
- Suppengewürz mit Petersilie leicht selber machen - Regina Kaute
Suppengewürz ist in der Küche universell einsetzbar. Suppen, Salat oder Saucen lassen sich mit ihr schnell und einfach würzen. Wenn sie selber gemacht ist, schmeckt sie zudem besser und ist auch noch richtig gesund. In gut verschlossenen Gläsern hält sich selber gemachte Suppenwürze bei dunkler oder kühler Lagerung rund ein Jahr.
Zutaten für selber gemachte Suppenwürze
Wichtig bei der beim Herstellen von Suppengewürz ist das richtige Mischverhältnis zwischen Salz und Gemüse. Denn das Salz sorgt für die Konservierung der Würze und verhindert die Schimmelbildung. Auf 700 Gramm Gemüse kommen 100 Gramm Salz. Dies kann sowohl normales Haushaltssalz sein, als auch grobkörniges Meersalz.
Als Zutat eignet sich fast jedes Gemüse. Klassisch gehören Sellerie, Karotten und Petersilie in das Suppengewürz. Aber auch Pastinaken, Liebstöckl, getrocknete Tomaten oder Zucchini können verwendet werden. Ebenso weitere Kräuter, wie Schnittlauch, Thymian oder Basilikum. Wichtig ist, dass die Zutaten frisch sind.
Die Zubereitung des Suppengewürzes ist einfach und schnell
Das Gemüse waschen, schälen und putzen. Nun abwiegen und auf das richtige Mischverhältnis zwischen Gemüse und Salz achten. Das Gemüse in kleinere Stücken schneiden und nun im Fleischwolf, in der Küchenmaschine oder mit dem Schnitzelwerk klein schneiden. Dabei darauf achten, dass die Stücke nicht zu groß bleiben und ein gleichmäßiger Gemüsebrei entsteht. Wenn viel wasserhaltige Sorten verwendet wurden, nun den Gemüsebrei durch ein feinmaschiges Sieb drücken, um den Gemüsesaft abzusieden. Das Suppengewürz sollte möglichst trocken sein. Anschließend das notwendige Salz untermischen und sorgfältig verrühren.
Aufbewahrung der Suppenwürze in Gläsern
Zum Aufbewahren eignen sich vor allem kleine Schraubgläser. Diese zuvor heiß auswaschen und dann mit dem Gemüsebrei befüllen. Dabei die Suppenwürze richtig fest in die Gläser drücken und bis zum Rand befüllen. Anschließend gut verschließen. Die Suppenwürze sollte am besten an einem dunklen und kühlen Ort, wie dem Keller gelagert werden. Alternativ eignet sich auch der Kühlschrank. Dann kann das Suppengewürz durchaus ein Jahr gelagert werden. Geöffnete Gläser in den Kühlschrank stellen.
Verwendung von selber gemachter Suppenwürze
Das Suppengewürz lässt sich vielseitig in der Küche verwenden. Gerade in den Wintermonaten stellt es eine gute Alternative zu frischen Kräutern da. Durch die verschiedenen Variationsmöglichkeiten können zum Beispiel auch speziell Salatkräuter oder Pastagewürz eingemacht werden. Je nach Geschmack reichen ein bis zwei Teelöffel zum Würzen völlig aus. Gewürzt werden können Salat- oder Pastasaucen, Suppen, Aufläufe oder auch Fleischgerichte. Mit etwas Semmelbrösel vermischt entsteht eine Panade für Schnitzel oder Hähnchen.
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Bildquelle: Regina Kaute / pixelio.de
