Japanische Küche ist für ihre Vielfältigkeit und v. a. die optische Präsentation der Speisen bekannt. Ganz nach dem Prinzip „Das Auge isst mit“ werden die Gerichte zubereitet und serviert. Aber auch frische und fettarme Zutaten, sowie geringe Verwendung von Fleisch zeichnen die japanische Küche aus. Japanische Speisen zählen zu den gesündesten dieser Welt. Schon zum Frühstück wird in Japan Reis, sowie Fisch und Suppe gegessen. Der Reis ist für die Japaner einer der wichtigsten Grundnahrungsmittel; etwa die Hälfte der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche wird für den Reisanbau genutzt. Schon immer haben Japaner viel Reis gegessen, denn im 7. Jahrhundert war der Verzehr von Fleisch in Japan verboten. Die Auswahl des Geschirrs spielt in Japan ebenfalls eine wichtige Rolle. Je nach Jahreszeit wird auf das Material und Dekor des Geschirrs geachtet.
Sushi - was Sie dafür brauchen
Im asiatischen Supermarkt finden Sie alle Zutaten für Sushi. Reis für Sushi soll nach dem Kochen klebrig sein, wählen Sie deshalb einen speziellen Sushi-Reis; alternativ können Sie auch Milchreis verwenden. Für die Zubereitung von Sushi wird meistens Uruchi-Reis verwendet. Er ist oval und etwas durchsichtig. Allgemein unterscheidet man bei den Algenblättern zwischen Noriblättern und dem Seetang, diese zwei Produkte weisen keine wesentlichen Unterschiede auf. Als Füllung werden Gemüse und Fisch nach eigenem Geschmack verwendet. Außerdem brauchen Sie eine Bambus-Matte zum Rollen und Essstäbchen.
Futomaki - so geht´s
1. Kochen Sie zuerst den Reis. Die Anleitung dafür finden Sie meistens auf der Verpackung. Wenn der Reis fertig ist, geben Sie etwas Balsamico und eine Prise Zucker dazu. Der Reis soll nach dem Kochen abkühlen, sonst reißen die Algenblätter.
2. Verteilen Sie nun gleichmäßig den Reis auf den Algenblättern. Achten Sie darauf, dass die „Reis-Schicht“ nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick ist.
3. Als Alternative zu Rohfisch können Sie auch Thunfisch aus der Dose benutzen. Damit diese Füllung nicht zu trocken ist, geben Sie etwas Majonäse und klein gehackte Zwiebeln dazu. Schneiden Sie Gurke und Paprika in dünne Streifen. Außerdem können Sie eingelegten Ingwer, ebenfalls in dünne Streifen geschnitten, dazugeben.
4. Nachdem der Reis verteilt ist, legen Sie zuerst den Fisch und dann das Gemüse in der Mitte des Algenblattes und rollen Sie diesen.
5. Anschließend wird die Rolle in kleine Teile geschnitten. Verwenden Sie hierzu einen scharfen Messer, damit die Algenblätter nicht reißen und die Rolle nicht auseinanderfällt. Sushi werden meistens mit Sojasauce gegessen. Sojasauce enthält viel Salz und ist deshalb, in großen Mengen verbraucht, nicht gesund. Entscheiden Sie sich beim Kauf lieber für eine salzarme Variante.
