Sternenkinder mit PSI-Begabungen: das Widderkind

Widderkind-Illustration - Sonja v. Eisenstein
Widderkind-Illustration - Sonja v. Eisenstein
Kinder mit PSI-Begabungen sind gar nicht selten. Von Eltern, die diesem Thema gegenüber nicht aufgeschlossen sind, werden solche Fähigkeiten kaum bemerkt.

Betrachtet man ein Widderkind unter astrologischen Aspekten und seine damit zusammenhängenden, möglichen PSI-Fähigkeiten, so findet man bei den unter dem Mars geborenen Widderkindern oft ein erhöhtes Wahrnehmungsvermögen für Gefahren. Die marsischen Kräfte, die einerseits zerstörerisch und gewalttätig wirken, vermögen bei guter Bestrahlung ebenso Zerstörung und Gewalttätigkeit zu verhindern. Der eigenwillige, dem Feuerzeichen zugehörige Widder, der aufgrund seines Mutes, seiner Abenteuerlust, seiner Impulsivität und seiner hundertprozentigen Einsatzbereitschaft für ein Ziel, auf das er zusteuert, sich nicht selten in die aussichtslosesten und gefährlichsten Situationen begibt, besitzt in seinem Wahrnehmungsvermögen häufig auch Warn- und Alarmsignale.

In der Regel greift der Widder an, wenn er in Gefahr gerät und sich bedroht sieht

Ein für ihn gefährlicher Mensch, ein gefährliches Tier oder eine gefährliche Situation, wie etwa im Straßenverkehr, bringen diese Warnsignale zum Schwingen und setzen gleichzeitig den „Gefahrenabwehrmechanismus“ in Bewegung. Wittert der Widder Gefahr, greift er an oder – wenn er die absolute Aussichtslosigkeit eines Kampfes erkennt – weicht mit einem gewaltigen Widdersprung knapp vor der Gefahr zur Seite. Er hat ein schnelles Reaktionsvermögen. Es ist kein Zufall, dass es gerade viele Widderkinder zu gefährlichen Berufen hinzieht: Rennfahrer, Kriminalbeamte, Polizisten, Boxer, Piloten und Ähnliches. Das Widderkind liebt Abenteuer und fühlt sich gewissermaßen von gefährlichen Situationen angezogen, denn es ahnt, dass es sich in Gefahren begeben und zugleich darauf vertrauen darf, mit heiler Haut davon zu kommen. Darauf ist auch das meist große Selbstbewusstsein der Widder zurückzuführen.

Wie ein Widderkind schneller eine Gefahr erkennt als andere Kinder

Der achtjährige Roland lebt mit seinen Eltern in einer Großstadt und verbringt einen Teil seiner Sommerferien regelmäßig auf einem Bauernhof. Stalltiere sind ihm vertraut und er darf sogar gelegentlich beim Melken mithelfen. Als er aber wieder einmal mit den befreundeten Kindern des Bauern, wie schon so oft, auf der Weide zwischen den Kühen spielte, blieb er plötzlich stehen und fixierte eine der Kühe. Dann zeigte er mit dem Finger auf sie und sagte: „Die dort ist gefährlich“. Obwohl er durchaus kein ängstliches Kind war, weigerte er sich mit den anderen Kindern in ihre Richtung zu gehen. Eines der Bauernkinder wollte ihm beweisen, wie harmlos diese Kuh sei und lief auf sie zu. In dem Moment geschah etwas, was bislang noch nie passiert war. Die Kuh begann einige Sprünge zu machen, spießte dann mit ihren Hörnern aggressiv einen Heuschober auf und rannte plötzlich mit gesenktem Kopf auf den ihr zulaufenden Bauernjungen zu. Der machte erschrocken kehrt und konnte sich hinter einem in der Nähe stehenden Heuschober verstecken. Die anderen Kinder rannten davon, um sich hinter dem elektrischen Drahtzaun der abgegrenzten Weide in Sicherheit zu bringen.

Was konnte das Widderkind anders wahrnehmen als die anderen Kinder?

Niemand wusste es sich zu erklären, was in die ansonsten friedliche Kuh gefahren war. Als die Kinder zu Hause erzählten, was passiert war und dass Roland der Kuh es schon angemerkt hatte, bevor sie sich so komisch verhielt, wollten alle wissen, woran er das merken hat können. Roland aber konnte es selbst nicht erklären. Alles, was er dazu zu sagen hatte, war: „Es ging so etwas Gefährliches von ihr aus, das hat mir Angst gemacht“. Solche und ähnliche Erfahrungen sind bei Kindern nicht selten. Gerade, was Gefahren betrifft, haben sie häufig überaus sensible Antennen. Beim Widderkind sind solche Antennen oft besonders ausgeprägt.

Zornesausbrüche bei Widderkindern

Nicht jeder Zornesausbruch bei Widderkindern darf allein nur auf das ungestüme Widdertemperament zurückgeführt werden, das sich ungern unterordnet und häufig seinen Willen durchsetzen möchte. Es kommt gar nicht so selten vor, dass ein Widderkind etwas Herannahendes „wittert“, wovor es sich oder andere verzweifelt zu schützen versucht. Das sollte man bei der Erziehung von Widderkindern berücksichtigen. Blinden Gehorsam einem hellfühligen Widderkind abzuverlangen, hieße auch, ihm das Vertrauen in seine Gefühle, in seine Intuition und in sein oft ungewöhnliches Wahrnehmungsvermögen zu untergraben.

Sonja von Eisenstein & Hund , Michael Lanthaler

Sonja von Eisenstein - Nachdem ich einen großen Teil meines Lebens zwischen Bühne (Schauspiel, Musik, Entertainment) Schreibtisch (Redaktionen, ...

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