
- Ostern wird gern gegessen und gefeiert. - K.Aldenhoff
Frisch gebackenes Osterbrot, der herrliche Duft von einem hübsch verzierten Osterzopf - eine solche Spezialität zu Ostern im Haus zu haben wünschen sich viele, unabhängig vom Osterwetter und auch nach einem leckeren Osterschmaus. Das Rezept ist ganz einfach. Seit dem Mittelalter gibt es den österlichen Brauch, dieses ganz besondere Gebäck in der Osterzeit herzustellen und bis heute hat es sich so gehalten – vor allem in Bayern, Franken und Sachsen. Inzwischen wird frisches Osterbrot weltweit geschätzt, sogar in der brasilianischen Küche. Der Ursprung des Osterbrots liegt darin, dass es nach der langen kirchlichen Fastenzeit endlich wieder etwas Süßes, frisch Gebackenes gibt. Das Besondere an dem süßlichen Hefegebäck ist, dass es mit Rosen und Früchten gebacken und schön mit Mandeln und Nüssen verziert wird. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern soll auch symbolische Kraft haben: damit das begonnene Jahr fruchtbar wird.
Osterbrot oder Hefezopf backen
Schon das Backen des Osterbrotes macht Spaß, gerade wenn das Wetter nach den lauen Frühlingstemperaturen etwas durchwachsener geworden ist , das ganze Osterwochenende gut vorbereitet ist und der Plan für die Osterfeiertage steht. Wer genug Zeit hat, kann gut ein Osterbrot selbst backen, es ist gar nicht so schwer. Wenn die Zutaten stimmen und die elektrischen Helferlein bereitstehen, kann es schon losgehen. Das Geheimnis eines perfekten Osterbrotes liegt darin, dass man den Hefeteig mehrmals an einem warmen Ort gehen lässt. Dann wird das Gebäck schön locker. Ob es als Brotlaib oder Hefezopf gestaltet wird, bleibt der eigenen Phantasie überlassen. Hier das einfache Rezept:
Zutaten für den Teig
500 g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1/4 Liter warme Milch, 100 g Butter, 50 g Zucker, 1 Teelöffel Salz, 1 Teel Zimt, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone, 1 Ei, 100 g gehackte Mandeln und Walnüsse, 100 g Rosinen. Zum Bestreichen: 40g Butter, 1 Tütchen Vanillezucker, Mandelblättchen
Schnelle Zubereitung für Osterbrot oder Hefezopf
Aus Mehl, Hefe, Milch, Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Eiern einen Hefeteig kneten. Den Teig etwa eine halbe Stunde ruhen und aufgehen lassen. Tipp: Diese Zeit kann etwas verkürzt werden, indem für das Aufgehen der 50 Grad warme Backofen benutzt wird. Dann mit Rosinen, Mandeln und Walnüsse verkneten, noch einmal 10 Minuten gehen lassen. Wieder gut durchkneten, einen Laib formen oder Zopf flechten und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Am besten nochmals eine halbe Stunde gehen lassen und dann das Osterbrot etwa 40 Minuten im vorgeheizten Ofen auf 200 Grad backen. Wenn es etwas ausgekühlt ist, mit einer Mischung aus geschmolzener Butter und Vanillezucker bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.
Osterbrot hält sich mehrere Tage frisch
Das Ostergebäck schmeckt sehr gut mit frischer Butter. Wer es mag kann auch noch Marmelade, Honig oder Rübenkraut darauf streichen und gesunden Kefir oder probiotischen Joghurt dazu essen. Das Osterbrot hält sich mehre Tage frisch, wenn es mit Alufolie abdeckt und in einem Brotkasten aufbewahrt wird. Vor allem sollte es nicht in den Kühlschrank, weil es in der Kälte schnell austrocknet. Wer gerade beim Abnehmen ist, sollte lieber den brasilianischen Schlankmacher Papaya essen. Denn 100 g Osterbrot (2 dicke Scheiben) haben etwa 400 Kalorien.
