Top! Sting und das Royal Philharmonic Orchestra: "Symphonicities"

Sting, Synphonicities, CD-Album-Cover - Deutsche Grammophon, Universal
Sting, Synphonicities, CD-Album-Cover - Deutsche Grammophon, Universal
Ganz großes Kino: Sting singt seine Songs in Begleitung des Royal Philharmonic Concert Orchestra! Gefühlvoll, zerbrechlich, rockig, charmant und großartig!

Sting, der die Ausflüge in die Klassik liebt (sang bereits gemeinsam mit Tenor Luciano Pavarotti) und jeden Morgen ein Stück Bachs Cello-Suiten auf seiner Gitarre spielt, singt die mit dem Londoner Orchester neu inszenierten Songs so gefühlvoll und klar – nie zuvor strahlten sie charmanter, als sie es das auf „Synphonicities“ tun! Nachdem Sting mit der Tournee-Wiedervereinigung von Police und einem Weihnachts-Album („If on a winter's night...“) überraschte, fehlte ihm noch eine mit großem Orchester dargebotene Umsetzung seiner Hits im bisherigen Oeuvre.

Sting: Neu-Vertonungen mit Royal Philharmonic Concert Orchestra in den Abbey Road Studios

Mit dem Royal Philharmonic Concert Orchestra nahm er in den weltberühmten Abbey Road Studios Titel wie die erste Police-Single „Next to you“, Klassiker wie „Every little thing she does is magic“, „Roxanne“ und Balladen wie „When we dance“ und „Englishman in New York“ mit aufwendigen Arrangements neu auf, dass einem beim aufmerksamen Lauschen über Kopfhörer vor Rührung so manche Träne herunterkullert – bei Songs, die einem unter die Haut gehen und denen auch Stings harmonischer Gesang neues Leben einhaucht!

Stings neue musikalische Herausforderung: Klassik-Pop

Die Idee, seine Songs in Orchesterklang zu betten, kam Sting, als ihn das Chicago Symphony Orchestra einlud, seine Lieblingsstücke mit Orchester neu umzusetzen. „Es ist nicht leicht, Rock- und Pop-Rhythmen mit einem Sinfonieorchester zusammenzubringen“, sagt Sting, „es ging darum, dass die alten Rhythmen das Gefüge der Streicher und Bläser nicht dominieren, sondern dass alles zu einer Einheit verschmilzt.“ Am Ende entstand die perfekte Verschmelzung von Klassik und Pop.

Klassik trifft auf Pop – funktioniert bei Sting erstaunlich gut!

Völlig neue Klangdimensionen mit Barock-Elementen, der Romantik, der Klassik mischen sich liebevoll mit königlichen, modernen Akkorden. Stings rockige Stimme ist nicht unbedingt als Klassisch zu bezeichnen, aber sie ergänzt sich gespenstisch gut mit dem Orchester. Sting: „Für mich war das ein spannender Weg, und ich bin sicher, dass ich noch nicht am Ende der Frage angekommen bin, welches Erstaunen mit Orchestermusik heute möglich ist.“

„Desert Rose“, „Russians“ und „We'll be together“ sind leider nicht enthalten

Man darf also davon ausgehen, es kommt sicherlich noch ein zweiter Teil dieser interessanten CD-Produktion, da herzergreifende Sting-Balladen wie „Desert Rose“, „Russians“ oder „We'll be together“ auf dem Classic-Pop-Sommer-Album „Synphonicities“ leider nicht enthalten sind. Mit dem Orchester begleitend, macht es richtigen Spaß, Stings Meilensteine völlig neu zu entdecken!

Trackliste Sting „Synphonicities“

  1. Next to you
  2. Englishman in New York
  3. Every little thing she does is magic
  4. I hung my head
  5. You will be my ain true love
  6. Roxanne
  7. When we dance
  8. The end of the game
  9. I burn for you
  10. We work the black seam
  11. She's too good for me
  12. The pirate's bride

Die CD „Symphonicities“ von Sting erschien am 09. Juli 2010 bei Deutsche Grammophon (Universal Music)

Döringer, Martin, (c) Marlonski

Martin Döringer - Martin schreibt nicht nur Online-Reviews, sondern moderierte/interviewte live bei Radio-ALEX und stellte TV-Clips her, diente dabei ...

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