
- Tagebuch einer Prinzessin - Marion von Schröder Verlag
Die Tochter von Fürstin Gloria, Elisabeth von Thurn und Taxis, hat ihr zweites Buch geschrieben. Ihr Erstlingswerk mit dem Titel "fromm!" wurde bereits zum Bestseller. Darin beschreibt die Journalistin ihre persönliche Auffassung über den christlichen Glauben. Mit "Tagebuch einer Prinzessin" lässt uns die junge Adlige jetzt hinter die Kulissen eines fürstlichen Lebens blicken. Erschienen ist das pikante Buch am 16. September 2011 im Marion von Schröder Verlag.
Eine Prinzessin plaudert aus dem Nähkästchen
Die Kinder von Fürstin Gloria fanden es nicht immer prickelnd, durch die Popularität ihrer ausgeflippten Mutter im Mittelpunkt zu stehen. Prinzessin Elisabeth verbrachte ihre Kindheit in einem prunkvollen Schloss mit 500 Zimmern und vielen Dienstboten. Wie gern hätte sie in einem ganz normalen Haus gelebt. Und wenn dann einmal Freunde bei ihr übernachteten, sorgte ihre abgedrehte Mutter dafür, dass die Kinder Angst vor ihr hatten und danach nie wieder über Nacht blieben. Fürstin Gloria vergraulte auch die Klassenkameraden ihrer Kinder mit ihrem seltsamen Kunstgeschmack. Alle Zimmer des Schlosses waren von oben bis unten voll mit Kunstgegenständen, darunter auch einige sehr schamlose Bilder. In Prinzessin Elisabeths Zimmer befand sich zeitweise sogar ein Gemälde, welches eine, sich zersetzende, Leiche zeigt.
Strenge Regeln und Schamlosigkeit
Obwohl Fürstin Gloria einerseits schrill und unberechenbar ist, stellte sie für ihre Kinder sehr strenge Regeln auf. Es war strengstens verboten Kaugummi zu kauen und ungekämmte Haare sind ein absolutes No-go. Bereits in frühester Kindheit nahmen die Prinzessin und ihre Geschwister an Jagdausflügen und Skifahrten teil. Auch ein Survival-Camp in Schottland stand auf dem Programm. Fürstin Gloria konnte sich hinter den Schloss-Mauern auch recht seltsam aufführen. So setzte sich die Fürstin einmal eine Tüte aus Papier auf den Kopf, die die Form einer Ente hatte. Damit bekleidet rannte Fürstin Gloria hinter einer Verwandten her. Ein anderes Mal wurden die Kinder von der Fürstin, als Clown verkleidet, von der Schule abgeholt.
Partys und kein Ende
Prinzessin Elsabeth von Thurn und Taxis beschreibt in ihrem Buch auch ausführlich das seichte Jet-Set-Leben, welches sie jahrelang führte. Da wechselt sich der Besuch einer Party mit dem Besuch einer Vernissage oder Hochzeit ab. Familienfeste gibt es sowieso reichlich und prominente Zeitgenossen gehören zu ihrem großen Bekanntenkreis. Da gibt es einmal John Malkovich, der auch das Vorwort zu ihrem Buch "Tagebuch einer Prinzessin" verfasst hat. Lady Gaga, Naomi Campbell und auch der verstorbene Michael Jackson gehören ebenso zum Freundes- und Bekanntenkreis wie Thomas Gottschalk Und Leonardo di Caprio.
Fazit
Das am 16. September 2011 veröffentlichte Buch "Tagebuch einer Prinzessin" ist ein nett geschriebenes Buch, in dem der Leser viele Insiderinformationen über das Leben auf einem Schloss bekommt. Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis berichtet Lustiges und Peinliches über Fürstin Gloria. Allerdings erfährt man auch, dass nicht alles im Leben einer Prinzessin so rosig ist, wie man vielleicht denkt. Für Fans adlliger Zeitgenossen ist dieses Buch genau das richtige.
"Tagebuch einer Prinzessin" von Elisabeth von Thrun und Taxis, erschienen am 16. September 2011 im Marion von Schröder Verlag, 256 Seiten, Taschenbuch, 14,99 Euro, ISBN
978-354771178-3
Die Autorin bedankt sich beim Marion von Schröder Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Bildnachweis: copyright Marion von Schröder Verlag
