Was wäre Weihnachten, das Fest der Lichter, ohne Kerzenschein, ohne funkelnde Weihnachtsbeleuchtung und ohne den festlichen Glanz der leuchtenden Sterne am Weihnachtsbaum.

Ein besonderes Highlight auf der weihnachtlichen Festtagstafel sind kleine, von den Kindern selbst gebastelte Weihnachtssterne aus Salzteig mit einem Teelicht. Hübsch angemalt und mit Glitter verziert kommen die Sterne besonders gut zur Geltung.

Das Rezept für den Salzteig

  • 4 Tassen Mehl
  • 1,5 Tassen Salz
  • 1,5 Tassen Wasser
  • 2 EL Tapentenkleister für die Bindung des Teigs
Zunächst werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt und mit dem Wasser zu einem festen gleichmäßigen Teig verarbeitet. Ist dieser noch sehr klebrig, sollte noch Mehl zugefügt werden. Bricht der Teig allerdings, kann er durch Zugabe von Wasser geschmeidig gemacht werden. Damit sich alle Salzkristalle komplett auflösen können und der Teig sich besser formen lässt, muss dieser nun etwa für eine Stunde abgedeckt ruhen. Diese Ruhezeit sollte vor dem Basteln mit den Kindern eingeplant werden, denn diese wollen meist sofort mit dem Kneten loslegen.

Schablonen für die Sterne vorbereiten

Bevor mit dem Basteln begonnen werden kann, sollte für die Teelichtsterne eine Schablone hergestellt werden, um das Arbeiten zu erleichtern. Dazu wird einfach eine Vorlage, zum Beispiel aus einem Buch auf die entsprechende Größe kopiert, ausgeschnitten und auf feste Pappe übertragen. Der ausgeschnittene Stern auf der Pappe wird nun als Schablone für alle Salzteigsterne benutzt. So haben alle Teelichtuntersetzer später die gleiche Größe und Form. Wer aus jedem Stern ein Unikat machen möchte, braucht keine Schablone, sollte allerdings darauf achten, das die Salzteigsterne etwas größer als ein Teelicht sind.

Anleitung zur Herstellung der Sterne aus Salzteig

Zum Herstellen der Sterne, den Teig auf einer Unterlage dünn ausrollen. Auf den Teig wird nun die Schablone aufgelegt und mit einem Messer werden die Konturen nachgezogen. Der ausgeschnittene Stern wird zum Ruhen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Ein Teelicht wird nun einmal fest in die Mitte des Sterns gedrückt, damit eine Aussparung für die spätere Verwendung zurückbleibt.

Die Teelichtsterne sind dünn und brauchen im Backofen etwa 1 Stunde bei 100°C und noch 0,5 Stunden bei 140°C. Arbeiten sie lieber mit niedrigen Temperaturen, denn zu starke Hitze zerstört die Figuren, sie bekommen Rissen und werden unansehnlich. Sind ihre Sterne sehr dünn, lassen sie sich auch prima energiesparend trocknen. Dazu werden sie einfach an einem trockenen Ort auf einem mit Backpapier ausgelegtem Tablett gelegt.

Das Verzieren der Teelichtsterne

Nach dem Trockenvorgang werden die Sterne einfach mit weißer Farbe angemalt. Auch Wandfarbe eignet sich für diesen Fall sehr gut. Auf die noch feuchte Farbe können die Kinder kleine goldene Dekosterne oder bunten Glitter streuen.

Es empfiehlt sich, die Salzteigsterne nach dem Trocknen der Farbe mit Klarlack oder wahlweise mit Haarlack zu lackieren, um sie einfach länger haltbar zu machen. Salzteig hat die Angewohnheit, sich schnell, durch den hohen Salzgehalt des Teigs, mit der Luftfeuchtigkeit zu verbinden. Das zerstört die Formen, macht sie weich und lässt sie schimmeln. Wer sich lange Jahre an den Bastelarbeiten seiner Kinder und Enkel erfreuen möchte, bewahrt die Gegenstände an einem trockenen Ort auf oder aber verpackt sie gut.

Dekorationstipps für die Teelichtsterne

Die kleinen, mit einem Teelicht hell erleuchteten Sterne eigenen sich besonders gut für die weihnachtliche Festtagstafel, aber auch an grauen Regentagen tauchen sie den Raum in ein behagliches Licht.

Freunde und Verwandte freuen sich auch immer wieder über ein selbst gemachtes Geschenk, wozu sich der Teelichtstern auch sehr gut eignet.

Und wer keinen herkömmlichen Adventskranz möchte, stellt sich vier Teelichtsterne auf einen Untersetzer aus Bast, noch ein paar Tannenzweige und Zapfen dazu, vielleicht noch ein kleiner Schneemann oder Nikolaus dazu gestellt und fertig ist es schon.