Das in München ansässige Unternehmen Munichfashion scheint sich mehr und mehr in Düsseldorf zu verlieben: Vom 23. bis einschließlich 26. Juli 2011 führte das Team von Aline Schade und Verena Malta unter dem Namen Supreme bereits die dritte Ordermesse in der Modemetropole am Rhein durch; mit 300 Ausstellern komplett ausgebucht. Ort der Show: Das B1 am Bennigsen-Platz, unweit der Fashion-Showroom-Meile Kaiserswerther Straße. Thema bei Munichfashion: Mode für Spring/Summer 2012. Drei Etagen prall gefüllt mit Style, der im typischen Konzept des Hauses vorgestellt wurde. Daniel Lopes und seine Freundin Sanela Spiridonovic besuchten die Ordermesse, schauten sich die Kollektionen an und beurteilten die Arbeit der Designer.

Daniel Lopes mit Fachfrau auf der Supreme-Ordermesse

Die Begegnung der Ordermesse mit dem aus dem Contest "Deutschland sucht den Superstar“ bekannten Sänger Daniel Lopes und seiner Lebensgefährtin kam auf den Presseempfang hin zustande, den Aline Schade und Verena Malta zur Supreme-Ordermesse gegeben haben. Lopes und Spiridonovic sind seit drei Jahren ein Paar und leben samt Hund und Perserkatze in der Rheinmetropole. Vor allen Dingen die Lebensgefährtin des Musikers ist es, die zum Thema Mode vieles sagen kann: Zuerst Steuerfachgehilfin, dann umgesattelt in den Beruf des Make-up-Artist ist für sie die Berührung mit der Mode tägliches Handwerk. Von daher hat sie auch einen Blick für Farben und was man dabei zu beachten hat.

Farben nämlich, die wurden für Frühling/Sommer 2012 groß angesagt: Alles bunter, sowohl für die Damen als auch für die Herren. Doch darin, so Spiridonovic, liege auch eine große Gefahr, denn bei der Kleiderauswahl sei es sehr wichtig, dass nicht nach Vorlieben für Farben gekauft werde, sondern danach, ob die angestrebte Colorierung des Kleidungsstückes auch mit der Hautfarbe des Erwerbers harmoniert. Natürlich, so die Fachfrau, sei die Farbe Schwarz immer noch die, die zu fast allem passt und trotz neuer Trends nicht an Aktualität verliere. Kein Wunder also, dass die Sänger-Freundin sich an den Ständen der rund 300 Aussteller der Supreme-Ordermesse vor allem für das sogenannte Kleine Schwarze interessierte.

Pelz im Juli? Genau richtig im herbstlichen Sommer 2011

Dies fand sie bei Manuel Luciano und seinem Label 11 Elfs, bei dem es Lopes und Spiridonovic etwas länger aushielten; von Chef Manuel persönlich beraten. Doch auch die Gürtel von Ralph Gladen hatten es dem Paar angetan; im Pelz eines Kunden der Agentur Just4You ignorierte Sanela fast, dass es Sommer war, so wohl fühlte sich Daniels Freundin. Vom Sommer war allerdings an diesem Nachmittag wenig zu spüren, kalt und regnerisch, wie sich Düsseldorf am Tag der 11. Verleihung des New Faces Award Fashion präsentierte. Doch offenbar ließen sich die Einkäufer davon nicht abschrecken: Wie Aline Schade und Verena Malta der Presse gegenüber zu berichten wussten, kamen Kunden aus Toronto und sogar aus Russland, um auf der Supreme zu ordern. Zu Gast war auch Leyla Jafarova, die neueste Juwelierin der Königsallee.

Unter den Düsseldorfer Einkäufern Susanne Asbrand-Eickhoff und Stefan Asbrand-Eickhoff, die für ihren traditionsreichen Store an der Königsallee auf Einkaufstour waren; ebenso Evelyn Hammerström für ihr Jades, in dem sie auch die Jeanskollektion von Schauspieler und Sänger Justin Timberlake anbietet. Die Münchnerinnen Schade und Malta jedenfalls fühlen sich in Düsseldorf sehr wohl, wie sie betonten, und schwärmten für das Van der Valk-Airporthotel, in dem sie im Rahmen einer Kooperation abgestiegen sind. Der Autohersteller BMW hatte sich dazu entschieden, den Shuttleservice für die Kunden zu übernehmen; vor dem B1 am Bennigsenplatz, in dem die Supreme stattfand, tummelten sich Fachleute im lockeren Austausch miteinander.

Das Konzept zur Präsentation der Supreme-Ordermesse

Mit ihrem besonderen Ausstellungskonzept – indirekte Beleuchtung in strahlend-klaren Farbwelten – sieht sich die Ordermesse Supreme wegweisend in Sachen Innovation, Lebensgefühl und Lifestyle. Dazu Verena Malta, die Projektleiterin der Munichfashion: "Auf der Supreme wird die Arbeit zum Erlebnis. Wir haben auch im B1 wieder trendige Lounges, Bars und Pressebereiche eingerichtet. Alles ist sehr kompakt und übersichtlich und es gibt keine großen Laufwege. Die Stände sind quadratischer, Einkäufer bekommen einen optimalen Rundlauf und können so alle Kollektionen sehen.“ Auch neue Aussteller, so die Vertreterin von Munichfashion, erhielten somit die Gelegenheit, ihre Kollektionen an einer selbstbewussten Top-Location vorzustellen.

Neben den Bereichen Women’s und Men’s Wear erwarteten die Supreme-Einkäufer die neuesten Accessoires- und Sportswear-Trends. Aline Schade, Senior Sales Manager munichfashion.company GmbH, erklärte gegenüber Suite101.de, schon Wochen im Voraus ausgebucht gewesen zu sein. Bereits seit Jahresbeginn 2011, kurz nach der zweiten Auflage der Supreme am Rhein, gab es feste Zusagen von Ausstellern für die Messe am Bennigsenplatz. Die Strategie, auf internationale Trendlabels zu setzen, ging offenbar auf. Das bestätigte auch Holger Heitland, Salesmanager von Australia luxe collective, bereits in der letzten Saison: "Wir waren im Februar 2011 das erste Mal mit unseren edlen Boots auf der Supreme. Es war sensationell.“

Kunden wie Veranstalter zeigten sich zufrieden

Noch einmal Aline Schade: "Nach unserer 'Mutter-Messe‘ – der munichfashion.WoMeN München, die wir 2007 gegründet haben – ist die Supreme unser zweites erfolgreiches Zugpferd. Düsseldorf ist für uns der perfekte Standort für unsere Orderplattform. Hier wird nach wie vor Geld verdient und stark geordert. Wir sind sehr zufrieden.“ Zufrieden zeigten sich auch Sänger Daniel Lopes und Freundin Sanela, die nach eigenen Worten am liebsten alle Kleidungsstücke anprobiert hätte, die auf den drei Etagen zu finden waren. Angesichts der Menge an schönen Sachen – sie lobte ausdrücklich, dass alle Anbieter verlockende Kollektionen vorstellten und in ihren Augen keiner abfiel – ein zeitlich schier undurchführbares Unterfangen.