Spartipps für Studenten

Wie Studenten ihr Budget aufbessern können

Studenten sind trotz Nebenjob meist knapp bei Kasse. Wie sich der eine oder andere Euro trotzdem sparen lässt, soll im Folgenden erläutert werden.

Seit der Einführung der Studiengebühren in vielen Bundesländern sind noch mehr Studenten als vorher meistens knapp bei Kasse. Selbst mit Nebenjob oder Unterstützung von den Eltern ist am Ende des Geldes oft noch ziemlich viel vom Monat übrig. Doch daran kann etwas geändert werden.

Wie sich das Budget aufbessern lässt

Die meisten Studenten gehen neben dem Studium sowieso schon einer Nebentätigkeit nach, um die Haushaltkasse aufzubessern. Trotzdem lassen sich auch neben den regelmäßigen Einnahmen gelegentlich ein paar Extra-Euro verdienen. An vielen Hochschulen werden durch das ganze Semester hindurch per Aushang Produkttester gesucht. Auch an den psychologischen Fakultäten oder im Schlaflabor werden oft Studenten für Tests angeworben. Dafür kann man als Student oft bis zu zehn Euro pro Stunde erhalten. Produkttests lohnen sich deshalb, da man die getesteten Dinge nicht selten behalten darf. Für solche Tests kann man sich auch im Netz anmelden und sich die Produkte dabei nach Hause schicken lassen. Dazu reicht meist eine Onlineregistrierung. Bespiele für Produkttest-Plattformen findet man unter trnd.com oder probierpioniere.de.

An Unikliniken kann man außerdem Blut spenden und dadurch bis zu 25 Euro verdienen. Dabei wäre ein positiver Nebeneffekt, dass man gleichzeitig dem guten Zweck dient. Ein Blick auf Aushänge an den schwarzen Brettern in den Unigebäuden lohnt sich gerade für Studenten in den höheren Semestern, da für das Korrekturlesen von Abschlussarbeiten meist ein kleines Honorar bezahlt wird. Seit Ebay so populär geworden ist, lohnt sich auch bei Studenten das Ausmisten. Oft werden die teuren Fachbücher ja doch nicht mehr gebraucht oder man hat überflüssiges Gerümpel in der Bude stehen, das man bei Ebay oder auf dem Flohmarkt noch für gutes Geld loswerden kann. Gerade gut erhaltene Fachbücher, die man nur eine Klausur benötigt hat, bringen oft noch gutes Geld ein und lassen sich auch bei Amazon gebraucht verkaufen.

Wo Studenten zusätzlich sparen können

Meist sind Studenten schon von Natur aus gut im Sparen und Haushalten. Doch auch hier lässt sich oft noch der ein oder andere Euro einsparen. Dabei sind die klassischen Tipps von Oma oder Mutti die effektivsten. So sollte man auch als alleinstehender Student einen Einkaufszettel schreiben, um Spontankäufe zu vermeiden. Außerdem bekommt man gerade beim Bäcker oder Metzger kurz vor Ladenschluss die Ware billiger, meistens muss man jedoch danach fragen. Gerade für Studenten ist die Mensa auch oft die günstigere Alternative, als selber zu kochen. Viele Mensen bieten mittlerweile auch Bio-Produkte zu respektablen Preisen an.

Für Studierende mit Kind gibt es auch oft die Möglichkeit, für einen kleinen Beitrag einen Kinderausweis zu erhalten, mit welchem Kinder dann kostenlos mit essen dürfen. Dazu muss die Mensa allerdings den Zusatz „Kindermensa“ haben. Beim Ausgehen lässt sich auch einiges sparen, wenn man sich vorher informiert, in welchen Locations es Rabattaktionen gibt. Dabei sind „Ein-Euro-Bier“, „All you can drink“, oder „Bezahle eins - bekomme zwei“ in den Kneipen der Unistädte keine Seltenheit. Zusätzlich sollte der Studentenausweis unbedingt immer mit dabei sein, da sich damit meist ein Rabatt aushandeln lässt. Kino, Theater oder Sportveranstaltungen sind für Studenten manchmal sogar bis zur Hälfte billiger. Wer daran denkt, sich einen neuen Computer anzuschaffen, sollte sich vorher im Internet informieren, welche Anbieter spezielle Angebote für Studenten haben. Die meisten Hersteller bieten Geräte extra für Studenten mit bis zu 20 Prozent Rabatt an.

Beherzigt man diese Tipps, lässt sich zum Einen etwas Extra-Geld für diverse Neuanschaffungen verdienen oder auf die Seite legen. Zum Anderen kann man sich vom Eingesparten vielleicht den einen oder anderen Luxus außer der Reihe gönnen, weshalb Sparen auch Studenten Spaß machen kann.