Strahlungsheizung kontra Wärmepumpe

IR-Heizung - http://www.gesund-wohnen-und-leben.de/10.html
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Es gibt bessere Lösungen als eine Wärmepumpe. Diese Alternativen sind im Verbrauch kostengünstig und wesentlich günstiger in der Anschaffung.

Wenn es um das Beheizen von Häusern geht, wird als besonders günstig die Wärmepumpe empfohlen. Es wird damit geworben, dass die Erdwärme kostenfrei genutzt wird. Soweit ist das richtig. Eine Wärmepumpe braucht jedoch Strom. Der Stromverbrauch errechnet sich aus der Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe. Die JAZ ist das Maß für die Effizienz einer Wärmepumpe. Die JAZ beschreibt das Verhältnis der Nutzenergie in Form von Wärme zur aufgewendeten Verdichterenergie in Form von Strom. Die Art der Wärmepumpe bestimmt also auch die JAZ. Die höchste JAZ hat eine fehlerfrei ausgeführte Erd-Wärmepumpe oder Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einer JAZ von 4,0. Luft-Wärmepumpen haben eine JAZ von 3,0.

Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 4.000 bis 5.000 kWh

Für ein neues Einfamilienhaus braucht eine Wärmepumpe fast 4.000 kWh bis zu 5.000 kWh Strom, je nach Art der Wärmepumpe. Diese Rechnung stimmt aber nur, wenn die Außentemperatur nicht unter fünf Grad Celsius absinkt. Dann muss das Wasser für die Heizkörper / Fußbodenheizung nachgeheizt werden. Nutzer berichten, dass sie oft schon unter 8 ° C nachheizen müssen. Entweder mit Strom oder einem konventionellen Heizkessel mit Gas oder Öl. Das sind alles Extra-Kosten. Dazu kommen noch die Kosten für den Heizkessel.

Erd-Wärmepumpe senkt die Temperatur des Bodens um das Haus herum ab

Für Erd-Wärmepumpen werden meistens Rohrleitungen in der Fläche um das Haus herum verlegt. Das kühlt den Boden aus. Einem Weg oder einer Stellfläche für ein Fahrzeug tut das wenig. Einem Garten oder einer Wiese ist ein gekühlter Boden aber wenig zuträglich. So braucht die Wärmepumpe im Laufe der Zeit auch immer höhere Leistungen, weil dem Boden immer weniger Wärme entzogen werden kann. Abhilfe sollen thermische Solarkollektoren schaffen, die den Boden wieder aufwärmen sollen.

Stromverbrauch einer Infrarotheizung etwa so niedrig wie bei einer Wärmepumpe

Berechnungen und auch die Praxis haben ergeben, dass eine gute Infrarot-Heizung genau so wenig Strom verbraucht wie eine Wärmepumpe. Jedoch – die Anschaffungskosten liegen deutlich unter denen einer Wärmepumpe. Kostet eine Infrarotheizung für ein Einfamilienhaus von ca. 130 m² knapp 4.000 Euro, müssen für die Anschaffung einer Wärmepumpe plus der Heizung (Fußbodenheizkörper, Warmwasserheizkörper) im Haus 20.000 bis 40.000 Euro ausgegeben werden.

Nebenkosten entfallen bei beiden Systemen, Wartungskosten entfallen nur bei der Infrarotheizung

Bei beiden Systemen gibt es keine Kosten für den Schornsteinfeger. Jährliche Abgasmessungen gibt es bei beiden Systemen auch nicht. Wartungskosten entfallen bei einer Infrarot-Heizung. Eine Wärmepumpenheizung bedarf zwar weniger Wartung als eine Gas- oder Öl-Heizung. Jedoch gibt es bewegte Teile, die verschleißen können. Ebenso muss das Heizmedium, das Wasser, hin und wieder ergänzt werden. Das System kann undicht werden. Die Infrarotheizung kann mit wenig Aufwand transportiert werden.

Fazit

Von den Verbrauchswerten sind beide Heizsysteme in etwa gleich niedrig. Bei den Anschaffungskosten ist die Infrarotheizung erheblich preisgünstiger. Ebenso bei den sonstigen Betriebskosten. Noch ein Plus für die Infrarotheizung: Eine Strahlungswärme ist für den Organismus immer besser als eine Konvektionswärme (Warmwasserheizkörper, Fußbodenheizung).

Jürgen Kurth, Jürgen Kurth

Jürgen Kurth - Nach einem kaufmännisch-technischen Studium arbeitete ich in einem Großbetrieb in leitender Funktion. Dazu gehörte u. a. ...

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