
- Digitaler Wissenstransfer für die Musikbranche - Foto: Popakademie Baden-Württemberg
„Künstler, die mit der Popmusik Karriere machen wollen, brauchen zusätzlich zum künstlerischen Können auch spezielles Fachwissen, etwa über die digitalen Vermarktung“, erklärt der Leiter des Fachbereichs „Populäre Musik“, Professor Udo Dahmen, der zugleich auch künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg ist. Beim diesjährigen „Future Music Camp“, das mit 300 angemeldeten Teilnehmern bisher meistbesuchte, erwartet das Publikum ein umfangreiches Programm, das von internationalen Studienleitern vom SMIX.LAB, Kompetenzzentrum für das Digitale Musikbusiness, zusammengestellt wurde. Medienpartner ist die Zeitschrift „Musikwoche“, das Fachmedium der Musikbranche. Der Eintritt zum „Future Music Camp“ ist frei, es ist jedoch eine Anmeldung erforderlich.
Die Pop-Akademie Baden-Württemberg ist Treffpunkt der digitalen Musikbranche
Im Mittelpunkt der diesjährigen "Future Music Camps" stehen die Schnittstellen zwischen Künstlern, Musikern, Kreativen und der digitalen Musikbranche. Für einen Erfolg des Künstlers ist ein gutes Zusammenspiel mit den angrenzenden Branchen der digitalen Märkte wichtig. Bei dem Workshop werden Fragen beantwortet, die die Entwicklung und Zukunft der digitalen Musikbranche betreffen. Das "Future Music Camp" hat sich zu einer führenden Wissens-und Austausch-Plattform für die digitale Musikbranche und artverwandte Creative Industries entwickelt. "Unternehmer, Medienschaffende und Studierende im Bereich digital music & entertainment fühlen sich vom Programm ebenso angesprochen wie Entscheider und Macher aus allen Bereichen der Musikwirtschaft“, so Professor Hubert Wandjo, Business Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg.
Das sind die Experten zum Thema „Music & Mobile“
Unter dem Titel „Music & Mobile“ werden neue Technologien zur Musikverwertung in der Automobilindustrie, im Mobilfunkbereich und in mobilen Umgebungen vorgestellt.
- Tina Rodriguez stellt den aktuellen Stand des mobilen Musikmarktes dar
- Steffen Holly beleuchtet in seinem Vortrag „In-Car-Streaming“ die Rolle des Autos als Teil des neuen Mobile Entertainments
- Frederik van der Berg berichtet, wie ein Mobilfunkhersteller zum Investment in Musikdienste motiviert wurde
- Matthias Glatschke stellt mobile Apps vor, die Künstlern die Arbeit erleichtern
Das Zusammenspiel von „Music & Internet-TV“ erklären
Conrad Fritzsch, der Mitgründer von tape tv, erklärt und visualisiert in einem Firmenshowcase die Aufgaben eines Musiksenders im digitalen Zeitalter . Er zeigt auf, wie tape.tv die Anforderungen umsetzt und weiterentwickelt. Der Innovationsberater Dr. Klaus Reichert zeigt neue Trends am TV-Markt.
„Music & Innovations“ stellt dar welche Komponenten zusammenwirken müssen
Im Zusammenspiel von Künstlern, Zuhörern und Internet sind Netzwerke, etwa Xing, Facebook und Twitter, wichtig. Ein Wissen zur Förderung von Projekten ist unverzichtbar. Im Workshop wird von Tino Kreßner die Finanzierung von Projekten über Crowd Funding vorgestellt. Julian Phelan berichtet vom englischen Innovationsnetzwerk IC Tomorrow, in dem Technologiefirmen, Rechteinhaber/Labels und StartUp-Gründer innovative Produkte testen.
Das Veranstaltungsprogramm in Kürze
Wer sich während der Veranstaltung über das Programm informieren möchte, kann das auf der Website des Future Music Camps tun. Am Freitagabend läuft in der Disco „Zwei in Mannheim“ die offizielle FMC-Party. Andere Teilnehmer nutzen die Zeit um zusätzlich, vielleicht auch mit dem Zusatztool Bebbl auf Facebook miteinander diskutiert oder Neuerungen gedanklich auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüften. An den Nachmittagen finden verschiedene Sessions der Teilnehmer statt, deren Inhalte anschließend diskutiert werden.
Bewerbungsfrist für Studiengang „Populäre Musik“ verlängert
Da sich zahlreiche musikalisch-künstlerisch orientierte junge Leute für den Master-Studiengang „Populäre Musik“, der zum Wintersemester 2011/12 an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim starten soll, interessierten, wird die Bewerbungsfrist bis zum 31. Mai 2011 verlängert.
Studenten, die sich durch ein grundständiges Studium qualifizierten, können nach erfolgreicher Bewerbung in das neue M.A.-Programm einsteigen. Der Masterstudiengang „Populäre Musik“ hat drei Studienschwerpunkte: Performing Artist, Producing/Composing Artist und Educating Artist. Die Lehrinhalte sind auf gemeinsame Kurse, die fachliche Qualifizierung, Entwicklung und Schärfung des eigenen Profils und der künstlerischen Persönlichkeit ausgerichtet, Für Studierende, die später in Schulen oder sozialen Einrichtungen arbeiten wollen, werden sie durch Kurse mit didaktischen und pädagogische Lehrinhalten ergänzt. Viele Talente hoffen, in der Pop-Akademie eine solide Grundausbildung zu erhalten und damit ins Showgeschäft einsteigen zu können..
Quelle: Pop-Akademie
