Es gibt sogar Dörfer, wo jeder Ladenbesitzer deutsch spricht und das Café "Kuchenladen" heißt. Zusätzlich ist Chile das Land mit den meisten deutschen Schulen in ganz Südamerika. Aber auch in Argentinien siedelten sich viele Europäer an, vor allem Spanier und Italiener. Wenn der Wunsch besteht, im Ausland eine deutsche Schule zu besuchen, sollte dies vorweg mit einer Austauschagentur besprochen werden. Meistens ist es aber ohnehin der Fall, dass die deutschen Austauschschüler eine solche Schule besuchen und somit eine Bereicherung für den dortigen Deutschunterricht sind.

Im Auslandsjahr die Natur genießen und in der Metropole leben

Auch landschaftlich hat der ferne Kontinent viel Sehenswertes zu bieten: von Kakteen und Wüste im Norden, über Vulkane und Berge, bis hin zu Eisbergen im Süden. Zudem gibt es viele Nationalparks mit vielen heimischen Tieren und geschützter Natur. Oft bieten Austauschagenturen Reisen im jeweiligen Gastland an, damit die Austauschschüler möglichst viel der schönen Landschaften zu Gesicht bekommen. Das Gegenteil zu der Natur bietet jede südamerikanische Hauptstadt. Jede einzelne ist der größte Ballungsraum ihres Landes. Dort wohnen mehrere Millionen Menschen. Smog durch Autoabgase sind da keine Seltenheit, genauso wie in die Höhe gebaut werden muss. Das bedeutet, dass sich ein Fußballfeld auf dem Dach eines Gebäudes befindet. Dennoch ist die Natur meist nicht weit und am Wochenende kann man als Austauschschüler mit seinen neuen Freunden aus der Großstadt die Natur genießen.

Die Sicherheit ist für Austauschschüler sehr wichtig

Wenn es um ein Auslandsjahr in Südamerika geht, machen sich viele Sorgen um die Sicherheit der Länder. In Chile und Argentinien wird nicht das reinste Spanisch gesprochen, aber es sind sichersten und reichsten Länder des südamerikanischen Kontinents. Wer sich gut informiert hat und auf jeden Fall in einem Land leben möchte, wo reines und akzentfreies spanisch gesprochen wird, für den ist auch Ecuador empfehlenswert. Es gibt gewisse Regeln, die man in jedem südamerikanischen Land einhalten sollte:

  1. Sich auf jeden Fall an die Ratschläge der Austauschorganisation und Gastfamilie halten.
  2. Abends nicht alleine umher laufen.
  3. Auf sein Hab und Gut aufpassen, wenn man unterwegs ist.

Wer sich für ein Auslandsjahr in Südamerika interessiert, sollte sich frühzeitig eine Austauschorganistaion suchen, die viel Erfahrung hat. Die Agenturen beantworten alle noch offenen Fragen und haben ein Ohr für spezielle Wünsche.

Quellenangaben:

Marina Stillger - Mein Name ist Marina Stillger. Ich komme aus dem schönen Hamburg, im Norden Deutschlands. Das Schreiben bringt mir viel Spaß ...

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