Suppentöpfe, die den Gaumen kitzeln

Peters Hörnli-Suppe eignet sich auch als Hauptmahlzeit - Daniela Sattler
Peters Hörnli-Suppe eignet sich auch als Hauptmahlzeit - Daniela Sattler
Ob als Auftakt vor der Mahlzeit, als kleine Zwischenmahlzeit oder gar als Hauptmahlzeit - eine leckere Suppe kann zum kulinarischen Hochgenuss werden.

Suppen eignen sich – gerade in kalten Jahreszeiten – sowohl als Aufwärmer als auch als Hauptmahlzeit. Hier das preisgünstige und fleischlose Rezept für die Zubereitung von "Peters Hörnli-Suppe" sowie die Kochanleitung für "Veras Cholrabä-Suppe". Beide Suppengenüsse lassen sich innerhalb von rund 30 Minuten zubereiten und schmecken einfach köstlich.

Peters Hörnli-Suppe

Diese sättigende Suppe kann durchaus als Hauptmahlzeit serviert werden. Die Originalrezeptur von "Peters Hörnli-Suppe", ein altes Familienrezept, wurde hier allerdings - inspiriert von der Kochanleitung für die "Älplersuppe" - stark abgeändert und verfeinert (siehe Quellenverweis).

Um vier Personen mit dieser Köstlichkeit zu verwöhnen, benötigt man

  • 4 mittelgrosse Karotten
  • 2 grosse Kartoffeln
  • 100 g Blattspinat (frisch oder gefroren)
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 1 l Gemüsebouillon
  • 1,5 dl Milch
  • 50 g Hörnli
  • 100 g Gruyère
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 dl Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer (und/oder Gewürze nach eigenem Geschmack)

Die Zubereitung schafft man mit links

  • Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
  • Geschälte Kartoffeln in kleine Würfel schneiden.
  • Spinat (wenn frisch) waschen und in Streifen schneiden. Gefrorenen Spinat etwas auftauen lassen.
  • Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  • Die Butter in eine grosse Pfanne geben, erhitzen und die Zwiebel darin hellgelb dünsten.
  • Danach die vorbereiteten Karotten sowie die Kartoffeln und den Spinat kurz mitdünsten.
  • Bouillon und Milch dazugeben und das Ganze zugedeckt bei kleiner Hitze knapp weich kochen lassen.
  • Teigwaren beifügen und die Suppe kochen lassen, bis die Hörnli weich sind.
  • Den Gruyère an der Röstiraffel reiben und den Schnittlauch fein schneiden. Es kann natürlich auch bereits geriebener Käse und getrockneter Schnittlauch verwendet werden. In beiden Fällen allerdings ist aus Erfahrung zu betonen: Je frischer, desto besser.
  • Die Crème fraîche in die Suppe geben und gut verrühren.
  • Die Suppe mit Salz und Pfeffer (und/oder Gewürzen nach eigenem Geschmack) abschmecken.
  • Danach in Tellern anrichten und mit Schnittlauch sowie Käse bestreuen.

Guten Appetit!

Veras Cholrabä-Suppe

Auch bei "Veras Cholrabä-Suppe" handelt es sich ursprünglich um ein weitergegebenes Familienrezept, das durch Inspirationen abgeändert und verfeinert wurde. In diesem Fall wird das Grundrezept durch Kresse sowie Oliven und Wahlnüsse ergänzt (siehe Quellenangabe). Übrigens: Kresse ziehen macht Spass und ist auch für Kinder ein spannendes Erlebnis.

Für diesen Suppengenuss braucht man (für 4 Personen)

  • 2 mittelgrosse Kohlrabis
  • 2 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Glas Weisswein
  • 4 Tomaten
  • 3/8 l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Paprikapulver
  • Curry
  • Oregano
  • 250 g frische Champignons
  • 1 Kästchen Kresse
  • 50 g Oliven mit Paprika gefüllt
  • 50 g gehackte Wahlnusskerne
  • 1 Tasse Crème fraîche

Auch die Zubereitung dieses Süppchens ist keine Hexerei

  • Die Kohlrabis schälen, waschen und in feine Streifen schneiden.
  • In einer Pfanne Öl erhitzten und die geschälten und fein gehackten Zwiebeln darin andünsten.
  • Die Kohlrabis dazugeben und diese unter ständigem Umrühren rund 5 Minuten mitdünsten. Mit dem Weisswein ablöschen.
  • Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Tomatenwürfel zum Kohlrabi geben und mit der Gemüsebrühe auffüllen.
  • Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Paprika und Curry sowie Oregano abschmecken.
  • Das Ganze bei mittlerer Hitze zugedeckt 8 bis 10 Minuten kochen lassen.
  • Die Champignons putzen, waschen und in Scheiben schneiden.
  • Kresse abschneiden und die Oliven halbieren.
  • Champignons, Kresse, Oliven und Wahlnüsse (nach etwa 10 Minuten) zur Suppe geben und diese nochmals aufkochen lassen.
  • Die Suppe in Tellern anrichten und mit einem Esslöffel Crème fraîche servieren. Alternative: Crème fraîche direkt in Suppe geben.

Schon fertig!

Apropos: Käse ist nicht einfach Käse

In beiden Rezepten wird für die Zubereitung Gruyère empfohlen. Selbstverständlich eigenen sich dazu aber auch andere Käsesorten. Gruyère verleiht der Suppe einen kräftigen Geschmack. Wenn das Käsearoma in den Speisen zwar nicht so dominieren, aber dennoch würzen soll, empfehlen viele Köche und Kochmagazine den Sbrinz. Möchte man die Gerichte nur mässig verfeinern, eignet sich der Emmentaler besonders gut. Er ist mild, schmilzt aber schnell.

Quellen: Zwei abgeänderte „Familien-Grundrezepte". Zubereitung verfeinert durch Inspiration der Rezepte "Älplersuppe" in der Zeitschrift "d’Chuchi" vom Januar/Februar 1997, erschienen im Verlag Meyer AG, Zürich sowie "Kohlrabisuppe mit Champignons" aus "Salate und andere vegetarische Gerichte" herausgegeben 1990 von Elke Blome, Buch-Vertriebs-Gesellschaft Zürich-Wollerau. Käse-Tipps: Zeitschrift "d’Chuchi", Januar/Februar 1997.

Daniela Sattler, Daniela Sattler

Daniela Sattler - In Bearbeitung

rss