Symptome bei Rheuma - Wie sehen die ersten Rheumasymptome aus?

Rheuma: Symptome können unterschiedlich sein - Cornelia Buron
Rheuma: Symptome können unterschiedlich sein - Cornelia Buron
Die bei Rheuma auftretenden Symptome können sehr unterschiedlich sein. Die Vielzahl der rheumatischen Erkrankungen erschwert eine genaue Diagnose.

Von der als Rheuma bezeichneten Krankheit existieren weit mehr als 400 unterschiedliche Krankheitsbilder. Manche können anfangs nicht dem Kreis der rheumatischen Erkrankungen zugeordnet werden, weil die anfänglichen Symptome, der manchmal auch als Mischform auftretenden Krankheit, sehr verschieden sein können. Oft ist erst nach Jahren eine exakte Diagnose möglich.

Verschiedene Formen von Rheuma

Die am meisten auftretenden rheumatischen Erkrankungen sind Arthrose, Arthritis, Weichteilrheumatismus und der Wirbelsäulenverschleiß. Daneben existieren noch weitere Rheumaformen wie Gicht, Osteoporose und die Bechterewsche Krankheit. In der Medizin spricht man vom sogenannten rheumatischen Formenkreis.

Symptome bei Rheuma richtig erkennen

Dass aus dem Griechischen stammende Wort, das sich zusammensetzt aus "rheo" = "ich fließe" und "kata" = "herab", sagt bereits einiges über die Krankheit aus: der Schmerz fließt durch den ganzen Körper und verursacht dabei Qualen bei den Patienten. Betroffen davon können sowohl Sehnen, Nerven und Muskeln als auch die Gelenke sein. Da Rheuma jedoch oft als schleichender Prozess beginnt, besonders beim Weichteilrheuma und beim entzündlich verlaufenden Rheuma, sind die ersten Symptome meistens nicht als solche erkennbar. Diese Symptome, die sich zuerst als Krankheitsgefühl oder als allgemeine Schmerzen bemerkbar machen, entwickeln sich erst im Laufe der Zeit immer stärker.

Wie können sich Symptome beim Entzündungsrheuma (Arthritis) äußern?

Die ersten Anzeichen für diese Rheumaform, unter der man ständig, immer wiederkehrende Entzündungen versteht, sind starkes Schwitzen, Verlust von Gewicht, Ermüdung, manchmal Fieber. Eine allgemeine Muskelschwäche, Entzündungen von Schleimbeuteln oder Sehnen, geschwollene Gelenke, Schwierigkeiten beim Füßeabrollen und eine gewisse Morgensteifigkeit an den Fingergelenken sind möglich. Die genannten Symptome können auch bei einem bereits weiter fortgeschrittenen Stadium der Krankheit auftreten.

Wie sehen die ersten Symptome bei Verschleißrheuma (Arthrose) aus?

Die normalerweise auf einzelne Gelenke beschränkte Arthrose (Kniearthrose, Hüftarthrose, Arthrose der Sprunggelenke, Hand-/Fingerarthrose, Arthrose der Wirbelsäule/Spondylarthrose, Arthrose der Schulter, HWS Arthrose, Arthrose Ernährung, Arthrose Behandlung, Sport bei Arthrose, Arthrose Übungen) zeigt sich an Schmerzen, die zu Beginn einer Bewegung auftreten (Anlaufschmerz) und außerdem von einem knirschenden Geräusch begleitet sein können. Die Muskulatur um das von Rheuma betroffene Gelenk ist verspannt und meist sehr stark kälteempfindlich. Eine leichte Einschränkung bei den Bewegungen tritt zusätzlich zu den Schmerzen auf.

Wann kann die Diagnose Weichteilrheuma lauten? Welche Symptome treten dabei auf?

Wie bei allen anderen rheumatischen Erkrankungen treten auch beim Weichteilrheuma, von dem alle Bereiche des Körpers betroffen sein können, am Anfang nur unregelmäßige, leichte Schmerzen auf, die sich später deutlich verstärken. Weitere Symptome, die schlecht der eigentlichen Krankheit zugeordnet werden können, sind oftmals depressive Verstimmungen, Atemnot oder Herzjagen. Weitere diffuse Beschwerden im Bereich des Verdauungsapparates sind genauso möglich wie Gefühlsstörungen an Füßen und Händen.

Für eine genaue Diagnose: Untersuchungen bei Rheumaverdacht

Für das Auftreten von Rheuma können unterschiedliche Ursachen verantwortlich sein. Für das genaue Stellen einer Diagnose gibt es verschiedene Möglichkeiten: neben dem ausführlichen Gespräch mit dem behandelnden Arzt und der körperlichen Untersuchung erfolgt das Erstellen eines Blutbildes, bei dem unter anderem die Höhe der Leukozyten (weiße Blutkörperchen), die Rheumafaktoren und die Konzentration der Harnsäure im Blut festgestellt werden. Eine Gelenkpunktion und Röntgenbilder stellen nur einige der weiteren Untersuchungen dar, die für eine exakte Diagnose nötig werden können. Danach ist es wichtig, die schulmedizinische Rheumabehandlung möglichst mit natürlichen Mitteln zu unterstützen.

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Quellen:

  • Rheumaschmerzen natürlich behandeln, GU Verlag, Dr. med. Robert M. Bachmann
  • Der Mensch, Anatomie und Physiologie, Thieme Verlag, Dr. med. hab. J. Schwegler
  • Rheuma erfolgreich behandeln, Südwest Verlag, Dr. med. Susanne Holst, Ulrike Meiser

Bitte beachten Sie, dass Suite101-Artikel nicht den fachlichen Rat - eines Arztes oder Heilpraktikers - ersetzen können.