
- Knirps auf dem Brett - wavetours
Immer mehr Eltern möchten mit ihren Kindern wieder näher an die Natur rücken. Dieser Nachfrage gehen nun auch einige Reiseveranstalter nach und bieten Wellenreitkurse für die ganze Familie an. Ganz nach dem Motto "Kids on Board" werden die Kinder unter Aufsicht von Surflehrern mit dem Brett ins Wasser gelassen und kommen Schritt für Schritt zum Stehen - zwar nicht unbedingt auf den Brettern, die die Welt bedeuten, aber auf denen, die dafür umso mehr Spaß versprechen.
Worauf ist bei der Wahl der Surfschule zu achten?
Doch Surfkurs ist bekanntlich nicht gleich Surfkurs. So sollte man darauf achten, dass die Surflehrer eine entsprechende Ausbildung haben, das heißt, entweder durch den Deutschen Wellenreit Verband (DWV) oder durch die Britisch Surfing Association (BSA) zertifiziert sind. Wichtig hierbei ist auch der so genannte "Lehrer-Schüler-Schlüssel" - eine Aufsichtsperson, also Surflehrer oder auch Surflehrer-Assistent, sollte nicht mehr als acht Kinder zu beaufsichtigen haben. Sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene ist es ratsam, im Theorie-Unterricht über die Gefahren und Besonderheiten des Meeres aufgeklärt zu werden. Darüber hinaus spielt der Einsatz von qualitativ hochwertigem Material ebenfalls eine Rolle: Bretter und Neoprenanzüge müssen in einem guten Zustand sein und auch die Auswahl muss groß genug sein, damit jedes Kind eine adäquate Ausrüstung erhält. Eine gute und unabhängige Plattform qualitativer Surfschulen bietet der Deutsche Wellenreit Verband, der sein Gütesiegel für Surfschulen nur bei Erfüllung hoher Standards und strenger Richtlinien vergibt.
Und die Eltern?
In manchen Camps findet auch für diese zeitgleich oder versetzt ein Surfkurs statt. Denn was Kinder froh macht, wirkt für Erwachsene ja bekanntlich ebenso. Manche Familien-Surfcamps haben mit Yoga- und Massage-Angeboten aufgestockt, vor allen Dingen um auch jenen Familien-Mitgliedern ein Alternativprogramm zu bieten, die ihr Ferienglück nicht darin finden, sich in tosende Fluten zu stürzen. Oder aber einen Ausgleich suchen, um sich von der Aufregung des Surfens zu erholen beziehungsweise etwas gegen ihre verspannte Muskulatur unternehmen möchten.
Yoga-Angebote für Kinder
Das Yoga-Angebot wird manchmal auch für Kinder ausgeweitet, dabei werden oftmals spielerische Atem- und Yogaübungen, die Balance, Dehnung, Kraft und einige akrobatische Elemente enthalten, miteinander in kombiniert. In der großen Gruppe, in Partnerübungen und mit gegenseitigen Hilfestellungen wird mit viel Spaß das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und neues Terrain erforscht. Gerade für Kids, die durch den Surfkurs noch nicht ausgelastet sind, oder diejenigen, die aufgrund ihres Alters beziehungsweise ihrer Schwimmtauglichkeit nicht am Kurs teilnehmen, ist Kinderyoga eine spaßige Ergänzung.
Weitere Infos zum Surfen und Surfcamps beim Deutschen Wellenreit Verband (DWV) und bei Surfcamps in Europa.
